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Reichswaldblatt - Mai 2021

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PARTEIEN Schulschwimmen

PARTEIEN Schulschwimmen für unsere Grundschule Seit vielen Jahren ist es ein Thema: Wie kann Schwimmunterricht für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule möglich gemacht werden? Angebote in Hallenbädern der Umgebung waren nicht möglich bzw. ansprechend, und oft mangelte es an anderen Dingen wie Stundenzuweisungen oder Lehrkräfte mit Befähigung zum Erteilen von Schwimmunterricht. Daher hatten wir schon vor Jahren Schulschwimmen im Freibad angeregt, z.B. in Form von Projekttagen. Nun unternahm die Feuchter SPD einen erneuten Vorstoß in dieser Richtung, dessen Ziel wir sehr begrüßen. Es wurde ein ausführliches Konzept erarbeitet, wie über mehrere Wochen hinweg Schwimmunterricht im Feuchter Freibad unter Einbeziehung externer Kräfte realisiert werden könnte. Dem Wortlaut des SPD-Antrages konnten wir jedoch nicht zustimmen: Es sollten – gemeint war wohl vom Markt Feucht aus – „die Planungen rund um die Realisierung des Schwimmunterrichtes an der Feuchter Grundschule gemeinsam mit Alexander Gallitz und einem Team der Feuchter Grundschule“ aufgenommen werden, um damit ein „Pilotprojekt“ zu starten. Im Vorfeld hatte die SPD mit „vielen“ gesprochen, allerdings offensichtlich nicht mit den beiden bei diesem Thema entscheidenden Stellen: Den Verantwortlichen der Grundschule und denen des Freibades. Diese sollten aber auf jeden Fall kontaktiert werden, ob sie sich so ein Projekt überhaupt vorstellen könnten, ehe der Markt Feucht „Planungen starten“ kann. Zudem ist es grundsätzlich fraglich, ob der Markt als Sachaufwandsträger von außen in Fragen der Unterrichtsorganisation und -gestaltung Einfluss nehmen soll. Nichtsdestotrotz wurde ein einstimmiger Beschluss gefasst, mit den Verantwortlichen von Grundschule und Feuchtasia Gespräche aufzunehmen und bei positiver Resonanz gemeinsam einen gangbaren Weg zur Realisierung von Schwimmunterricht an der Grundschule zu finden. Was wir allerdings nicht wollen, ist dass dabei explizit mit dem auswärtigen Inhaber von Europas größter Schwimmschule „Flipper“, die auf Franchisesystem basiert, gearbeitet wird. Denn wir verfügen vor Ort mit der Wasserwacht, vielen bereits im Schulschwimmen tätigen ausgebildeten Kräften und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Freibads über genügend Fachkompetenz, so dass wir dazu nicht kommerzielle Konkurrenz von außen in unser Feuchtasia holen müssen. Es ist schon bemerkenswert, dass von Seiten der Antragstellerin bisher überhaupt keine Kontaktaufnahme zu den Ortsansässigen aufgenommen wurde, sondern im Gegenteil sofort mit Externen. Übrigens: Auch die Bürgerstiftung Feucht hat bereits drei Jahre in Zusammenarbeit mit der Feuchter Wasserwacht erfolgreich Schwimmkurse für Feuchter Kinder ab fünf Jahren im Feuchtasia angeboten. Insgesamt hoffen wir, dass auf diesem Wege Schwimmunterricht für die Grundschule möglich wird, auch wenn es sich hierbei wiederum um eine freiwillige Leistung des Markt Feuchts handelt. Dennoch sollte man, im Gegensatz zu anderen Abstimmungen im Marktgemeinderat, hier die Bemühungen, in umliegenden Hallenbädern wieder Schwimmstunden zu erhalten, nicht aufgeben und eine konstruktive Vorgehensweise finden. Ein wöchentlicher Schwimmunterricht über einen längeren Teil des Schuljahres ist im Endeffekt sicherlich der bessere Weg. Till Bohnekamp Hilfen für Feuchter Gewerbetreibende Jede Hilfe für die Gewerbetreibenden ist wichtig hat Klaus Metz (re. im Bild), der Vorsitzende des Arbeitskreises Feuchter Gewerbe (afg), im Gespräch gegenüber den Mitgliedern der CSU-Fraktion informiert. 10 Der Ausbau oder gar die Installation eines Online-Handels ist für viele vor Ort, aufgrund der persönlichen Kontakte zu den Kunden, keine Alternative. Nach Auskunft von Metz haben die Feuchter Betriebe durch die Bank mit erheblichen Einbußen zu kämpfen. Ihm sind keine Feuchter Gewerbetreibenden bekannt, die nicht mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu kämpfen hätten. Zudem kommen die staatlichen Hilfen nach wie vor viel zu spät an - bei ihm selbst sind derzeit gerade einmal die noch ausstehenden Dezemberhilfen eingetroffen. Etliche Unternehmen erhielten zudem gar keine staatlichen Hilfen, da sie von Schließungen nicht unmittelbar betroffen waren - hätten aber dennoch ebenfalls nicht unerhebliche Einbußen erlitten. Klaus Metz informiert die Fraktion weiter darüber, dass die Probleme sich durch alle Gewerbebereiche hindurch ziehen und viele Inhaber von Betrieben schon private Rücklagen aufgebraucht haben, teilweise zudem die Altersvorsorgen aufgelöst wurden. Zusammenfassend stellt er heraus, dass allen das Licht am Horizont fehlen würde. Tests vor jedem Einkauf hält Klaus Metz anders als einen einmaligen Test für einen „Tagespass“ für nicht praktikabel, da dies logistisch und räumlich meist nicht erbracht werden kann und zuhause gemachte Tests nicht anerkannt werden können. Insgesamt fürchtet er einen Domino-Effekt bei der Gefährdung von Existenzen bei den Gewerbetreibenden. Daher freut sich der afg über jede Form der Unterstützung – ob dies die aktuelle Plakataktion ist, Informationen in der Presse, Interviews beim Lokalradio feucht. fm oder die von der CSU angeregte Gutscheinaktion. Interessant wäre hierbei auch eine Art „öffentlicher Kalender“, der anzeigt, welche Geschäfte an welchem Tag geöffnet haben und unter welchen Voraussetzungen. Hier fiel das Stichwort „click and collect“ und „click and meet“. Auf diese Weise könnte man Transparenz schaffen und den Kunden aufzeigen, dass vor Ort der Einkauf möglich ist; MAI 2021 hierzu bedarf es aber Partner, die dies regelmäßig öffentlich machen würden. Es waren sich alle einig, dass vor allem die Gutscheinaktion baldmöglichst auf den Weg gebracht werden muss und äußerten Unverständnis, warum gerade im Landkreis Nürnberger Land das nicht funktionieren soll, was sonst überall in Bayern und Deutschland möglich ist. Nicht nachvollziehbar ist dabei die Haltung der Rechtsaufsicht am Landratsamt Nürnberger Land und der Regierung von Mittelfranken, die in diesen schweren Zeiten der Pandemie das notwendige Fingerspitzengefühl missen lassen. Dass die Umsetzung besser und weitsichtiger angegangen werden kann, zeigt uns eine Stellungnahme der Rechtsaufsicht des Regierungsbezirksunterfranken. Demnach sind Gutscheinaktionen nicht als einzelne Subventionsmaßnahmen an den jeweiligen Gewerbebetrieb zu bewerten, da die Kommune keinen Einfluss hat, welcher der Gewerbebetriebe von dem Zuschuss profitiert. Die Gutscheinaktion ist nach dieser Entscheidung als Mittel der indirekten Wirtschaftsförderung anzusehen, welche als kommunale Aufgabe im eigenen Wirkungskreis durchaus zulässig ist. Damit hat sich die CSU Feucht auch an das zuständige Ministerium in München gewandt und hofft auf baldige Klärung. Die Feuchter CSU wird weiter mit den Feuchter Gewerbetreibenden in Kontakt bleiben und deren Anliegen unterstützen. Oliver Siegl

Schwimmunterricht für Feuchter Grundschule Das Ertrinken zählt nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern unter 10 Jahren und nur qualifizierter Schwimmunterricht ist eine wichtige Prävention hierbei. Schon einige Jahre beschäftigt sich der Markt Feucht mit dem Thema Schwimmen an der Feuchter Grundschule. Jetzt endlich hat der Marktgemeinderat auf Antrag der SPD-Fraktion eine Lösung auf den Weg gebracht. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist es nun aktuell so, dass gewöhnliche Schwimmkurse nicht stattfinden können, Schwimmbäder seit Monaten geschlossen sind und auch der Bade-Sommer 2021 noch nicht in trockenen Tüchern ist. Bereits seit dem Schuljahr 2014/2015 ist der Bereich „sich im Wasser bewegen und schwimmen“ über den Lehrplan Plus im Sportunterricht der Grundschulen in Bayern fest verankert. Kein Feuchter Kind hat seither aber am schulischen Schwimmunterricht teilgenommen. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich: Zum einen existiert das früher genutzte Schwimmbad in Rummelsberg schon lange nicht mehr, am Zweckverband des Schulschwimmbades in Altdorf hat der Markt Feucht sich nicht beteiligt und passende Zeitschienen in anderen Hallenbädern (wie in Langwasser zum Beispiel) sind selten und für die Schule schwer mit allen anderen Stundenplananforderungen unter einen Hut zu bringen. Unseres Erachtens muss sich hier etwas ändern. Wir alle und der Markt Feucht als Sachaufwandsträger für unsere Schule sind gefordert, Möglichkeiten zu bieten und dieses Problem anzupacken. Der Neubau eines eigenen Hallenbades mit allen verbundenen Kosten etc. ist hierbei vermutlich im Sinne aller nicht die ultimative Lösung. Aus diesem Grund haben Lisa Huber und ich in den letzten Wochen mit vielen Fachleuten und KollegInnen gesprochen. Wir haben uns Anregungen und Lösungen aus anderen Kommunen angeschaut und gemeinsam mit Alexander Gallitz, er ist der Präsident des deutschen Schwimmlehrer-Verbandes und somit kompetenter und hilfsbereiter Ansprechpartner in allen Fragen des Schwimmunterrichts, überlegt, wie man das Schwimmen an unserer Grundschule realisieren kann. Herausgekommen ist ein umfangreicher Antrag an die Verwaltung, der etwas anders ist, als andere klassischen Anträge. Eine ausführliche Begründung und ein Kostendeckungsvorschlag sind formgerecht enthalten, vor allem ist der Antrag aber in der Ausformulierung sehr umfangreich. Das kommt daher, dass es sich bei allen Vorschlägen lediglich um unsere Ideen und Anregungen handelt. Wir beantragen, die Planungen rund um die Realisierung des Schwimmunterrichts an der Feuchter Grundschule mit Fachkräften und einem Team der Feuchter Grundschule aufzunehmen und ein Pilotprojekt „Feucht schwimmt“ zu starten, das auch beispielhaft für viele andere Kommunen sein könnte. Auch die Feuchter Wasserwacht als regionaler Ansprechpartner, die seit Jahren Schwimmkurse anbietet, kann sich selbstverständlich daran beteiligen. So kann schulischer PARTEIEN und privater Schwimmunterricht Hand in Hand gemeinsam zum Ziel führen. Neuerungen zu den vorangegangenen Anträgen sind hierbei zwei Dinge: Wir schlagen vor, dass ausgebildete Schwimmlehrer die LehrerInnen bei der Durchführung des Schwimmunterrichts unterstützen und begleiten. So könnten Gruppen verkleinert werden und der Lerneffekt für jedes einzelne Kind wäre um ein Vielfaches größer. Auch könnte man die PädagogInnen stärken, indem man ihnen Fachpersonal zur Seite stellt und sie nicht mit der großen Verantwortung, die der Schwimmunterricht mit sich bringt, alleine lässt. Die Kosten hierfür sind bereits im aktuellen Haushalt enthalten. Zusätzlich ist denkbar, dass man weitere Fachkräfte aus dem pädagogischen und sportlichen Bereich mit einbindet, wir haben dabei an die Wasserwacht, die Jugendsozialarbeit an Schulen, die Heilpädagogin, an Praktikanten der Fachakademie für Sozialpädagogik und an FSJ-Teilnehmer der Feuchter Vereine gedacht. Der Schwimmunterricht soll in unserem Feuchtasia stattfi nden, und zwar nach einem ähnlichen Modell wie das Fahrradfahren in den vierten Klassen. Innerhalb von mehreren Wochen während der Sommermonate könnte man zwei Jahrgangsstufen wählen, von denen jede Klasse einmal pro Woche im Feuchtasia eine Schwimmzeit verbringt. Da der Weg von der Schule zum Freibad recht weit zum Laufen und damit zeitintensiv ist, würde man hierfür noch einen Bustransport benötigen. Mit dieser grundsätzlichen Idee haben wir den Anstoß gegeben, wie man den Schwimmunterricht an der Feuchter Grundschule endlich realisieren und so einen großen Teil zur Prävention von Badeunfällen beitragen kann. Alle Ideen sind als Anregung gedacht und müssten selbstverständlich mit den entsprechenden Zuständigen der Grundschule und im Idealfall den aufgeführten Fachkräften und der Feuchter Wasserwacht besprochen und auf unsere Schule zugeschnitten werden. Der Sozial- und Kulturausschuss und der Marktgemeinderat haben unseren Antrag unterstützt, worüber wir uns sehr freuen. Ines Stelzer Meisterwerkstatt mit Markenqualität Reparatur und Inspektion für PKW aller Marken Klimaservice – HU/AU – Reifenservice – Hol- und Bringservice – Karosserie und Lack – 24 h Annahmeservice Urlaub 2021! Ist ihr Auto fit? • Klimaservice mit Dichtheitsprüfung (nur für R134a Anlagen, zzgl. Material) ab 49,- € • Klimaanlagendesinfektion 25,- € • Urlaubscheck 9,95 € • Jahresinspektion incl. Mobilitätsgarantie lt. Herstellerangaben (ohne Material + Zusatzarbeiten) ab 69,- € Immer mittwochs: TÜV im Haus – Andere Tage nach Vereinbarung möglich – Kompetenz & Zuverlässigkeit zum günstigen Preis! Kfz.-Meisterbetrieb, Inh. 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