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Nürnberg-Katzwang/Worzeldorf/Kornburg/Herpersdorf Juli 2019

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EGON PLAUDERT VOM WASSER

EGON PLAUDERT VOM WASSER HABEN WIR´S GELERNT von Egon Helmhagen Es war einmal vor langer Zeit…, da ist in den Haushalten das Wasser noch nicht einfach aus der Wand gelaufen, sondern da hat man es vom Brunnen holen und in die Küche tragen müssen. Doch schon in dieser alten Zeit hat es Dreckspatzen gegeben, die die Brunnen verunreinigt haben. Da steht zum Beispiel in einem Rechtsbuch von 1611 „Wer Brunnen mit garstigen stinkenden Dingen oder einem Aas besudelt, muss sie selbst reinigen und hernach solange an den Pranger mit nassen Kleidern stehen, bis der Schaden bezahlt und ein Golddukaten Strafe erlegt ist“. Das war 1611. Leider werden heute immer noch, ja sogar noch viel mehr, garstige und stinkende Dinge ins Wasser geschmissen, man braucht bloß an die Unmengen Plastikmüll denken, die in den Meeren versenkt werden und es ist schade, dass man beim Anhören des Volksliedes „Jetzt gang i ans Brünnele - trink aber nit!“ a weng schaudert und sich schüttelt. Dabei ist Wasser unser Lebenselixier Nr. Eins und, so sagt es die Evolution, sind wir sogar aus dem Wasser entstanden. Darum besteht der Mensch, so haben wir das mal in der Schule gelernt, auch heute noch aus 70 % Wasser. Und wenn wir (der männliche Bevölkerungsanteil) auf der Straße ein hübsches Mädchen sehen, staunen wir die nicht selten an: „Dunnerwetter! Schau ner hie, wos däi aus ihre restlichn 30 Prozent gmacht hat!“ Darum sollten wir dem Wasser dankbar sein, dem, das zu 71% unsere Erdkugel bedeckt, wie auch dem, das aus dem Hahn tropft, genauso dem Regenguss, der uns tropfat nass macht. Ich weiß ja, dass alle Wasser ins Meer fließen, müssen die dabei aber ausgerechnet ihren Weg über mei Gnack nehma? Die „Peheiros“, ein beliebtes Gesangstrio in den 60er Jahren, hat seinerzeit den Schlager gesungen „Wasser ist zum Waschen da, fallerie und fallera, auch zum Zähneputzen kann man es benutzen.“ und noch etliche weitere Verwendungsmöglichkeiten aufgezählt. Man kann darin schwimmen und darauf Schiffla foahrn, in ihm angeln, damit kochen und es sogar trinken und es soll sogar gsund sei! Der Heinz Ehrhard, auch ein Schmunzelmeister der 60er Jahre, hat damals gereimt: „Es ist bestimmt viel Schönes dran, am Element dem nassen, weil man das Wasser trinken kann, man kann‘s aber auch lassen!“ Mit, aber auch ohne Wasser, kann man einem anderen den Kopf waschen, oder ihm das Wasser abgraben, ihn über Wasser halten, aber ihn auch bis zum Hals im Wasser stehen lassen. Selber fühlt man sich munter wie ein Fisch im Wasser und obwohl man gemeint hat, man ist mit allen Wassern gewaschen, bleibt dann alle Anstrengung doch nur ein Schlag ins Wasser. Da kannst dann bloß noch Ruutz und Wasser greina. Während die Wendelsteiner sich früher in der Schwarzach bodn hobn, sind die Nürnberger Peterlesboum in die Pengertz gehupft. Manche nicht ganz freiwillig, zum Beispiel die Bäcker, die zu kleine Weckla gebacken haben. Die sind dann zur Strafe in der Pengertz eingeweicht worden, die Bäcker, nicht die Weckla. Die drei Moosacher haben bis Ende der 90er Jahre ihren Anti-Wasser- Schlager gegrölt „Ich mog´s Wasser in die Schuah net und erst recht net in mein´ Mogn!“ und haben damit vielen aus der Seele gesungen. Es heißt nämlich nicht umeinsunst „Des Wasser löscht zwar den Dorscht, aber singa lernt mer blouß beim Wein“. Darum gibt es auch tausendmal mehr Wein- als Wasserlieder. Und auch die Weingeister sind den Wassergeistern bei weitem überlegen. Ich glaub nicht, dass der Neptun gegen den Bacchus gwinna tät. Beim derzeit vorherrschenden Klima stürzen sich aber die meisten zum Schwimmen und Plantschen voll Wonne in die Wanne, respektive in den Pool, ins Freibad, oder in den Brombachsee. Ich selber halte etwas Abstand vom Nass. Ich sitz lieber in einem Garten am Ufer und schau auf das Wasser. Einen Liter davon hab ich in einem Krug vor mir stehen, mit zwei gesunden Zusätzen: Hopfen und Malz. Und wenn Ihr, liebe Leserin und Du lieber Leser, bis hierher gelesen habt, dann ist das schon mal Wasser auf meine Mühle. Man sagt zwar, dass alle bloß mit Wasser kochen, aber jeder hofft doch, dass seine Weisheiten von reinstem Wasser sind. Ich bilde mir keineswegs ein, dass mir ein anderer nicht das Wasser reichen kann, bemühe mich aber, wenn es geht, kein Wässerchen zu trüben. Gluck gluck. Wir kommen Ihnen näher! Neueröffnung am 01.07.2019 im Kaufland Wendelstein 90530 Wendelstein Querstraße 8 Telefon: 09129 / 9873 90530 Wendelstein Rother Straße 1B NEU 90537 Feucht Schwarzenbrucker Straße 1 Telefon: 09128 / 9118471 90537 Feucht Hauptstraße 6 Telefon: 09128 / 9122870 Sonntags geöffnet www.logalmadador.de 40

AUS DER REGION Malteser Hilfsdienst Die Malteser raten Senioren: Bei Hitze viel trinken! Nun ist er da – der Sommer. Und auch in Nürnberg und Umgebung werden zumindest in dieser Woche tropische Temperaturen erreicht. „Ausreichendes Trinken ist deshalb für uns alle wichtig. Doch bestimmte Bevölkerungsgruppen, wie z.B. Ältere oder Hilfebedürftige, sollten besonders auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung achten“, so Nicolas Agoston vom Malteser Hilfsdienst Nürnberg. Große Hitze belastet den Körper, weil die Körpertemperatur nur durch vermehrtes Schwitzen konstant zu halten ist. Mediziner betonen, dass die Hitze für Herz und Kreislauf bis zu 40% mehr Anstrengung bedeutet. Zudem können ältere Menschen Flüssigkeitsverluste nur schwer ausgleichen. Wenn dies nicht geschieht, kann Flüssigkeits- und Salzmangel die Folge sein. Bestimmte Medikamente können sich zusätzlich negativ auf den Flüssigkeitshaushalt auswirken. Wichtig für Senioren und betreuende Angehörige ist, Warnsignale des Körpers zu beachten. Wenn Sie z.B. die Haut auf dem Unterarm zusammenkneifen und diese dann nicht gleich wieder zurückweicht, kann das ebenso ein Zeichen für Flüssigkeitsmangel sein wie Furchen auf der Zunge oder eine steigende Körpertemperatur. Trotz dieser Belastungen können Senioren den heißen Tagen relativ gelassen entgegensehen, wenn Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Mithilfe der von den Maltesern zusammengestellten Trinktipps ist das auch gar nicht so schwer. Besonders im Sommer gilt: Trinken, bevor der Durst sich meldet! Empfehlenswert ist, regelmäßig und über den Tag verteilt zu trinken, da der Körper die Flüssigkeit nicht „bevorraten“ kann. Trinken Sie nach dem Motto „vielseitig und abwechslungsreich“, dann erreichen Sie leichter die empfohlene Menge von ca. 1,5 Litern pro Tag. Meiden Sie eiskalte Flüssigkeiten: sie führen zu weiterem Schwitzen. Am geeignetsten sind (zimmer-)warme Getränke. Leitungs- und Mineralwasser löschen den Durst am besten. Weitere Informationen zur Ernährung im Alter sowie zum Malteser Menüservice erhalten Sie unter 09 11 / 96 89 10 oder www.malteser-nuernberg.de. Quelle: Malteser Hilfsdienst gGmbH 41

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