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Reichswaldblatt Oktober 2017

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Wir gratulieren Goldene

Wir gratulieren Goldene Hochzeit von Wilhelm und Anneliese Bauer Auf 50 gemeinsame glückliche Ehejahre können Wilhelm und Anneliese Bauer zurückblicken. Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht überbrachte den beiden Anfang September neben einem historischen Feuchter Stich die besten Wünsche des Marktes Feucht zur Goldenen Hochzeit. Wilhelm Bauer ist gebürtiger Feuchter und Anneliese Bauer ist in Egloffstein, Landsberg an der Warthe geboren. Die Flucht führte Anneliese nach Berlin, wo sie später ihren Wilhelm, der dort für die Post arbeitete, kennenlernte. In Berlin wurde geheiratet und 1968 ging es gemeinsam zurück nach Feucht. Zehn Jahre später zogen sie in ihr Haus nach Moosbach. Wilhelm Bauer war bis zu seinem Vorruhestand bei der Post im Frachtzentrum Nürnberg tätig. Anneliese Bauer hat in der Fabrik und aushilfsweise bei der Post gearbeitet, bis sie im Alter von 42 Jahren noch eine Umschulung zur Altenpflegerin machte. Beide waren viele Jahre im Fahrdienst der Rheuma-Liga engagiert. Das Jubelpaar hat einen Sohn und sechs Enkelkinder. Goldene Hochzeit von Ursula und Johann Krautner Als er sie 1962 nach der Betriebsversammlung vom „Konsum“ in Nürnberg beim anschließenden Tanz aufforderte, war das der Beginn einer großen Liebe, die man dem Ehepaar Krautner aus Feucht noch heute ganz deutlich anmerkt. So ist „Liebe“ auch das, was Ursula Krautner als wichtigste Zutat für das Rezept einer jahrzehntelangen Ehe nennt. Eine Prise Humor scheint allerdings auch nicht unerheblich zu sein, denn auf die Frage an ihren Gatten Johann, ob sie beim Tanz damals wohl die Hübscheste im Saal war, antwortet er wie aus der Pistole geschossen mit einem Lachen: „Selbstverständlich! Und ich war der Schönste“. Wichtig ist auch der alltägliche Zusammenhalt. Zurzeit muss Ursula Krautner eine Schiene tragen, da sie sich die rechte Hand gebrochen hat. Also übernimmt er die Tätigkeiten in der Küche, die mit einer Hand nicht zu erledigen sind. Aber nicht nur jetzt: „Er macht schon recht viel, auch sonst“, meint die Jubilarin voller Stolz über ihren Gatten. Auch die gemeinsamen Hobbies haben das Paar über die Jahre zusammengeschweißt: früher waren sie oft in den Bergen zum Wandern; und weil Ursula das Schuhplattln so gefällt, holte sie Johann zum Zeidler- und Volkstrachtenverein Feucht e.V. dazu. Allerdings braucht auch jeder „was Eigenes“, erklären sie. Zahlreiche liebevoll gestaltete Stickbilder und Handarbeiten in der Wohnung sind Zeugnisse von Ursula Krautners intensivem Hobby. Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht überbrachte einen historischen Stich des Marktes Feucht. Herzlich gratulierte er der Schlesierin und dem Niederbayern, die sich in Nürnberg kennen und lieben gelernt, dann eine kleine Wohnung unterm Dach in Feucht bezogen und 1967 geheiratet haben. Als 1971 die Tochter kam, war das Eheglück perfekt. Botho Straße 8 A 0911 / 4315019 0 0178 / 7101434 0911 / 4505639 90461 Nürnberg info@abbruch-ilic.de josip.ilic@t-online.de www.abbruch-ilic.de 12 FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. • OKTOBER 2017

CSU Feucht Informationsfreiheitssatzung Unter Informationsfreiheit, manchmal auch Informationszugangsfreiheit oder Informationstransparenz genannt, ist ein Bürgerrecht zur öffentlichen Einsicht in Dokumente und Akten der öffentlichen Verwaltung zu verstehen. Jede Bürgerin und jeder Bürger sollen ein Recht auf Auskunft haben, das ist unbestritten. In nicht wenigen Fällen liegen kommunale Fragen auch im Interesse des einzelnen Einwohners einer Gemeinde und nicht nur in den Händen der Gemeinderäte oder der Verwaltung. Einige Gemeinden haben bisher sogenannte Informationsfreiheitssatzungen auf Basis der allgemeinen Ermächtigung in Art. 23 Satz 1 der Gemeindeordnung (GO) beschlossen und erlassen. Damit sollen die Gemeinden sich selbst verpflichten, dem Bürger hinreichend Auskunft in Angelegenheiten der eigenen Angelegenheiten zu erteilen. Ist dies auch für Feucht notwendig, oder gibt es andere, unbürokratischer Hilfsmittel, der Grundidee, die hinter einer solchen Satzung steht, gerecht zu werden? Festzuhalten ist jedoch zunächst, dass diese „Transparenz“ bis dato in Feucht nur in wenigen, länger zurück liegenden Fällen von einzelnen Mitbürgern angefragt wurde. Selbstverständlich ist man auch derzeit bereits sehr bemüht, in der Verwaltung derartigen Anfragen gerecht zu werden. Eine Verweigerungshaltung kann in Feucht hingegen nicht erkannt werden. Bayern räumt seit dem Jahr 2015 seinen Bürgern auf gesetzlicher Grundlage im bayerischen Datenschutzgesetz die Möglichkeit ein, Daten und Akten einzusehen, sofern ein berechtigtes Interesse glaubhaft dargelegt wird. Art. 36 BayDSG gibt den Bürgerinnen und Bürgern damit ein allgemeines Recht auf Auskunft, das sich auch gegen kommunale Rechtsträger richtet. Die Norm regelt den Informationszugang als Instrument bürgerschaftlicher Teilhabe, der auch im kommunalen Bereich jederzeit denkbar ist, so dass Bürger/-innen Einsicht in alle verfügbaren Akten der Stadt und auch der städtischen Töchter nehmen können, außer der Datenschutz steht dem entgegen. Der Erlass einer entsprechenden Satzung in Feucht macht aus unserer Sicht im Hinblick auf Art. 36 BayDSG keinen Sinn mehr. Die bayerischen Städte und Gemeinden, die eine solche Satzung erlassen haben, haben dies vor Einführung und Inkrafttreten des Art. 36 BayDSG beschlossen. Nach der Rechtsauffassung des Bay. Verwaltungsgerichtshofs stellt dieser Artikel des BayDSG eine abschließende Regelung dar, so dass die Gemeinden zwar nach wie vor Informationsfreiheitssatzungen erlassen können, jedoch keine weitergehenden Auskunftsrechte einräumen können und dürfen, als diese sowieso bereits in Art. 36 geregelt sind. Nach dem BayDSG dürfen also nach wie vor nur Informationen herausgegeben werden, die ohnehin öffentlich zugänglich sind. Der Bay. VGH hat entschieden, dass ein etwaiger Rechtsanspruch auf Informationsgewinnung auf Basis einer Informationsfreiheitssatzung dort seine Schranken findet, wo landesrechtliche Informationsfreiheitsgesetze entgegenstehen. Der bayerische Gesetzgeber hat daher mit Art. 36 BayDSG bereits ein Auskunftsrecht im Datenschutzgesetz geschaffen, das eine Sperrwirkung für gemeindliche Satzungen mehr als nur denkbar erscheinen lässt. Art. 36 ist im Hinblick auf den Vorrang des Gesetzes jedenfalls als eine Norm anzusehen, die für kommunale Rechtssetzungsakte grundsätzlich als Maßstabsnorm anzusehen ist. Eine Satzungsaufstellung hätte also keinen praktischen Nutzen für die Gemeinde und würde zudem viel mehr Verwaltungsaufwand bedeuten. Oliver Siegl www.olaf-krebs.de FINDE DEINEN HERBST-STYLE! HERRENANGEBOTE BEI MASOUD ALOMARI: HAARSCHNITT 31.- € Inkl. Beratung, Haarwäsche, typgerechter Haarschnitt und individuelles Frisurenstyling PIGMENTIERUNG 56.- € Color Camo, Color und mehr Masoud Alomari BARTSERVICE ab 15.- € Masoud Alomari freut sich auf Ihren Besuch! Terminierung auch online möglich! Lohweg 1 · 90537 Feucht · Tel.: 09128 / 22 54 · Mail: salon@olaf-krebs.de www.olaf-krebs.de OKTOBER 2017 • FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. 13

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