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Monatsblatt Heilsbronn - Oktober 2019

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KINDER UND JUGEND Kita

KINDER UND JUGEND Kita Peter Pan Ein neues Kita-Jahr hat begonnen …. dieses Jahr sind wir mit 11 Gruppen in die Sommerferien und mit 11 Gruppen (5 Kiga- und 6 Krippengruppen) aus den Ferien zurückgekommen. Somit war unser Start im Team nicht so holprig wie in den vergangenen Jahren. Die neuen Mitarbeitenden finden sich schneller ein und es ist ein schönes Miteinander. Die ersten aufregenden Wochen im neuen Kita-Jahr 2019/20 liegen hinter uns und wir befinden uns mitten in der Eingewöhnung. Für etliche Kinder und deren Familien ist es das erste Jahr in der Krippe oder im Kindergarten. Und auch für unsere SPS-Praktikantinnen und dem Kinderpflegepraktikant im ersten Jahr startet die Ausbildungszeit bei uns im „Peter Pan“. Alle sind neugierig und aufgeregt, aber auch unsicher wie sich das Kita- Leben gestalten wird. So ist es momentan in den Gruppen noch etwas aufgewühlt und der Alltag läuft noch nicht ganz nach Plan, d. h. die Wochen werden spontan gestaltet, je nach den Bedürfnissen der Kinder. Bis Weihnachten wird die Eingewöhnung im ganzen Haus zu spüren sein, bis sich dann alles wieder beruhigt und seinen alltäglichen Lauf nimmt. D. h. die „neuen Kinder“ und Familien kennen sich mit unserem Kita-Alltag aus und haben ihren Lebensrhythmus auf diesen Tagesablauf umgestellt. Die „Jüngsten“ = Wechsler aus der Krippe, haben sich eingelebt und neue Freundschaften geschlossen. Die „Mittleren“ finden ihre neue Rolle in der Gruppe. Es ist nicht so einfach ein Stück mehr an Verantwortung zu übernehmen. Die „neuen Vorschulkinder“ finden ebenfalls in ihre Rolle, nachdem sie die erste Aufregung überwunden und die Anforderungen des Alltags angenommen haben. Alle diese Umbrüche durchleben auch die Familien der Kinder mit und müssen ihre Kinder mehr und mehr „los lassen“ in ihre Selbständigkeit. Momentan stehen die Planungen und Vorbereitungen für das Laterne basteln und den Laternenumzug an und da stellt sich die Frage – was für Laternen sollen es dieses Jahr werden? Hauptkriterium ist ganz klar, die Kinder sollen so viel wie möglich daran selbst arbeiten und wir laden die Eltern zu uns ein, das „Kunstwerk“ gemeinsam mit dem Kind zu vollenden. Die ersten Sprachanlässe im Gesprächskreis – ganz im Sinne der Sprachkitazu den Themen, welche Farbe, welche Technik, was brauchen wir - waren mit den Kindern gegeben. Jeder äußerte seine eigenen Wünsche und Vorstellungen und die Kinder überlegten, welche „Materialien“ sie noch dafür besorgen müssen. So einzigartig und unterschiedlich wie jedes Kind werden auch die Laternen ausfallen. Ein wichtiges Utensil für eine Gruppe ist z. B. Kleister für die „Pappmachee- Technik“. Diesen besorgten sie, ganz klar, hier im Ort und natürlich mit den Kindern zusammen. Also ging die komplette Gruppe zum Laden der Firma Ebert um dort den benötigten Kleister zu kaufen. Die Kinder bestellten, was wir benötigten, gaben das Geld, baten um einen Kassenzettel für unsere Kasse. So entdecken unsere Kinder den Ort, tätigen selbst das „Einkaufen“ und üben sich nebenbei in ihren neuen Rollen im Straßenverkehr. Marion Bowdré Neues aus der Kinderkrippe Spatzennest Anfangszeit heißt Eingewöhnungszeit Sich jeden Morgen von Mama oder Papa zu trennen und dann in einer ganz anderen Umgebung zurechtzufinden, bedeutet für ein Kind Stress. Wir wollen den Kindern mit einer sanften und ruhigen Eingewöhnungszeit helfen, die Belastung ins Positive umzuwandeln. Dazu gehört ein immer wiederkehrender Tagesablauf mit festen Ritualen. Um sich in der Gruppe wohl und geborgen zu fühlen, müssen die Kinder wissen, dass sie dazu gehören. Jedes Kind wird wahrgenommen. So auch beim täglichen Abschiedsritual. Hierbei nehmen wir das Kind auf den Arm und verabschieden die Mama/den Papa kurz an der Tür oder winken am Fenster. Danach ist ein Spiel oder tröstende Worte eine Erleichterung für das Kind, um in den Tagesablauf einzusteigen. In den ersten zwei Lebensjahren erlebt sich das Kind selbst als Mittelpunkt, ganz darauf bezogen, dass andere für sein Wohlergehen da sind. Nach und nach beginnt es, sich aus der engen Bindung an die Eltern zu lösen und macht seine ersten Schritte in Richtung Selbstständigkeit. Es entdeckt seinen eigenen Willen und will vieles ausprobieren. In dieser Entwicklungsphase ist es wichtig, dem Kind den notwendigen Freiraum zuzugestehen und auf den Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten. Wir Erzieher möchten den Kindern eine stützende und haltende Hand geben, wenn sie diese brauchen, um die vielen kleinen Schritte ins eigene Leben zu wagen. Sie können sie aber auch loslassen, wenn sie mutig genug sind, um einen Schritt allein zu tun. Ich wünsche den Kindern, den Eltern sowie uns – dem Krippenteam – viel Geduld und Freude im neuen Krippenjahr. Heike Schilberg 26 „Weihnachten im Schuhkarton®“ sucht Mitpacker Geschenkaktion startet in die 24. Saison Zum 24. Mal ruft die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse e. V. (ehemals: Geschenke der Hoffnung) im ganzen deutschsprachigen Raum zum Mitpacken bei „Weihnachten im Schuhkarton“ auf. Hier kann man bis zum 15. November Päckchen mit neuen Geschenken abgeben: • Bäckerei Scheuerlein, Fürther Str. 40, 91560 Heilsbronn • Susanne Hacker, Bonnhöfer Str. 2, 91560 Heilsbronn • Paulys Schreib und Spielwaren, Hauptstr. 4, 91560 Heilsbronn • Stoff am Turm, Hauptstr. 23, 91560 Heilsbronn • Hildegard Wirth, Nürnberger Str. 18, 90599 Dietenhofen, 09824 8279 Wir nehmen auch gerne Bar- oder Sachspenden. Am 20. Oktober ist um 14.30 Uhr im ev. Gemeindehaus in Dietenhofen ein Informationsnachmittag mit Andacht von Weihnachten im Schuhkarton. Verteilt werden die Schuhkartons an Kinder zwischen zwei und 14 Jahren. Heilsbronner Monatsblatt • OKTOBER 2019 Im Rahmen einer Weihnachtsfeier laden die verteilenden Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen auch dazu ein, mehr über den Glauben zu erfahren. So erfahren Kinder auch von der Hoffnung durch Jesus, an dessen Geburt wir uns Weihnachten erinnern. Zur Finanzierung der Gesamtkosten empfiehlt der Verein pro beschenktem Kind eine Spende von zehn Euro, die vor Ort abgegeben oder überwiesen werden kann. Alle Informationen zum Mitpacken gibt es unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org oder der Hotline +49 (0)30-76 883 883. Im Rahmen der weltweiten Aktion erhielten bereits über 167 Millionen Kinder in mehr als 150 Ländern ein Geschenkpaket. Spendenkonto: Samaritan’s Purse e. V., IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11, Verwendungszweck: 300500/Weihnachten im Schuhkarton + Spenderadresse für Zuwendungsbestätigung

Markgraf-Georg-Friedrich Realschule Heilsbronn Technikbegeisterte Mädchen bauen ein UKW-Radio Die Schülerinnen der Markgraf-Georg-Friedrich Realschule Heilsbronn Celina König, Alica Krieg und Emilia Strauß erlebten spannende Ferientage bei der Robert Bosch GmbH. Im Rahmen des Projekts „Mädchen für Technik-Camp“, das vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft organisiert wurde, konnten die Schülerinnen konstruieren, sägen, löten, bohren und mit Unterstützung der Auszubildenden ein UKW-Radio herstellen. Teambildende Maßnahmen und abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten rundeten die Woche ab, die die Mädchen gemeinsam bei Bosch in Ansbach und in der Jugendherberge in Gunzenhausen verbrachten. Insgesamt nahmen 20 Schülerinnen im Alter von 12 bis 14 Jahren aus ganz Bayern an dem fünftägigen Camp teil. Ziel dieses Projekts ist es, bei Mädchen Interesse für technische Berufe zu wecken. v.l.: StRin Kerstin Kohrmann, Celina König, Alica Krieg, Emilia Strauß, RSD Jürgen Katzenberger und Klaus Bogendörfer, Leiter der Ausbildungswerkstatt So sind bei der Firma Bosch, mit dem die Heilsbronner Realschule seit 16 Jahren eng kooperiert, nur 20 bis 25 Prozent der Auszubildenden Frauen. Bei der Abschlussveranstaltung am Freitag, den 30.08.2019, blickten die Mädchen in einer unterhaltsamen Präsentation auf die erfolgreiche Woche zurück und zeigten den zahlreichen Besuchern stolz die selbstgebauten UKW-Radios. roo@rs-heilsbronn.de Evangelische Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“ „Herzlich Willkommen! – Schön, dass Du da bist…“ …hieß es in den letzten Wochen für die Kinder, die zum 1. September neu in Krippe, Kindergarten und Hort der Evangelischen Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“ kamen. Auch für die Eltern der 18 Mädchen und 19 Jungs begann mit dem Eintritt in die KiTa eine spannende Zeit. Die Kinder haben in den ersten Wochen im September viele Aufgaben zu bewältigen. Manche erleben vielleicht die erste Trennung von den Eltern. Alles ist fremd, die Erwachsenen, die Kinder, die Räume, Gerüche, Regeln und Abläufe… Sowohl Kinder als auch Eltern müssen lernen, Vertrauen zum pädagogischen Personal der KiTa aufzubauen. Für die Kinder gilt es außerdem auch darauf zu vertrauen, dass Mama oder Papa zum Abholen wiederkommen. Dies ist am Anfang aus Sicht der Kleinen nicht selbstverständlich. „Patenschaften“ sollen den Eintritt in den Kindergarten erleichtern. Die älteren Kinder – unsere schlauen Füchse – kümmern sich liebevoll um die Neulinge, zeigen ihnen die Spielsachen, helfen beim Anziehen oder räumen mit ihnen gemeinsam auf. Seit dem Start sind nun ein paar Wochen vergangen. Viele Tränen haben wir getrocknet, viele Kinderherzen getröstet, viele Eltern bestärkt. Und der Geräuschpegel in der Gruppe erreicht langsam wieder den „normalen Bereich“. Wir freuen uns, dass sich die meisten Kinder schon gut eingefunden haben und wohl fühlen und wünschen allen Familien weiterhin eine interessante, abwechslungsreiche und gesegnete Zeit in unserer Einrichtung. Sandra Kob Katholische Kindertagesstätte St. Otto Mit „Frederik“ durch die Erntezeit Das Erntedankfest steht vor der Tür, in dieser Zeit begleitet uns die Maus Frederik mit seinen Freunden. Gemeinsam wollen wir, wie die schwatzhafte Feldmausfamilie „Vorräte“ für die dunkle und kalte Zeit sammeln. Auch wir stellen in unserer Kita einen Erntewagen auf, der von den Kindern gefüllt wird. Nach dem Erntedankfest bringen wir diesen für Bedürftige zur Tafel. Nachdem alle Vorräte aufgebraucht sind, rettet Frederik seine Mäusefamilie mit seinen im Sommer eingefangenen Worten, Farben und dem Sonnenlicht. Alles hatte er in seinem Kopf aufbewahrt, wohl ahnend, dass er „seine Vorräte“ zu passender Zeit und zum wohle aller abrufen könnte. Auch wir werden in den kommenden Wochen zu „Sammlern“ um Farben, Buchstaben, Wörter, Gefühle, Freundschaften und Achtsamkeit zu entdecken. Das Buch von Leo Lionni ist eine wunderschöne Parabel über das Verhalten von Menschen, die, jeder nach seiner Begabung, ihre Stärken auf ganz unterschiedlichen Gebieten haben, die gleichberechtigt nebeneinander stehen können und je nach Anlass Bewunderung erfahren. Auch unsere Kinder sollen jeden Tag Wertschätzung und Bewunderung für ihre Einzigartigkeit erfahren. Maresa Rummel KONZEPT GRAFIK MITTEILUNGSBLÄTTER DRUCK WEBDESIGN Marktstr. 10 | 90530 Wendelstein info@seifert-medien.de | Tel. 09129 – 74 44 OKTOBER 2019Heilsbronner Monatsblatt 27

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