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Mitteilungsblatt Wendelstein + Schwanstetten - Januar 2020

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DAS MAGAZIN –

DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN Bilder: © Watercolor_Art_Photo – stock.adobe.com Themenspecial: Holzhaus ÖKOLOGISCHE VORTEILE DES HOLZHAUSES Etwa 15 Prozent der Wohngebäude in Deutschland werden in Holzbauweise errichtet. Das sind rund 14.500 Gebäude pro Jahr, hat der Verein Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen in einer Studie ermittelt (www.arge-sh.de). Am beliebtesten ist das Holzhaus in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und Bayern, wo etwa 20 Prozent der jährlichen Neubauten aus Holz sind. Der Bau von Holzhäusern ist deutlich umweltverträglicher als die Massivbauweise mit Stein oder Beton. Das hat eine Ökobilanzstudie des Instituts für Massivbau der Technischen Universität Darmstadt schon im Jahr 2008 festgestellt: • Holzhäuser stehen in ihrer Lebensdauer Massivbauten in nichts nach: Auch sie überdauern in der Regel 80 bis 100 Jahre. • Die Ökobilanz fällt positiv aus, weil Holz ein nachwachsendes Naturprodukt ist, das emissionsfrei produziert wird – anders als Beton und Steine für deren energieaufwendige Herstellung auch Eingriffe in die Natur nötig sind, um das benötigte Material zu gewinnen. Ein Holzhaus hat einen natürlichen Charme, bietet ein gesundes Wohnklima und basiert auf einem nachwachsenden Rohstoff. Bauherren können unterschiedlichste Typen von Holzhäusern realisieren: von rustikal bis luxuriös, von der Massivbauweise über das Holzhaus-Fertighaus bis zum Holzhaus aus dem Bausatz. In diesem Themenspecial stellen wir Ihnen Varianten, Kosten sowie Vor- und Nachteile von Holzhäusern vor. Die Arge für zeitgemäßes Bauen hebt hier vor allem Holz aus heimischer Produktion hervor. Sie empfiehlt, auf entsprechende Qualitätssiegel zu achten, zum Beispiel auf das FSC-Zertifikat. Der Verein für verantwortungsvolle Waldwirtschaft zeichnet damit Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Forsten aus (www.fsc-deutschland.de). ENERGIEEFFIZIENZ DES HOLZHAUSES Hinsichtlich der Energieeffizienz eines Holzhauses kommt es auf die Dämmung des Hauses an. Grundsätzlich hat Holz einen anderen Wärmedurchlässigkeitswert als Stein oder Beton – ein Holzhaus kann je nach Jahreszeit und Witterung sehr kalt oder sehr heiß werden. So sehr es im Sommer die Außenwärme staut, kühlt es bei niedrigen Außentemperaturen auch sehr schnell aus. Dämmen Sie Ihr Holzhaus mit effizienten Dämmmaterialien, können Sie jedoch eine hervorragende Energiebilanz erreichen. „Der Holzbau kommt im Idealfall an die energetische Effizienz eines Passivhauses heran“, erklärt Ursula Pidun im Online-Magazin „Mein Bau“ (www.mein-bau.de). In der Vergleichsstudie der Arge für zeitgemäßes Bauen heißt es: „Durch das Ausnutzen der Hohlräume in den Holzelementwänden, durch den Einbau von Dämmmaterial sowie der weiteren C M Y CM Überlassen Sie Ihren nicht dem Wir ENT-sorgen: Holz Bau-Mischabfälle Bauschutt Abfall Zufall! Auch Container- Container- Service Service MY CY CMY K Wir BE-sorgen: Humus Sand Splitt Kies Schotter Nachtrab Abfallwirtschaft Hirschenholzstraße Entsorgungszentrum Schwabach/Neuses (0 91 22) 7 17 87 Öffnungszeiten: Mo. - Do.: 07:00 - 17:00 Uhr Fr.: 07:00 - 15:00 Uhr Sa.: 09:00 - 12:00 Uhr 38 JANUAR 2020

DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN Dämmmöglichkeit auf der Innen- oder Außenseite sind überdurchschnittliche Wärmedurchgangswerte (…) möglich.“ Menschen, denen der Umweltschutz am Herzen liegt, denken die Vorteile der erneuerbaren Energien beim Bau eines Holzhauses mit. Besonders in Kombination mit Solar- oder Erdwärmeheizungen punkten Holzhäuser mit einer guten Energieeffizienz. „Erdwärme und Holz – ein Spitzenteam für Bauherren“, nennt es beispielsweise das „BioBau-Portal – die gesunde Immobilie“ (BioBau-Portal.de). WOHLFÜHLFAKTOR HOLZHAUS Wenn Sie vor der Entscheidung für oder gegen ein Holzhaus stehen, sollten Sie den Wohlfühlfaktor eines Gebäudes aus Holz nicht unterschätzen. Viele Bauherren erfreuen sich am rustikalen Charme ihres Holzhauses und am Bewusstsein, mit einem nachwachsenden Material gebaut zu haben. Wer in einem Holzhaus lebt, lobt meist das angenehme Raumklima in seinem neuen Zuhause. Dazu trägt bei, dass Holz Wärme reflektiert. Wird ein Zimmer geheizt, sorgt diese Reflexion dafür, dass die Oberflächentemperatur der Holzwand relativ hoch ist. Sie wirkt im Gegensatz zu Beton oder Glas behaglich warm. Darauf weist das Portal bau-welt.de hin. Idealerweise haben Wohnräume eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 %. Darüber hinaus sollten Eigentümer von Holzhäusern Folgendes über Feuchtigkeit wissen: • „Als organischer Werkstoff besitzt Holz die Fähigkeit, seinen Feuchtegehalt dem umgebenden Klima anzupassen“, erläutert bau-welt.de. Ist es im Raum sehr feucht, nehmen die Holzbohlen Feuchtigkeit auf. Trocknet die Luft im Raum, gibt das Holz Feuchtigkeit wieder ab. Es wirkt also feuchteregulierend. • Damit geht im Holzhaus aber die Gefahr einher, dass sich Schimmel bildet. Regelmäßiges Stoßlüften ist daher Pflicht. An Tagen, an denen Sie sich viel im Haus aufhalten, sollten Sie mindestens vier- bis fünfmal lüften, wird auf dem Portal Energie Fachberater.de empfohlen: im Winter je fünf bis zehn Minuten, in den Sommermonaten dreimal so lange. WEITERE VORTEILE EINES HOLZHAUSES Der Bau Ihres Holzhauses kann schnell vonstattengehen – ausgenommen, es handelt sich um ein massives Blockhaus, bei dem die Holzstämme oder die maschinell bearbeiteten Holzbalken manuell übereinandergeschichtet und verbunden werden. Im Gegensatz dazu können bei der Skelett- oder Holzrahmenbauweise einzelne Wandelemente schon im Werk zusammengesetzt werden. Sie werden auf der Baustelle nur noch zum fertigen Holzhaus aneinandergefügt und fixiert. Das geht sogar bei Frost. „Die Gebäudehülle eines Einfamilienhauses kann in wenigen Tagen errichtet werden, wenn alle Voraussetzungen für eine einwandfreie Montage gegeben sind“, heißt es in dem Ratgeber „Was Sie schon immer über Holzhäuser wissen wollten – aber nie zu fragen wagten…“, herausgegeben von der Aachener Stiftung Kathy Beys (aachener-stiftung.de). Darüber hinaus lassen sich Zeit und Geld dadurch sparen, dass Ihre Baustelle beim Bau eines Holzhaus-Fertighauses relativ sauber bleibt. Da vorgefertigte Elemente verarbeitet werden, fallen vor Ort kein überschüssiges Material und kein Bauschutt an, die Sie entsorgen lassen müssten. JANUAR 2020 39

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