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Reichswaldblatt März 2019

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PARTEIEN Islam in Bayern

PARTEIEN Islam in Bayern mit dieser Überschrift hatten die SPD Feucht, die Grünen in Feucht, die hiesige evangelische und die katholische Kirchengemeinde zu einem Vortrag mit anschließendem Gespräch mit Professor Dr. Mathias Rohe in das Evangelische Gemeindehaus eingeladen. Normalität Prof. Dr. Rohe, Jurist an der Erlanger Universität und Islamwissenschaftler, gründete 2009 das „Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa“. Das Zentrum erarbeitete für die Bayerische Staatsregierung eine Studie über den Islam in Bayern mit einer Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen. Aufgrund zahlreicher Interviews und Erhebungen stellt die Studie ein hohes Maß an unspektakulärer Normalitat des muslimischen Lebens in Bayern fest. Probleme im Zusammenleben haben danach häufig ihre Ursache weniger im Bereich der Religion, sondern in sozio-ökonomischen Unterschieden. Die Gesellschaft muss lernen religiöse und konfessionelle Unterschiede auszuhalten. Das gilt auch innerhalb des Islams, der vielfältig ist und keine Einheit. Rechtsordnung setzt Grenzen Klar ist, dass keine Religion einen Machtanspruch im staatlichen Bereich erheben darf. Insoweit setzt die staatliche Rechtsordnung klare Grenzen. Ein weltlicher Staat, wie es die Bundesrepublik ist, darf eine Religion nicht nach ihren Bekenntnisschriften beurteilen, sondern danach, was die Menschen daraus in ihrem Leben machen. Da kann es für keine Religion irgendeine Extrawurst geben. Prof. Rohe machte klar, dass die Religionsfreiheit für alle gilt und dass der Rechtsstaat auch die Minderheiten schützt, damit die Rechte der Schwächeren nicht unter die Räder kommen. Von diesen Grundpositionen ausgehend beantwortete Prof. Rohe Fragen zum Bau von Moscheen, zum Tragen des Kopftuches, zur Verhüllung des Gesichts, zu Erscheinungen der Paralleljustiz, zum Islamunterricht an deutschen Schulen, dessen Beibehaltung er entschieden begrüßt. Gefragt sind Gelassenheit und Dialog Prof. Rohe rief zur Gelassenheit auf, dazu die Dinge differenziert zu betrachten und insbesondere auch dazu, den Dialog mit Muslimen zu suchen, um sich einander besser kennen und verstehen zu lernen. Vor diesem Hintergrund war es bedauerlich, dass der Deutsch-Türkische Kulturverein dieses Mal nicht als Mitveranstalter mitgewirkt hatte. Hannes Schönfelder 16 Ein stolzes Ergebnis und eine Verpflichtung Das „Aktionsbündnis Artenvielfalt“, zu dem auch die SPD Feucht gehört, traf sich zum Abschluss des Volksbegehrens, um den Erfolg zu feiern und über das weitere Vorgehen zu beraten. Es dankt den Feuchter Bürgerinnen und Bürgern, die ein Spitzenergebnis bei den Eintragungen zum Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ erreicht haben. Insgesamt haben sich 3255 Wahlberechtigte eingetragen, Superleicht Flexibel Stabil Antiallergische Materialien Rutschfeste Nasenstege und Bügelenden Größtmögliche Individualität Die perfekte KINDERBRILLE Der ideale Begleiter beim HERUMTOBEN, IN DER SCHULE und BEIM SPORT das sind 30,8%. Es ist damit das beste Ergebnis eines Volksbegehrens das je erreicht wurde. Darauf können wir stolz sein, als Bürger iner Zeidler-Gemeinde aber auch als Bürgerinnen und Bürger eines Ortes, der sich „Markt im Grünen“ nennt. Die SPD Feucht bedankt sich bei allen, die sich dafür eingesetzt und sich im Rathaus eingetragen haben. Aber daraus sollte auch eine Verpflichtung wachsen - nicht nur für die Landwirte in Bayern, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger Feuchts und für die Gemeinde. Auch vor Ort kann noch mehr für den Artenschutz und für die Artenvielfalt getan werden. Es muss nicht die sterile Thujahecke oder ein hoher Zaun sein, um sich vor fremden Blicken - warum auch immer - zu schützen. Einheimische Sträucher und Stauden tun es auch und sind nicht nur eine Nahrungsquelle für Insekten, sondern auch für Vögel. Auch für den allzu gepflegten, aber ökologisch toten englischen Rase gibt es einfache Alternativen - wachsen lassen und nicht permanent auf Streichholzgröße mähen. Neben den Gehwegen im Garten einfach das Gras und natürlich auch andere Blumen und Pflanzen wachsen lassen, sie müssen nicht gleich wieder umgemäht werden. Blumen und Kräuter sind Nahrungsquelle für Insekten. Weniger mähen spart Arbeit und eine Blumenwiese ist viel anspruchsloser und resistenter gegen Trockenheit. Die Ortsgruppe Feucht des Bund Naturschutz und die beiden Gartenbauvereine in Feucht und Moosbach helfen den interessierten Gartenbesitzern mit Rat und Tat. Listen mit einheimischen Gehölzen, Stauden und Blumen, die sich für die unterschiedlichsten Bodenarten und Sonnen- wie Schattenlagen eignen, sind im Internet (http://www.bundnaturschutz-ortsgruppe-feucht. de/11-pflanzentipps-fuer-garten). Auch den Markt Feucht wollen wir in die Pflicht nehmen. Die Pflegekonzepte für unsere Flächen im Gauchsbachtal sind schon vorbildlich - ein Lob dafür. Auch die Bepflanzung von Verkehrsinseln ist zu großen Teilen sehr insektenfreundlich ausgefallen, aber es gibt noch Bereiche, die mit blühfreudigen Sträuchern besetzt werden können. Bei den Grünflachen am Rande von Straßen und Wegen, gibt es noch Verbesserungsbedarf. Am wichtigsten: maximal zweimal im Jahr mähen, damit sich Blumen entwickeln und wieder selbst aussäen können. Anfangs zusätzlich mit Wildblumensamen nachgeholfen, kann sich die Wirkung verbessern. Als Zeidler-Gemeinde sollten wir großen Wert darauf legen, möglichst viele Flächen freundlicher für Bienen und andere Insekten zu gestalten. Diese Maßnahmen sind nicht teuer für die Gemeinde und die Bürger. Denn weniger tun und die Natur sich selbst regulieren zu lassen, spart Aufwand und Kosten. Manche mögen sich anfangs beklagen, dass es „ungepflegt“ und „nicht aufgeräumt“ aussieht. Aber das ist nur eine kurze Zeit, das Ergebnis einer Blumenwiese wird dann viele überzeugen. Lothar Trapp FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. • MÄRZ 2019

PARTEIEN Flächennutzungsplan und Baulandmodell - Zusammenhang beachten In Marktgemeinderat sorgen zurzeit zwei große Themen für Diskussionen: der Flächennutzungsplan und das Baulandmodell. Auf der letzten Marktgemeinderatssitzung wurde auf Antrag der SPD Fraktion einstimmig beschlossen, ein Baulandmodell zu entwickeln. Dies aber sollte erfolgen, so ist die Meinung aller kommunalpolitischen Verbände, bevor mit einer Bauleitplanung Festsetzungen getroffen werden. Ein Flächennutzungsplan ist Teil der Bauleitplanung und in ihm werden bereits Gebiete als Bauerwartungsland ausgewiesen. Daher ist es sinnvoll, zuerst das Baulandmodell zu beschließen, bevor mit dem Flächennutzungsplan Festlegungen getroffen und Erwartungen geweckt werden. Alle relevanten Organisationen und Behörden empfehlen dies. Auch die SPD Fraktion rät deshalb der Neuausweisung von Bauerwartungsland erst zuzustimmen, wenn das Baulandmodell beschlossen ist - die Reihenfolge ist wichtig. Lothar Trapp Fahrt nach Prag Kfz.-Meisterbetrieb Vom 29. September bis 2. Oktober 2019 geht die SPD Feucht on Tour nach Prag und es sind noch einige Plätze frei. Zusammen mit der Europäischen Akademie bietet die Fahrt ein interessantes kulturelles und politisches Programm. Die Fahrt erfolgt in einem modernen Reisebus mit unserer bewährten Fahrerin Irmi und die Übernachtung ist im Hotel NH Prague City (****) mit einem Abendessen. Besucht wird die Bundespolizeiinspektion Waidhaus, die Deutsche Botschaft in Prag und das Tschechische Parlament. Gespräche mit einem Journalisten des ARD-Studios Prag und im tschechischen Innenministerium über Migration und Drogenbekämpfung gehören zum Programm und natürlich auch eine Stadtführung in Prag im Bus und zu Fuß. Die beschriebenen Leistungen sind im Reisepreis enthalten ebenso wie alle Eintrittspreise. Die Kosten der Reise belaufen sich auf € 375 pro Person im DZ bzw. € 540 pro Person im EZ. Anmelden möglichst bis Ende März kann man sich bei Else Dilfer, Jahnstraße 37, 90537 Feucht, Telefon 09128/4857 oder über das Anmeldeformular unter https://spd-feucht.de/news/fahrt-nach-prag-2/. Herzliche Einladung natürlich auch an Nichtmitglieder. Inge Jabs Kfz.-Meisterbetrieb Der Frühling wartet noch … Wartung von A bis Z … wir nicht! ■• Fahrwerk- und Inspektion Bremsentest nach Herstellervorgaben • 11 Punkte Frühjahrscheck kostenlos! ■ Sämtliche Verschleißreparaturen und Instandsetzungsarbeiten € • 100,– Auf alle Preisvorteil Bremsverschleißteile für ADAC Mitglieder vom Auspuff bis zum Zahnriemen - - 25% beim (Gilt nur Kauf für die einer Hersteller PKW-Standheizung ATE und Bosch) mit Fernbedienung. * • Bosch-Wischerblätter ■ HU/AU bei uns im Haus: Jeden Dienstag und Donnerstag www.standheizung.de Angebote gültig bis 06.04.2019 kostenlos! ■ Fachbetrieb für Heizung + Klima ■ Diesel- und Elektrik-Service ■ Bremsen-Service ■ Kundendienst mit Mobilitätsgarantie ■ Reparatur aller Marken und Modelle ■ Werkstatt-Ersatzwagen ■ 24-Std.-Annahme-Service Gsteinacher Str. 43 43 90537 Feucht Tel 0091 91 28/143 4318 18 Fax 0091 91 28/143 4325 25 * Der ADAC Vorteil von 5 % gilt nicht für Fernbedienung und Arbeitszeit. Die Angebote sind nicht mit anderen Preisaktionen kombinierbar. Gültig im Oktober und November 2013 exklusiv für ADAC Mitglieder. MÄRZ 2019 • FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. 17

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