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Mitteilungsblatt Wendelstein+Schwanstetten - Dezember 2022

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PARTEIENBÜNDNIS90/DIEGRÜNEN WendelsteinInterview mit den Bezirkstagskandidaten der GRÜNEN imLandkreis Roth, Werner Manlik und Ingrid KargWarum haben Sie sich dazuentschieden, als Kandidatenfür den Bezirkstag bereit zustehen?Ingrid Karg:Ich sehe in der Arbeit desBezirkstages ein spannendesund interessantes Aufgabengebiet,bei dem ich mich gerneeinbringen würde. Außerdemliegt mir der Bezirk Mittelfranken,der wie kaum einanderer geprägt ist von Natur,Land und Stadt, sehr am Herzen.Werner Manlik:Ich bin schon seit Jahren imBereich Behindertenarbeit imBezirk tätig, was mir sehr vielFreude bereitet, und ich möchtemein Engagement erweitern.Wofür ist der Bezirkstag eigentlichzuständig?Werner Manlik und Ingrid Karg:Als dritte kommunale Ebenefördert der Bezirk Soziales,Bildung, Kultur, Jugend, Sport,Wirtschaft und Umwelt undprüft die Ausgaben. Er ist Trägervon Förderzentren und Schulenberuflicher Bildung. Auch ister Träger der Bezirkskrankenhäusersowie beruflicherSchulen und Zweckverbände.Der Bezirkstag ist das zugehörigedemokratisch gewählteGremium, er trifft Grundsatzentscheidungen,etwa über denHaushalt, kontrolliert und leitetdie Verwaltung.Welche Themen sind Ihnenwichtig?Ingrid Karg:GesundheitsversorgungDurch meine Tätigkeit als pädagogischeFachkraft ist es mirwichtig, für eine gute, quartiernaheVersorgung und Gesundheitsversorgungzu sorgen,gerade in diesen schwierigenZeiten.Bildung mit TeilhabeIch selbst begleite ein Kind inden Fachstunden als Schulbegleitungund erfahre dabei oft,wie schwierig es beispielsweiseist, eine Kostenübernahme desBezirks für die notwendigeSchulbegleitung in der Mittagsbetreuungzu erreichen.ÖkologieZusätzlich ist es mir wichtig,Kinder und Jugendliche zustärken sowie ÖkologischeLandwirtschaft und Umweltschutzzu fördern.Werner Manlik:Mobilität und nachhaltige,bezahlbare EnergieversorgungDer Bezirk Mittelfranken hatviele ländliche Gebiete, dienicht an den ÖPNV angeschlossensind. Menschen mitBehinderung haben es schwer,sich zu versorgen. Ich tretefür ein Mobilitätskonzept ein,das diesen Menschen hilft,ihre Isolation zu überwinden.Auch weniger eingeschränkteBürgerinnen und Bürger habenes schwer mit alternativen Fortbewegungsmitteln.Der Radwegeausbausollte beschleunigtwerden, um nachhaltig undkostengünstig von A nach B zukommen.von links Martin Mändl, die Bezirkstagskandidatin Ingrid Karg und denBezirkstagskandidaten Werner Manlik.Welchen Mehrwert haben dieBürgerInnen des Landkreisesvon Ihrer Arbeit im Bezirkstag?Ingrid Karg:Durch meine Erfahrungen ausder ehrenamtlichen Arbeit imAsylhelferInnenkreis, insbesonderebei der Unterstützung vongeflüchteten, gehörlosen UkrainerInnenkonnte ich bemerkenswerteEinblicke in dieArbeit des Gehörlosenzentrumsin Nürnberg gewinnen. Auch binich seit Juli 2020 Beisitzerin imBezirksvorstand und konntedaher schon gute Verbindungenzu den Bezirksräten knüpfen.Hier glaube ich, meine Kenntnisseund Erfahrungen für dieMenschen im Kreis einbringenzu können.Werner Manlik:Höhere Mobilität bei gleichzeitigemUmweltschutz, niedrigereEnergiekosten und wenigerSchäden durch den Klimawandelsind Themen, derenUmsetzung ich glaube vorantreibenzu können.Langfristig arbeite ich für einehöhere Lebensqualität für jedenEinzelnen und die nächstenGenerationen.Bei uns sind Sie in guten HändenBei uns sind Sie in guten HändenEin kurzes persönliches Statement?Werner Manlik:Ich werde mich weiter fürdie Arbeit bei den GRÜNENengagieren und mich für einmodernes, nachhaltiges Bayernfür alle Generationen einsetzen,vor allem für unsere Eltern undKinder.Ingrid Karg:Meine Sorgen und Ängste motivierenmich für die Arbeit derGRÜNEN, um für eine bessereZukunft hier in Bayern zusorgen. Ich arbeite für Wiedergutmachungan nachfolgendenGenerationen, indem ich michfür Frieden und zur Erderhaltungin seinen Lebensgrundlageneinsetze.Vielen Dank, Frau Ingrid Kargund Herr Werner Manlik, dassSie meine Fragen so offenbeantwortet haben.Das Interview führte Martin Mändl,Direktkandidat für den BayerischenLandtag im StimmkreisRoth, BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN32Dezember 2022LangzeitpflegeKurzzeitpflegeLangzeitpflegeKurzzeitpflegeTagespflegeMenüserviceTagespflegeMenüserviceNähereNähereInformationenInformationenerhaltenerhaltenSieSiegernegernevonvonFrauFrauDorotheeDorotheeHeßHeßAmAmWaldrandWaldrand Nähere Informationen 3232 • 9045590455 erhalten Nürnberg-KatzwangNürnberg-Katzwang • Sie gerne von Tel.Tel. Frau el.el. (0(0 Dorothee 9191 22)22) Heß7 9898 5050www.pflegeheim-hess-online.dewww.pflegeheim-hess-online.de Am Waldrand 32 • 90455 Nürnberg-Katzwang Mobil:Mobil: • Tel. (0 (01(01 91 76)76) 22) 2020 7 6666 98 0202 501111Wir wünschen www.pflegeheim-hess-online.de Ihnen allen ein frohes, gesegnetes Mobil: (01 76) Weihnachtsfest20 66 02 11und alles Gute für das neue Jahr

PARTEIENBÜNDNIS90/DIEGRÜNEN WendelsteinÖkoausgleichsflächen - klingt gut, oder?Aktuell ist im Zusammenhang mit demgeplanten ICE-Ausbesserungswerk, das inoder um Wendelstein in den Reichswaldgebaut werden soll, immer wieder die Redevon Ausgleichsflächen, juristisch korrekt:Kompensationsflächen.Was steckt dahinter?Durch Baumaßnahmen wie Straßen, Stromtrassenoder eben auch ein ICE-Ausbesserungswerk,geht immer mehr Naturverloren. Die verlorenen Flächen müssenseit 2001 verpflichtend an anderer Stelleausgeglichen, also kompensiert werden.Dementsprechend sind auf anderen FlächenMaßnahmen durchzuführen, um die ökologischeQualität dieser Flächen deutlich zusteigern. Die somit ökologisch höherwertigenFlächen sollen die Beeinträchtigungenvon Natur und Landschaft "ausgleichen"und sind zu sichern und zu erhalten. Im Fallevon Eingriffen in den Bannwald müssendiese Flächen sogar an den vorhandenenBannwald angrenzen (Art 9 Abs (6) S. 2 BayWaldG).Wie sieht die Praxis aus?In der Praxis werden oftmals Streuobstwiesenund Blühwiesen als Ausgleichsflächeangelegt. Diese müssen dann jedochgepflegt werden. Auch Ersatzaufforstungengelten als Ausgleich, ebenso die Renaturierungvon Stillgewässern wie Teichen,Weihern, Tümpeln und Altwässern undvieles mehr. Dafür gibt es die „Verordnungüber die Kompensation von Eingriffen inNatur und Landschaft“.Wo liegen die Probleme?Diverse wissenschaftlichen Arbeiten weisendarauf hin, dass gesetzlich vorgeschriebenenKompensationsmaßnahmen häufignur unzureichend oder gar nicht umgesetztwerden. Nur bei etwa einem Viertel derAusgleichs- und Ersatzflächen in Bayernentspricht die Qualität dem Zustand, der inder Eingriffsgenehmigung festgelegt wurde.In vielen Fällen werden die Kompensationsmaßnahmensogar überhaupt nicht umgesetzt.Die Kontrolldichte ist gering, oftmalsfehlt es den zuständigen Landratsämternschlicht an Personal.Quelle: https://www.lbv.de/naturschutz/standpunkte/ausgleichsflaechen/faqausgleichsflaechen/,Auch erfolgen Ausgleichsmaßnahmen oftnicht vor Ort. Das reduziert den Wert derAusgleichsmaßnahmen – die meisten Tierewie Fledermäuse oder Kreuzkröten werdennicht umziehen können. Ebenso nutzt demWendelsteiner Naherholungssuchendendie neue Ökofläche 30 km weiter nicht viel.Weder kühlt die sein Mikroklima, noch kanner dort ohne größeren Aufwand joggen oderspazieren gehen.Ein weiteres Problem ist die zeitliche Befristung.Ausgleichsflächen werden meist nurfür 25 Jahre festgeschrieben, nach Ablaufder Zeit werden sie oft nicht mehr erhalten,sondern anderweitig, etwa wieder als Ackeroder Weide, verwendet. Gerade bei derSchaffung von Waldflächen sind 25 Jahrekein sinnvoller Zeitraum – im Extremfallkann der Grundstücksbesitzer den Ersatzwaldnach Ablauf der Frist ernten und dieFläche im Rahmen der Wiederaufforstungerneut als Ausgleichsfläche zur Verfügungstellen.Herrn MGR Mändl vor Ort.Fazit:Ausgleichsflächen sind nur der zweitbesteWeg. Besser ist es fast immer, den Eingriffzu vermeiden oder zu minimieren. Das giltumso mehr, je wertvoller die vernichteteFläche ist. Einen Eingriff in den Bannwaldvor Ort auszugleichen dürfte kann mangelsverfügbarer angrenzender Flächen nurschwer gelingen.Martin MändlDipl. Verwaltungswirt (FH), RechtsanwaltFraktionssprecher BÜNDNIS90/DIEGRÜNENim Marktgemeinderat WendelsteinDezember 202233

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