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Reichswaldblatt-Feucht November 2018

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FEUCHT Evang.-Luth.

FEUCHT Evang.-Luth. Pfarramt Feucht Stöberladen sucht Verstärkung Christa Korn, eine der Freiwilligen, die seit der ersten Stunde im Stöberladen mitarbeitet, erzählt: „Seit 8 Jahren arbeite ich ca. 6 Stunden in der Woche im Stöberladen. Für mich ist die ehrenamtliche Tätigkeit sehr wichtig, da ich es gut und richtig finde, dass gebrauchte Kleidung und neuwertige Haushaltsgegenstände nicht auf dem Müll landen, sondern unserem Laden gespendet werden. Es gibt Familien, die in Not geraten sind und sehr froh darüber sind, dass es unseren Laden gibt, wo sie für wenig Geld einkaufen können. Mir gibt die Arbeit sehr viel. Es ist sehr schön zu sehen wie sich unsere Kunden z. B. über gute Kleidung oder eine schöne Bettwäsche und die Kinder über Spielsachen riesig freuen. Mir macht es großen Spaß in einem super Team zu arbeiten.“ Zur Verstärkung des Ladenteams sucht die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Feucht für den Stöberladen in Feucht weitere ehrenamtliche Mitarbeitende. Möchten Sie ihre freie Zeit sinnvoll nutzen? Haben Sie Lust am Verkauf von Textilien und Haushaltsgegenständen? Beraten Sie gerne Kunden bei der Auswahl einer typgerechten Kleidung? Haben Sie Freude am Sortieren und Präsentieren gut erhaltener, gebrauchter Kleidungsstücke oder möchten Sie als Dekorateurin ihre Kreativität ausleben? Vieleicht schlummert eine Begabung in Ihnen, die Sie noch herausfinden möchten? Liegen Ihnen der Schutz unserer Umwelt und das Prinzip der ressourcenschonenden Wiederverwertung am Herzen? Oder möchten Sie etwas Gutes tun und Menschen mit geringem Einkommen helfen, Geld für notwendige Ausgaben zu sparen? Wenn Sie sich dann noch vorstellen können ohne Berührungsängste Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen zu begegnen, dann wartet das Team aus 15 engagierten Freiwilligen auf Sie. Bei uns verdienen Sie kein Geld. Sie werden aber um viele Erfahrungen reicher und mit dankbar lächelnden Gesichtern beschenkt. Sie bestimmen selbst wann und wieviel sie sich einbringen wollen. Bestenfalls können Sie einen halben Tag in der Woche einen Ladendienst mit übernehmen und sind bereit bei gelegentlichen Aufräum- und Putzaktionen mitzuarbeiten. Über die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Feucht und das Diakonische Werk Altdorf- Hersbruck-Neumarkt als Träger des Stöberladens sind Sie versichert, erhalten ihre Auslagen ersetzt und können auf Wunsch Fortbildungen in Anspruch nehmen. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann sprechen Sie uns doch bitte an um weitere Informationen zu erhalten. Die ehrenamtliche Koordinatorin Christa Korn erreichen Sie im Stöberladenladen, Hauptstraße 35, Feucht montags und freitags von 9 bis 12 Uhr und mittwochs von 15 bis 18 Uhr. Als weitere Ansprechpartnerin steht Cornelie Fritz von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit mittwochs und donnerstags unter 09128/724800 im Evang. Gemeindehaus in der Fischbacher Straße 6 zur Verfügung. Cornelie Fritz Caritas-Sozialstation Feucht/Schwarzenbruck Seniorenmittagstisch sehr erfolgreich Der Seniorenmittagstisch der Caritas-Sozialstation Feucht/Schwarzenbruck feiert in diesen Tagen seinen dritten Geburtstag. Das diese Aktion solch ein Erfolg wurde, haben die Initiatoren vor 3 Jahren nicht erwartet. Jeden Freitag wird im kath. Pfarrzentrum ein Mittagessen angeboten. Was klein angefangen hat ist inzwischen für bis zu 18 Personen eine willkommene Gelegenheit bei einem attraktiven 3-Gänge-Menü einige unterhaltsame Stunden zu verbringen. In den drei Jahren wurde 150mal ein Mittagessen ausgegeben. Das Essen wird im Caritas Seniorenheim St. Josef in Langwasser für den Seniorenmittagstisch zubereitet. Auf diese bewährte Zusammenarbeit sind wir sehr stolz. Die Senioren loben immer wieder die Küche für ihre Ausgewogenheit und deren Vielfalt. Es wird jeweils eine Suppe, ein Hauptgericht und ein Dessert gereicht. Im Anschluss gibt es noch Kaffee und Gebäck und das alles für 5 Euro pro Teilnehmer. Ein Team von 16 Ehrenamtlichen kümmert sich um den reibungslosen Ablauf. So sorgen sie dafür, dass das Essen in Langwasser abgeholt wird. Zudem dekorieren sie den Raum im kath. Pfarrzentrum entsprechend den Jahreszeiten. 2360 Essen wurden bisher an die Teilnehmer ausgegeben. Insgesamt benötigten die Ehrenamtlichen dafür rund 1600 Stunden. Ein großer Dank geht an die Kath. Pfarrei Herz Jesu in Feucht, die ihre Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung stellt. Ohne die großzügige Spendenbereitschaft einheimischer Unternehmen wäre dieser Erfolg auch nur schwer möglich gewesen, dafür auch ein herzliches Dankeschön. Sollten wir ihr Interesse geweckt haben melden sie sich bitte in der Caritas-Sozialstation in der Pfinzingstraße 17 in Feucht oder unter Tel. 09128 2451 an. Text und Foto: Ulrich Burghaus 44 Streetwork – Aufsuchende Arbeit Unter den Grundprinzipien Anonymität, Vertraulichkeit, Freiwilligkeit und Parteilichkeit versteht sich aufsuchende Arbeit als sehr praktische Hilfe. Neben der Information zu vielen Fragen ist es außerordentlich wichtig auch konkret Beratung und Hilfestellung zu geben: Vermittlung bei Konflikten, Anträge ausfüllen, gemeinsam Kontakt aufnehmen, Termine vereinbaren, die Unterstützung in Krisensituationen und auch die Begleitung zu Ämtern, Behörden, Gerichten oder Beratungsstellen. Die Besonderheit der Aufsuchenden Arbeit liegt in der Möglichkeit, sich als Gast an den Plätzen junger Menschen einzufinden und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. In dieser Form der Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren sind Vertraulichkeit und der niederschwellige Zugang äußerst bedeutsame Voraussetzungen. Gerade für Jugendliche ist es wichtig, ohne Angabe von Namen oder sonstigen personenbezogenen Daten den Streetworker zu treffen und in ein unverbindliches Gespräch kommen zu können. Neben den vielfältigen Gesprächen und Angeboten für junge Menschen hat Streetwork auch immer versucht, Erwachsene, Eltern und Jugendgruppenleitern auf Anfrage zu Sachthemen zu informieren und den politischen Gemeinden beratend im Sinne der Jugendlichen zur Seite zu stehen. Mehr Informationen zu dem Thema „Streetwork“ und auch die Möglichkeit das Arbeitsfeld ideell oder finanziell zu fördern findet man unter dem Link www.streetwork-bayern.de. FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. • NOVEMBER 2018

FEUCHT Schüler und Schülerinnen der Mittelschule Feucht „wählten“ Landtag Am Freitag vor dem Wahlsonntag gaben an der Mittelschule Feucht insgesamt 135 Schüler im Rahmen der Juniorwahl ihre Stimme für den Bayerischen Landtag ab. In der Aula der Schule war ein täuschend echtes Wahllokal aufgebaut. Dort erhielten sie nach Vorzeigen ihrer Wahlbenachrichtigung den Stimmzettel des Stimmkreises „Nürnberg-Ost“ und gaben in der Wahlkabine ihre Stimmen geheim ab. Anschließend wurden sie im Wählerverzeichnis abgehakt und sie durften ihre Stimmzettel in die Wahlurne werfen. Durchgeführt wurde die Wahl und die Stimmauszählung von ausgebildeten Wahlhelfern aus der Schülerschaft. Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Die Jugendlichen sollen motiviert werden, sich für Politik zu interessieren. Auch sollen sie durch die aktive Durchführung einer Wahl an Sicherheit gewinnen, so dass sie später ganz selbstverständlich ihr Wahlrecht nutzen, denn wer weiß, wie es geht, geht eher zur Wahl. So stand seit Schuljahresbeginn in den Klassen 7 bis 10 das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan. Die Schüler beschäftigten sich nicht nur mit dem bayerischen Wahlsystem, um formal richtig zu wählen, sondern setzten sich auch intensiv mit den Parteien und ihren Wahlprogrammen auseinander. Die Schüler und Schülerinnen zeigten sich vielseitig interessiert an den aktuellen Wahlkampfthemen und sie nahmen ihre Entscheidungsfindung sehr ernst. Jeder wollte eine Partei finden, die in möglichst vielen Punkten mit der eigenen Meinung übereinstimmt. Winter NOVEMBER 2018 • FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. 45

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