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Reichswaldblatt - Oktober 2021

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PARTEIEN Austausch ohne

PARTEIEN Austausch ohne „Mauern“ Zu einem interessanten Gespräch und detaillierten Austausch über die Pläne und Herausforderungen der Industrie trafen sich Dr. Hannes Zapf, Geschäftsführer der Zapf Daigfuss-Gruppe mit Sitz in Schwaig b. Nürnberg und Andreas Sperling, Marktgemeinderat für Bündnis 90 / Die Grünen in Feucht und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Energie und Klima der Grünen Nürnberger Land. Das Familienunternehmen fertigt an fünf Standorten in Nordbayern moderne Kalksandsteine, im Landkreis liegen die Werke Behringersdorf und Feucht. Sowohl Zapf als auch Sperling sehen die Zukunft in nachhaltigen und klimafreundlichen Produktionsprozessen. Ein lebenswerter Planet mit intakter Natur muss den künftigen Generationen übergeben werden. Die Klimakrise spielt auch für den Industriebetrieb eine zentrale Rolle „Je weniger CO2 im Zuge unserer Produktionsprozesse emittiert wird, desto wirtschaftlicher kann das Unternehmen arbeiten. Der CO2-Zertifikatehandel ist das absolut richtige Instrument, da es alle an der Lieferkette beteiligten Unternehmen anreizt, CO2-emissionsarm zu arbeiten“, so Zapf. Der zentrale Prozess in der Kalksandsteinfertigung ist das Härten von Kalk und Sand unter Dampf und Druck, hierfür werden rund 60% der im Unternehmen benötigten Energie verwendet. Der hierfür künftig vorgesehene Energieträger ist Wasserstoff. Unstrittig war im Gespräch die unbedingte Zielstellung, dass dieser „grün“, also emissionsfrei und aus erneuerbaren Quellen gewonnen sein muss. Die Fertigungsanlagen werden mit Erdgas betrieben, könnten aber bereits heute mit bis zu 20% Wasserstoffbeimischung arbeiten. Hannes Zapf teilt die Einschätzung von Sperling, dass eine der größeren Herausforderungen die Transportinfrastruktur des Wasserstoffs in die Betriebe sein wird. Da für Privathaushalte auf absehbare Zeit keine wasserstoffbetriebene Heiztechnik erwartbar ist, entfällt die Möglichkeit einer gemeinsam genutzten Leitungsinfrastruktur. Inwiefern zusätzliche Wasserstoffleitungen verlegt werden können, oder ob die Betriebe Tanks betreiben müssen, ist eine wichtige Frage, die nun möglichst schnell auch unter politischer Beteiligung zu lösen ist. Sperling sieht hier auch auf kommunalpolitischer Ebene die Notwendigkeit von guter Kooperation und einer frühzeitigen Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, um beispielsweise Fragen nach Risiken und Auswirkungen transparent zu beantworten. „Den Austausch mit der Industrie zu den Klimaschutzherausforderungen, das machen die Grünen besser als andere Parteien“ meint Zapf. Nach einem ausführlichen Rundgang durch das Werk Behringersdorf endete das Treffen mit der Vereinbarung im Gespräch zu bleiben und den guten Kontakt weiterzuführen. Andreas Sperling 14 Die Unabhängigen organisierten erfolgreich ihre Herbst Pflanzentauschbörse Bei bestem Herbstwetter fanden sich viele Besucher bei der beliebten Pflanzentauschbörse der Unabhängigen UCS e.V. in Feucht ein. Nachdem man im Frühjahr aus gegebenen Corona Regeln pausieren musste, konnte aufgrund der niedrigen Inzidenzwerte im Herbst wieder eine entspannte Veranstaltung abgehalten werden. Es konnten viele Besucher, auch aus dem Landkreis Nürnberger Land und darüber hinaus, begrüßt werden. Wie gewohnt konnten am Eingang zum Kirchweihplatz am Samstag, den 25.09.21, zwischen 13.00 und 15.00 Uhr Zier- und Zimmerpflanzen, Sträucher, Ableger und Knollen zum Tausch angeboten und getauscht werden. Alle Besucher honorierten das mit lebhafter Teilnahme und so konnten einige Raritäten ihren Besitzer wechseln. Teilweise fand der Austausch sogar zwischen dem Anliefer- und Abholerfahrzeugen statt. Aber am schönsten war der zwischenmenschliche Austausch zwischen den Besuchern. Die Feuchter Freien Wähler - aktiv für das Ehrenamt! Auf Einladung von MGRin Birgit Ruder war MdL Eva Gottstein, Ehrenamtsbeauftragte der bayrischen Staatsregierung, in Feucht zu Besuch. Ehrenamtsbeauftragte Eva Gottstein, Birgit Ruder von der FWG Feucht e.V., IHK- Prüfer Sebastian Greck, Jasmin Specht und Patrick Grein von „Im Fahrtwind e.V.“, Gerd Steuer vom Förderverein „Freunde der Realschule Feucht e.V.“ sowie Gudrun Hartmann von „Burgthann hilft e.V.“ waren sich darüber einig, dass ohne ehrenamtliches Engagement nichts läuft, auch nicht im Markt Feucht, denn ohne den persönlichen Einsatz von ehrenamtlichen Helfern wäre gesellschaftliches Leben kaum möglich. Im gemeinsamen Gespräch wurden Praxisbeispiele aus dem Feuchter Ehrenamt erläutert, über Fördermöglichkeiten gesprochen und welche Bereiche gezielt verbessert werden müssen, weil freiwillige Hilfe überall gebraucht wird. Max Dettenthaler von Radio Feucht FM, welches am Samstag sein sechsjähriges Bestehen feierte, nutzte die Gelegenheit, über sein Engagement zu berichten und interviewte nicht nur die Ehrenamtsbeauftragte, sondern auch die anwesenden Ehrenamtlichen von „Im Fahrtwind e.V.“ und Gudrun Hartmann von „Burgthann hilft e.V.“. Alle Gesprächspartner kamen zu dem Ergebnis, dass der Feuchter Verein „Im Fahrtwind e.V.“ zum Verein des Monats der Bayrischen Staatsregierung vorgeschlagen werden soll. Birgit Ruder OKTOBER 2021 Unsere Pflanzentauschbörse zeigt wie schön Nachhaltigkeit sein kann. Unser Dank geht an erster Stelle an alle Helfer, die für den reibungsfreien Ablauf gesorgt haben. Die Pflanzentauschbörse der Unabhängigen UCS e.V. Feucht, die im regelmäßigen Rhythmus im Frühjahr und Herbst stattfindet, ist seit über 30 Jahren ein konstantes Angebot. Die nächste Tauschbörse ist für das Frühjahr April/Mai 22 geplant. Wir hoffen auf schönes Wetter und wieder eine rege Teilnahme. Johannes Schmidt

PARTEIEN Junge Freie Wähler Feucht - Die Übergabe des Staffelstabes Es tut sich was in Feucht! Von wegen Politikverdrossenheit: Am Vorabend der Bundestagswahl wurde von engagierten Jugendlichen die Ortsgruppe „Junge Freien Wähler Feucht und Moosbach“ gegründet. In gemütlicher Runde traf man sich im „Holzwurm“ in Feucht zur Gründungsversammlung. Nach einem Grußwort der Ortsvorsitzenden der Freien Wähler Feucht und Moosbach, Birgit Ruder, sprach der ehemalige JU-Ortsvorsitzende und jetzige stellvertretende FW-Ortsvorsitzende Sebastian Greck und lobte das Engagement der jungen Leute. Sie wählten ihren Vorstand und Timon Ehrentraut zu ihrem Vorsitzenden. Er ist kraft seines Amtes auch Mitglied im Ortsvorstand der FWG. Sebastian Greck freute sich, ihm den Staffelstab weitergeben zu können und betonte, wie wichtig es heute ist, Politik mit Ecken und Kanten zu machen. Dafür stehen auch die JFW´ler: Damit die Jugend sieht, es geht wieder aufwärts in der Feuchter Politik – Politik mit und für die Jungen - mit gesundem Menschenverstand. Ortsvorsitzende Birgit Ruder erinnerte daran, wie die Freien Wählergemeinschaften nach dem 2. Weltkrieg entstanden, als Alternative zu den Altparteien. Jugendliche müssen früh für Politik interessiert und aktiv in entsprechende Entscheidungsprozesse eingebunden werden, sonst herrscht Stillstand. Der Wähler soll sehen was er bekommt, wenn er bei den Freien Wähler sein Kreuz macht. Gerade dafür möchte die Ortsgruppe „JFW Feucht und Moosbach“ stehen, für eine persönliche Politik - vor allem nah am jungen Volk. So sind bereits einige Aktionen und Ausflüge geplant, zu denen Interessenten recht herzlich eingeladen sind. Darüber hinaus möchte die JFW für das Wahljahr 2023 aktiv für die Freien Wähler werben, sich in Wahlveranstaltungen aktiv einbringen und den Bürgern für Fragen offenstehen. Kontakt: info@fwg-feucht.de Birgit Ruder Freie Wähler vor Ort – Mit Felix Locke in der MUNA Neue Stiefelmode bei SCHUH HOMMEL Feucht- Bundestagskandidat Felix Locke verschaffte sich selbst vor Ort einen Eindruck vom Gebiet der MUNA als Standort für den geplanten Bau des ICE-Werkes. Mit dabei war Gerd Steuer, der die MUNA bestens kennt und den Freien Wählern Einblicke in seine Unterlagen gewährte. Unbestreitbar ist, dass das Gelände eine explosive Vergangenheit hat. MGR Frank Flachenecker erzählte aus seiner Kindheit, dass damals Jugendliche immer wieder Streifzüge durch die MUNA unternahmen und etwas gefunden hatten. Wie viel Munition noch im Boden lagert und welche Gefahren noch von dem Gebiet ausgehen können, weiß heute niemand. Gerd Steuer sprach an, was bis jetzt noch nicht thematisiert wurde: Warum werden keine anderen Standorte wie z.B. der Industriepark „InterFranken“ untersucht, der sich für das ICE-Werk beworben hatte? Der attraktive Standort mit rund 81 ha Fläche liegt im Bereich des Autobahnkreuzes A 6 / A 7 (Feuchtwangen/Crailsheim), also ideal, um die Ballungsräume Nürnberg-Fürth-Erlangen, Stuttgart-Heilbronn und München zu bedienen, das sollte auch der Bahn eine Untersuchung wert sein, ist die Meinung der Freien Wähler. Felix Locke wird sich hier weiter informieren und einsetzen. Kontakt: info@fwg-feucht.de Heinz Fleischmann FEUCHT · Hauptstraße 60 - www.schuhhommel.de OKTOBER 2021 15

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