Aufrufe
vor 11 Monaten

Nürnberg-Worzeldorf/Kornurg/Katzwang/Herpersdorf - März 2021

  • Text
  • Wendelstein
  • Zeit
  • Kornburg
  • Worzeldorfer
  • Gottesdienst
  • Stadt
  • Worzeldorf
  • Menschen
  • Katzwang
  • Ausbildung

PARTEIEN SPD Ortsverein

PARTEIEN SPD Ortsverein Worzeldorf SPD Stadtrat Dieter Goldmann berichtet Nürnberger Bürger geben neuen Stadtteil einen Namen! Liebe Bürgerinnen und Bürger, auf dem früheren Südbahnhof-Areal entsteht auf über 90 Hektar ein völlig neuer Stadtteil - mit Wohnungen, etwas Gewerbe und jeder Menge Grün. Und: Die neue Technische Universität Nürnberg wird dort ihren Campus errichten. 6.000 Studierende oder mehr werden dort lernen, bis zu 2.400 Beschäftigte lehren und in der Verwaltung arbeiten. Bisher gibt es für den Stadtteil keine feste oder gar einheitliche Bezeichnung. AUF DER SUCHE: STADTTEILNAME FÜR DAS FRÜHERE SÜDBAHNHOF- AREAL Manche reden vom früheren Südbahnhof, andere von der Brunecker Straße und wieder andere nutzen den Kunstbegriff „Lichtenreuth“, der aber historisch unzutreffend ist. Das Suffix -reuth steht für Orte, die durch Rodung von Waldflächen entstanden sind. Die SPD-Stadtratsfraktion schlägt vor, vor dem richtigen Baustart zu einer offiziellen und verbindlichen Namensfindung zu kommen. Dabei sollte auch überlegt werden, ob der entstehende Stadteilpark einen eigenen Namen tragen soll. Vor diesem Hintergrund stellte die SPD-Fraktion im zuständigen Ausschuss den folgenden Antrag: Die Verwaltung führt einen öffentlichen Wettbewerb zur Namensfindung durch, der der Geschichte oder zukünftigen Nutzung des Areals Rechnung trägt. Bürger*innen und Expert*innen können Vorschläge einrichten. Eine zu berufende Jury schlägt dann dem Stadtrat einen Namen zur Beschlussfassung vor. Sobald der Wettbewerb startet, informiere ich Sie. Steffen Leicht Tel. (0911) 64 27 610 info@elektro-leicht.de • Reparaturen • Elektroinstallationen • Industrieanlagen • Alternative Energieanlagen • Haus- und Gebäudesystemtechnik Thomas Schmid Hirschensuhl 4 90469 Nürnberg Tel. (0911) 64 26 120 E-Mail: schmid@hsts.de • Kundendienst • Bad- und Heizungs- Erneuerung • Solaranlagen Neuer Stadtteil – neuer Namen (Foto: Aurelius Real Estate GmbH) EINBAHNSTRASSE MIT RADVORRANGROUTE MACHT DAS FAHRRAD- FAHREN SICHER FÜR ALLE Zu den wichtigen Maßnahmen des Masterplan Mobilität gehören die Radvorrangrouten im Nürnberger Stadtgebiet. Sie sollen Radfahrer schnell und sicher aus denn äußeren Stadteilen ins Zentrum bringen. Eine diese Radvorrangrouten beginnt in Kornburg, führt durch die Worzeldorfer Hauptstraße zum Steinbrüchlein und weiter zur Münchener Straße ins Zentrum. Seit Jahren fehlt jedoch in der Worzeldorfer Hauptstraße ein Fuß- und Radweg. Zusätzlich haben wir hier ein hohes Verkehrsaufkommen mit PKWs und LKWs. Deswegen hat die Stadtverwaltung den Vorschlag erarbeitet, auf einer Fahrbahn eine Einbahnstraße einzurichten, auf der anderen Fahrbahn südlich der letzten Einfahrt einen ausreichend breiten Gehweg mit durchgezogener Linie eizung anitär echnik chmid Schußleitenweg 88 • · Nbg.-Eibach • · Öffnungszeiten: Mo Freitag und Fr 8.30 –– 12.30 Uhr oder nach Vereinbarung abzumarkieren und Radverkehr in beiden Richtungen zuzulassen. Damit können Fahrradfahrer von Kornburg sicher bis ins Stadtzentrum gelangen. Aber auch die Fahrradfahrer und Spaziergänger aus unseren Stadtteilen können beispielsweise von Herpersdorf sicherer nach Kornburg gelangen – und das gleiche gilt für Kornburger Bürger, wenn sie uns besuchen wollen. Leider hat die erste provisorische Einrichtung der Einbahnstraße dazu geführt, dass sich rücksichtslose Autofahrer nicht an die Verkehrsregeln gehalten haben. Aber deswegen den sicheren Fuß- und Fahrradweg rückgängig zu machen, oder auf den Bau des Kreisels zu warten, wäre gefährlich. Ich kann den Ärger nachvollziehen, der die neue Regel bei einigen erzeugt – ich appelliere jedoch an die Vernunft: für einen sicheren Fahrrad- und Fußgängerweg – jetzt. 18 MÄRZ 2021 Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund Dieter Goldmann Stadtrat der Stadt Nürnberg Vorsitzender der SPD Worzeldorf

PARTEIEN ÖDP Kornburg Rückmeldung von der Stadt zu unserer „Bürgerversammlung“ Im Rahmen einer „virtuellen Bürgerversammlung“ haben wir einige Vorschläge und Wünsche für unsere Stadtteile zusammengetragen und an den Oberbürgermeister geschickt (siehe Mitteilungsblatt von Dezember 2020). Wir freuen uns, dass nach einigen konkreten Rückfragen von SÖR und dem Bauamt alle Punkte qualifiziert bearbeitet wurden. Es gibt noch Nachfragen von unserer Seite und dann werden wir über die Ergebnisse berichten. RADFAHREN IN NÜRNBERG IM WINTER Dieses Jahr hatten wir ja tatsächlich wieder einmal richtig Schnee und einige sehr kalte Tage. Trotzdem konnte man meistens das Fahrrad benutzen. Es gibt sogar immer wieder Radwege, die geräumt werden, z.B. der Weg zwischen Altund Neu-Worzeldorf. Doch gerade auf Hauptstrecken bei uns im Süden kann man kein zuverlässiges System erkennen kann was wann gefahrlos benutzt werden kann. Dazu gibt es auch noch die traditionelle Art des Schneeräumens wie in der Wallensteinstraße. Auf dieser Hauptroute wird der Schnee von den Autospuren auf den Radweg befördert und dort bleibt er dann viele Tage liegen. Auch an der Radrunde in Worzeldorf/Herpersdorf dient der Radweg wie seit eh und je als Schnee-Auffanglager. Noch mehrere Tage nach dem Schneefall war der Radweg schlicht unbenutzbar. Man muss als Radfahrer den Weg in so einem Fall nicht benutzen, auch wenn einen Autofahrer hupend und mit wilden Gesten von der Straße vertreiben möchten (wie mir passiert), weil da doch ein Radweg ist. Wir warten gespannt darauf, wann sich beim Winterdienst für den Radverkehr etwas spürbar verbessert. KLEINER ERFOLG IM KAMPF GEGEN PARTEISPENDEN Noch im letzten Mitteilungsblatt hatte ich im Rahmen der Diskussionen um die großzügige Spende des Immobilienunternehmers Gerd Schmelzer an die CSU in Nürnberg von der Problematik der Parteispenden berichtet. Als Beispiel genannt waren die sechsstelligen Geldbeträge, die der Südwestmetall-Verband in den letzten Jahren der CDU und den Grünen zukommen ließ. Der Verband hat sich entschieden, dieses Jahr wegen der Corona-Krise keine Spenden zu geben: „Wir haben beschlossen, dass wir keine weiteren Parteispenden mehr leisten. Das ist nicht mehr zu vermitteln.“ allem, ob sie persönliche Vorteile aus der Kooperation mit den Firmen ziehen, für die sie sich einsetzen. Spätestens hier endet die Unabhängigkeit der Abgeordneten. Leider blockieren CDU/CSU dieses Lobbyregister und mehr Transparenz immer noch erfolgreich. Die Schäden für den Bundestag und die Demokratie sind offensichtlich. Erst letztes Jahr hatte der Abgeordnete Phillip Amthor Lobbyarbeit in eigener Sache betrieben und sich für ein US-amerikanisches (!) IT-Unternehmen eingesetzt, von dem er Aktienoptionen besitzt. Jetzt werden Interessenskonflikte bei einem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CSU untersucht. Die Sache wurde nur zufällig offengelegt, weil der Abgeordnete Einkünfte anscheinend nicht korrekt versteuert hat. Das Lobbyregister und bessere Transparenz-Regeln mit echten Strafen bei Verstößen würde dem Bundestag manches Problem ersparen. Herr Amthor sitzt übrigens immer noch im Bundestag. Sein rein auf den persönlichen Vorteil gerichtetes Engagement hatte keine relevanten Folgen für ihn, wohl aber für das Ansehen der Abgeordneten und des Bundestages in der Bevölkerung. Es wird neben der großen Mehrheit der ehrlichen Abgeordneten immer auch schwarze Schafe geben. Letzteren sollte man da Leben möglichst schwer machen. Hans Anschütz Es ärgert sich neben CDU und den Grünen auch die bisher ebenfalls beschenkte FDP. Es freuen sich über diese Entscheidung wir Ökodemokraten von der ÖDP, denn wir nehmen grundsätzlich keine Firmengelder an. Und wir hoffen, dass der bayerische Metallverband sich dieser Einsicht anschließt und ebenfalls die Geldgeschenke an die Parteien einstellt. KEIN ERFOLG IM KAMPF FÜR TRANSPARENZ BEI DEN LOBBYISTEN Leider keine Erfolge gibt es bei dem Kampf für mehr Transparenz bei den Lobbyisten im Bundestag. Niemand bestreitet, dass die Abgeordneten mit denjenigen reden müssen, die von Gesetzesänderungen des Parlaments betroffen sind. Es ist auch wichtig und richtig, dass sich Abgeordnete für Unternehmen einsetzen. Aber die Öffentlichkeit sollte wissen, mit wem die Abgeordneten reden und vor www.DuRa-Metallbau.de Vormals Metall- und Stahlbau GmbH Ein guter Brauch: Wo repariert wird kauft man auch! Ein guter Brauch: Wo repariert wird kauft man auch! MÄRZ 2021 19

Mitteilungsblatt Wendelstein+Schwanstetten

Reichswaldblatt-Feucht

Mitteilungsblatt Nürnberg-Eibach/Röthenbach/Reichelsdorf

Mitteilungsblatt Nürnberg-Katzwang/Worzeldorf/Kornburg

Monatsblatt Heilsbronn