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Reichswaldblatt März 2019

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AUS DEM FEUCHTER RATHAUS

AUS DEM FEUCHTER RATHAUS Beste Laune am 101. Geburtstag Das Altwerden läuft nicht immer so, wie man es sich wünscht, aber wenn, dann müsste es so sein wie bei Maria Weiß. Zu ihrem 101. Geburtstag öffnet die kleine, zierliche Frau mit strahlenden Augen unermüdlich die Haustüre ihres Elternhauses, in dem sie heute noch lebt, um einen Gast nach dem anderen zu begrüßen. Am Geburtstagstisch ist kein Platz mehr frei, Stühle müssen dazu gestellt werden. Die meisten ihrer Gäste kennt sie schon als kleine Kinder, heute ist der Großteil zwischen 70 und 80 Jahre alt. Mit den Eltern dieser „jungen Leute“ war sie befreundet – „die alten Feuchter halt, des war schee frühers“, sagt Maria Weiß und erzählt, dass sie auch den Bürgermeister schon als kleinen Buben gekannt hat, weil sie mit seiner Mutter damals im Wald gearbeitet hat. Der Erste Bürgermeister wurde an diesem 101. Geburtstag von der Zweiten Bürgermeisterin gebührend vertreten. Katharina von Kleinsorgen freute sich, der zweitältesten Bürgerin von Feucht einen großen, vollgefüllten Geschenkkorb und die besten Glückwünsche der Marktgemeinde zu überreichen. Der Weidenkorb wird von der alten Dame sofort mit dem Satz „Hab ich an Waschkorb kriegt“ quittiert. Und zu ihrer Bekannten, die ihr beim Bewirten etwas zur Hand geht, sagt sie zwinkernd: „Horch, schreib fei Deine Stunden auf!“ An Humor hat Maria Weiß kein bisschen eingebüßt, auch Schicksalsschläge haben bei ihr keine Verbitterung hervorgerufen. Ganz im Gegenteil; man meint, aus ihrer ganzen Haltung tiefe Dankbarkeit verspüren zu können: „Man muss zufrieden sein, dann ist alles schön.“ Vielleicht ist das das Rezept, so fröhlich und lebensmutig 101 zu werden. Sitzung des Marktgemeinderates zum Flächennutzungsplan Am Mittwoch, den 13. März 2019, findet um 19 Uhr in der Reichswaldhalle die nächste Sitzung des Marktgemeinderates zur Fortschreibung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes (FNP) des Marktes Feucht statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind willkommen. Der Vorentwurf des FNPs lag im Sommer 2018 öffentlich aus; auch die Behörden und die weiteren Träger öffentlicher Belange erhielten diesen Vorentwurf. Beim Markt Feucht ging eine Vielzahl von Stellungnahmen dazu ein. Diese wurden nun in den vergangenen Monaten geprüft und bearbeitet. Das Ergebnis dieses Prozesses wird nun in der Sitzung des Marktgemeinderates am 13. März vorgestellt und im Rahmen der Abwägung beraten. Auch der neu erstellte Entwurf des FNPs wird in dieser Sitzung präsentiert. Auftaktveranstaltung ISEK Sailer-Areal, Reichswaldhalle, Museen… wie entwickelt sich der Ortskern von Feucht weiter? Diese Aufgabe geht jetzt das sogenannte ISEK an. Die Abkürzung steht für „integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“. Es hat zum Ziel, ein Leitbild und einen Orientierungsrahmen für die Entwicklung Feuchts für die nächsten 15 bis 20 Jahre zu geben. Integriert bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sämtliche Aspekte einer Stadtentwicklung sowohl für sich alleine als auch in ihrem Zusammenspiel oder in deren Wechselwirkung untereinander umfassend betrachtet werden. Neben Experten und Behörden sind Bürgerinnen und Bürger sowie bereits aktive Personen gefragt, sich beim ISEK zu beteiligen. Am Montag, den 1. April, findet um 18.30 Uhr in der Reichswaldhalle die Auftaktveranstaltung statt. Hier werden erste Erkenntnisse vorgestellt, vor allem aber sollen auch die Ideen und Anregungen von Seiten der Bürgerschaft aufgenommen werden. Jeder, der sich an diesem wichtigen Entwicklungsprozess für Feucht beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen! Mit der Erarbeitung des ISEKs in Feucht wurden das Planungsbüro Vogelsang und die SK Standort & Kommune Beratungs GmbH aus Nürnberg beauftragt. Das ISEK erfolgt im Rahmen des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms. Baufortführung Pfinzingstraße in Feucht Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni und erstrecken sich von der Lerchenstraße bis zur Friedrich-Ebert-Straße. Auch der Kreuzungsbereich der Friedrich-Ebert-Straße ist involviert, weil hier die Gas-, Wasser- und Breitbandleitungen erneuert bzw. neu verlegt werden müssen. Diese Straßensperrung erfolgt halbseitig, um Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten. Der Kreuzungsbereich Lerchenstraße wird halbseitig befahrbar sein. Allerdings wird es zwischen den Bauabschnitten Lerchenstraße bis Kuckucksweg und Kuckucksweg bis Friedrich-Ebert-Straße jeweils Vollsperrungen geben. Es wird in Abschnitten gearbeitet, um zumindest den Fußgängern einen Durchgang zu ermöglichen. Für die Aufbringung der abschließenden Deckschicht sind drei Tage vorgesehen. Die Gesamtplanung der Maßnahme kann im Bauhof zu den gängigen Öffnungszeiten eingesehen werden. Der Markt Feucht bittet für entstandene und zukünftige Unannehmlichkeiten um Verständnis und hofft, dass kurzfristige Sperrungen auf ein Mindestmaß reduziert werden können. Für Fragen steht der Leiter des Bauhofs gerne zur Verfügung: Josef Schlierf, Tel. 09128/91 67-600, josef.schlierf@feucht.de. 20 www.DuRa-Metallbau.de Vormals Metall- und Stahlbau GmbH Ein guter Brauch: Wo repariert wird kauft man auch! Ein guter Brauch: Wo repariert wird kauft man auch! 12 FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. • MÄRZ 2019

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