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Nürnberg-Eibach/Reichelsdorf/Mühlhof Februar 2019

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Bedruckte

Bedruckte Baumwolltaschen Baumwolltasche natur Art. 5051 ca. 38 x 42 cm, mit 2 kurzen Trägern, sehr gute Verarbeitung. 500 St. 1,31 €/St. 1.000 St. 1,20 €/St. 2.500 St. 1,15 €/St. 5.000 St. 0,99 €/St. Aufpreis für 2 lange Träger 0,09 €/St. Baumwolltasche farbig + weiß ca. 38 x 42 cm, mit 2 kurzen Trägern, sehr gute Verarbeitung. In folgenden Farben erhältlich: • gelb (4) • grüngelb (69) • rot (14) • mittelblau (43) • schwarz (88) • mint (317) • grün (54) • hellgrün (67) • hellblau (48) • marineblau (41) • pink (31) • rosa (169) • orange (7) • lila (33) • weiß (111) • bordeaux (18) • braun (84) • grau (427) 500 St. 1,49 €/St. 1.000 St. 1,40 €/St. 2.500 St. 1,35 €/St. 5.000 St. 1,23 €/St. Alle Taschenpreise incl. 1-seit./1-farb. Druck! Frei Haus! Keine weiteren Kosten!!! Preise bei gestellter Vorlage + Mwst. 90530 Wendelstein Marktstraße 10 Tel. (0 91 29) 74 44 info@seifert-medien.de www.mitteilungsblaetter.com Stand: 2018-04 12 Konzept | Grafik | Mitteilungsblätter | Druck | Webdesign NÜRNBERGEIBACH | RÖTHENBACH | REICHELSDORF • FEBRUAR 2019

EGON PLAUDERT AUF EIN NEUES MIT GUTEN VORSÄTZEN von Egon Helmhagen War das ein Gwerch vor Weihnachten und jetzt ist alles schon wieder aus und vorbei. Der Christbaum ist schon längst entsorgt und der Alltag herrscht wieder vor. Obwohl wir uns mit der Weihnachtswoar ja nimmer so närrsch machn. Früher, wie wir noch Kinder waren, da hat das Christkindla jedes Jahr die Eisenbahn gebracht und den Kaufladen aufgestellt und für die Madla die Puppenküche. Und wenn aans von die Kinder frech gwesn is, dann hat nachts die Frau Holle zur Strafe ein Trumm weg gnumma. Bei mir war die Eisnbahn mastns nach acht Tag total fort. Das war einerseits eine Erziehungsmaßnahme und zweitens hat die Woar länger ghaltn. Die hat ja des Christkindla im nächstn Jahr wieder bringa solln. Silvester ist auch überstanden, wo wir uns ein gutes Neues Jahr gewünscht und uns gefragt haben, was uns das Neue wohl bringen wird. Hoffentlich denen, die das Sagen haben, a bissla mehr Verstand. Hoffentlich war der Krach in der Silvesternacht der einzige Krach im neuen Jahr. Das haben wir gehofft und gewünscht, doch leider sind in den 14 Zeitungen, die wir inzwischen aus dem Briefkasten geholt haben, schon wieder ein Haufen negative Meldungen drinnen gestanden. Sie werdn halt net gscheiter! Wos wird da no alles af uns zoukumma?! Wos gwieß waaß ma halt net. Und seitdem es die Pythia von Delphi vom Hocker gehaut hat, gibt es ja keine zuverlässigen Orakel mehr. Weder das Kartenlegen noch das Bleigießen sind ein Ersatz dafür. Das Bleigießen wird in manchen Haushalten in der Nacht zwischen den Jahren tatsächlich noch praktiziert. Toll, was dann aus den verschnörkelten Bleibatzen erkannt wird. „Ja, wos soll denn etz des sei?“ Also, Marie, wennst mich frougst, dann is des a Männerkupf! Dou schau doch genau hie! Die elegante Nosn, des kantige Kinn, und des sin gwieß lauter Lockn! Marie, du lernst an junga schäina Mo kenna!“ Die Marie hält den Bleibatzenkopf ihres kommenden Glücks zwischen Daumen und Zeigefinger und meint „Und wos mach ich mit dem altn mumpflatn, den wo ich scho hob?“ War des net letztes Jahr genauso? Und im Jahr davor net aa? Und was habn wir gmacht? Wir haben fleißig geübt! Ein ziemlich gescheiter Mensch hat mal gesagt „A guter Vorsatz is wie a Gaul, der immer bloß gsattlt wird, aber net gritten! Des is wie a Startschuss ohne Renna!“ Wolln mouß mer, wolln, nou gäiht alles! Am allerschwersten ist aber aller Anfang! Wie viele haben nicht schon an Silvester hoch und heilig versprochen „Etz fang´ ich o zum Aufhörn!“ Aber wenn dann jemand mit dem Ofanga aufhört, is nu lang net gsagt, dass er mit dem Aufhörn ofängt. Ich weiß, dass das neue Jahr genauso angefangen hat, wie das alte, und wie das davor und alle anderen davor auch. Aber man kann, trotz vieler negativer Erfahrungen, ofanga zum Wolln. Und dann schau´ mer weiter, denn es ist bloß eines sicher, man kann gar nicht so dumm denken wie´s dann wirklich kommt! Ach ja, im neuen Kalender sind auch schon wieder etliche wichtige Termine rot angestrichen, der Urlaub zum Beispiel und, in unserm Alter, a paar Arzttermine, hoffen wir trotzdem das Beste. Nachträglich ein gesundes neues Jahr voller guter Vorsätze, liebe Leserinnen und Leser. Euer Egon Helmhagen! Wenn Männer Blei gießen, erkennen sie ganz was anders. „Gerch, des is einwandfrei ein Auto! Gerch, du kräigst im neia Joahr an neia Wogn!“ Der Gerch schüttelt den Kopf „Ach Quatsch! Des is nie im Leben a neis Auto, des schaut aus wäi a kaputts Auto! Wahrscheinlich wird mir wieder aaner neirumpln!“ Leider lassen sich mit dem Bleigießen aber keine sicheren Prognosen für das nächste Jahr stellen. Außerdem ist das reiner Aberglaube und vor Aberglauben muss man sich hüten, der bringt nämlich Unglück! Mit jedem neuen Jahr geht es wieder von vorne an, und da passt recht gut der uralte Spruch „Wennst beim Zuknopfm den erstn Knopf net derwischt, nou konn´s dir passiern, dass‘d nie fertig wirst!“ Wir haben ja schon die Hälfte vom ersten Monat hinter uns. Etz sollert ma langsam damit ofanga die guten Vorsätze von der Silvesternacht umzusetzen. Was bremst noch? Die guten Vorsätze selber. Die türmen sich vor uns auf und das kommt uns irgendwie bekannt vor. Wir wollten aufmerksamer und liebevoller zu unseren besse¬ren Hälften sein, wir wollten mehr auf unsere Gesundheit achten, uns weniger vom Stress unterkriegen lassen und so weiter, und so weiter. Fußpflege Britta Fiederer Fußpflege € 23,00 Insinger Str. 23 · 90449 Nürnberg · Tel. 0911/64 30 31 · Mobil 0170/4 317155 FEBRUAR 2019 • NÜRNBERGEIBACH | RÖTHENBACH | REICHELSDORF 13

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