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Nürnberg-Katzwang/Worzeldorf/Kornburg/Herpersdorf Juli 2019

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DAS MAGAZIN –

DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN FAKTEN ZUR ENERGETISCHEN SANIERUNG Dach und Wände dämmen, Fenster erneuern, Heizung austauschen – sind solche Maßnahmen wirklich effizient? Lesen Sie, was bei der energetischen Sanierung zu beachten ist. GRUNDIDEE UND ZIELE Die energetische Sanierung eines Gebäudes verfolgt zwei primäre Ziele: die Heizkosten senken die Umwelt entlasten Das erste ist der Hauptgrund für die Eigentümer zu investieren. Das zweite Ziel ist die Grundlage dafür, dass die öffentliche Hand diese praktizierte Umweltschutz-Maßnahme fördert. Die Grundidee: Häuser mit hohem Wärmebedarf erhalten einen auf das Haus angepassten Dämm-Mantel und eine entsprechende effizientere Heiztechnik. Im Ergebnis sinken die Heizkosten, und es entsteht auch optisch eine repräsentative und zukunftstaugliche Immobilie. Allerdings wird immer wieder behauptet, dass sich eine Wärmedämmung unterm Strich nicht lohne und es gar gefährlich sei, einen Altbau zu dämmen. Zeit also, die Fakten zu nennen und mit Vorurteilen aufzuräumen. DIE 7 FAKTEN: VON WIRTSCHAFTLICHKEIT BIS WOHNKOMFORT Fakt 1: Energetisches Sanieren ist wirtschaftlich Weitsichtig geplant, erfolgt die energetische Sanierung im Zuge ohnehin notwendiger Erhaltungsmaßnahmen an Fassade, Fenstern oder Heizung. Ein Wärmedämmverbund-System (WDV-System) wird beispielsweise üblicherweise aufgebracht, wenn ohnehin ein Anstrich, eine Putzsanierung oder eine Komplettrenovierung ansteht. angemessenen Zeitraum amortisiert. Das gilt vor allem, wenn die Energiekosten weiter steigen, was mittelfristig unausweichlich ist. Zahlreiche neutrale Studien legen dies dar. Die Amortisierung liegt deutlich über der zu erwartenden Lebensdauer der meisten Bauteile. In vielen Fällen erhalten die Bauherren zudem Fördergelder (z.B. von der KfW-Bank), wodurch sich die Rentabilität weiter verbessert. Oft spielen bei Investitionsentscheidungen neben den energetischen Aspekten auch Gesichtspunkte der Substanzerhaltung, der Wertsteigerung und der Wunsch nach mehr Behaglichkeit eine Rolle. Diese Aspekte fehlen in den Amortisations-Rechnungen und stellen doch einen Gewinn für die Bewohner dar. Dass es Einzelfälle gibt, in denen rein kostenrechnerisch keine schwarze Zahl unter dem Strich steht, kann als die Regel bestätigende Ausnahme gewertet werden. Fakt 2: Energetisches Sanieren ist eine Aufgabe für Profis Damit die Sanierung klappt, sollte sie von Anfang bis Ende in der Hand von Profis liegen. Das beginnt bei der Planung: Nur Experten (entsprechend ausgebildete neutrale Energieberater) können umfassend beurteilen, was für ein Gebäude richtig ist. Sie berücksichtigen den aktuellen Bauzustand, den Standort sowie die technischen Möglichkeiten und leiten daraus ein Sanierungskonzept ab. Fachleute sind auch für die Ausführung unumgänglich: Der Einbau einer neuen Heizanlage, die Montage eines Wärmedämmverbund-Systems oder die Dachdämmung erfordert das Know-how der Spezialisten. Für Bauherren ist es aus Haftungsgründen gut, wenn jemand für die Arbeit geradestehen muss: Wer selbst Murks gebaut hat, bleibt auf seinem Schaden sitzen. Was die Kostenfrage betrifft, kann man feststellen: Der Aufwand für das WDV-System erhöht zwar die Gesamtkosten der Maßnahmen, aber eben nicht übermäßig, sodass sich die Mehrbelastung in einem 14

DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN Fakt 3: Sanierungsfahrplan immer im Einzelfall festlegen Generalisierende Aussagen wie „Jedes Gebäude braucht eine Wärmedämmung“ oder „Als erste Maßnahme ist eine neue Heizung einzubauen“ sollte generell misstraut werden. Jedes Haus ist individuell und somit quasi ein Unikat. Es gibt nicht die „Patentlösung“. Zu unterschiedlich sind die Gebäude, in denen wir leben. Wann wurde das Haus errichtet, welche Qualität hat die Wand, welche haben die Fenster oder hat das Dach? Wie nah an der Grundstücksgrenze steht das Haus? Wie ist der Zustand der Heizungsanlage, und welche Alternativen gibt es? Um den passenden Sanierungsfahrplan festzulegen, ist eine umfassende, professionelle Analyse des Gebäudes unumgänglich – siehe auch Fakt 2, Thema Energieberater. Fakt 4: Energetisches Sanieren verschönert das Stadtbild Einer der größten Trugschlüsse in der Diskussion um die energetische Sanierung im Allgemeinen und die Fassadendämmung im Besonderen ist der Glaube, dass dies zu Einheitsfassaden und dem Verlust der Baukultur führen würde. Diese Sorge leitet sich daraus ab, dass in vielen Fällen eine Putzfassade eingesetzt wird und es auch Beispiele gibt, in denen tatsächlich die vormals reich verzierte Fassade oder das Backstein-Gebäude nach der Sanierung seinen ursprünglichen Charakter verlor. Tatsächlich ist die Zahl der Beispiele, in denen aus einer tristen Wohnsiedlung ein attraktives Umfeld wurde, weitaus größer. Hinzu kommt: Fassadendämmung heißt eben nicht generell Putzfassade. Klinkerriemchen, Naturstein etc., sogar Photovoltaik-Module stehen für Dämmfassaden zur Verfügung. Für Gebäude unter Denkmalschutz gibt es weitere Lösungen – zum Beispiel Innendämmsysteme. Es liegt also in der Verantwortung jedes einzelnen (bzw. der Verantwortung der Planer, Energieberater und Investoren), im Zuge der Sanierung auch die Baukultur im Blick zu behalten. Die Technologie dafür ist längst vorhanden. © fotomek – stock.adobe.com www.DuRa-Metallbau.de Vormals Metall- und Stahlbau GmbH Ein guter Brauch: Wo repariert wird kauft man auch! Ein guter Brauch: Wo repariert wird kauft man auch! C M Y CM Überlassen Sie Ihren nicht dem Wir ENT-sorgen: Holz Bau-Mischabfälle Bauschutt Abfall Zufall! Auch Container- Container- Service Service MY CY CMY K Wir BE-sorgen: Humus Sand Splitt Kies Schotter Nachtrab Abfallwirtschaft Hirschenholzstraße Entsorgungszentrum Schwabach/Neuses (0 91 22) 7 17 87 Öffnungszeiten: Mo. - Do.: 07:00 - 17:00 Uhr Fr.: 07:00 - 15:00 Uhr Sa.: 09:00 - 12:00 Uhr 15

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