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Reichswaldblatt-Feucht November 2018

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Nadine Schubert und

Nadine Schubert und Ernst Klier, der Frau Schubert in seiner Eröffnungsrede vorstellte Die Revolution der Ohne-Plastik-Frau 22 Nadine Schubert versteht es gekonnt, ihr Publikum in den Bann zu ziehen und es mitzunehmen in ihr Leben ohne Plastik. Nach ihrem Vortrag in Feucht, den sie Ende Oktober auf Einladung des Umweltbeirates des Marktes Feucht in der Reichswaldhalle hielt, hat man das Gefühl, dass man mit ein bisschen Anstrengung und lediglich ein wenig Umgewöhnung die Welt ein ganzes Stück besser machen könnte. Und so ist es mit Sicherheit auch. Die nach eigenen Aussagen „ganz normale Frau“ lebt es vor – mit Haut und Haaren. An diese zum Beispiel kommt kein Mikroplastik mehr. Das ist nämlich in nahezu allen Kosmetik- und Pflegeprodukten enthalten. 50.000 Tonnen landen jedes Jahr allein in Deutschland in der Umwelt. Die Kläranlagen können diese kleins-ten Teilchen rein technisch nicht filtern und so sind sie nicht nur in unseren Körpern zu finden, sondern auch im Wasserkreislauf und auf Äckern. Auch Putzmittel haben erheblich Schuld daran. Dem Thema Mikroplas-tik ist ihr neues Buch gewidmet, in welchem sie Möglichkeiten aufzeigt, wie man diese kleinsten Plastikteil-chen vermeiden kann. In ihren Büchern „Besser leben ohne Plastik“ und „Noch besser leben ohne Plastik“ beschreibt die Autorin, wie man mit etwas Bewegung aus der eigenen Komfortzone heraus sein Leben ohne das Wegwerfprodukt Plastik gestalten kann, ganz ohne einen Touch von „öko“ und „alternativ“. Anschaulich und kurzweilig macht Nadine Schubert das auch auf der Bühne. Sie spricht über ihre Familie, Freunde, ihren Heimatort und die Erlebnisse beim Einkaufen. Auf der Straße wird sie oft gefragt: „Sie sind doch die Plastik-Frau, oder?“ Dann antwortet Schubert: „Nein, ich bin die Ohne-Plastik-Frau.“ Auch der Humor kommt nicht zu kurz an diesem Abend. Aber vielleicht muss das so sein, vielleicht ist das der beste Weg, Menschen zum Zuhören zu bringen und für ein so wichtiges Thema zu sensibilisieren. Denn Nadine Schuberts Vortrag hat Hand und Fuß, ist gespickt mit Informationen und Lösungsvorschlägen. Jeder Deutsche verbraucht 37 Kilogramm Plastik pro Jahr, 320.000 Menschen werfen in der Stunde „Coffee to go“-Becher in den Müll, Weichmacher landen in unseren Körpern und Tiere sterben, weil sie versehentlich Plastik fressen – nur, um einige Dinge zu nennen, die ein Umdenken nötig machen. Das kann nicht nur der Einzelne schaffen, meint Nadine Schubert, dazu benötige man dringend politische Entscheidungen, aber kleine Revolutionen könne der Verbraucher durchaus auslösen. Der Zuhörer erfährt von den überflüssigen Plastiksünden, bekommt Infos über die Möglichkeiten, anders einzukaufen, und Rezepte, um Reinigungsprodukte und Kosmetika selbst herzustellen. Zum Schluss gibt die Buchautorin dem Publikum den Tipp, mal eine Woche Plastikfasten zu versuchen. Die 180 Besucher sind mit Sicherheit alle überzeugt davon, dass das gar nicht so schwer ist. Text: Markt Feucht, Fotos: Lydia Seifert FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. • NOVEMBER 2018

Visionäre von heute – Gestalter von morgen Inspirationen und Impulse für Unternehmer Dieses Buch enthält Beiträge namhafter Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport zum Thema Können und Tun. Es belegt anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis, dass uns die Digitalisierung eine Vielzahl von Instrumenten an die Hand gibt, zu Machern zu werden. Es enthält Handlungsempfehlungen, wie man Unternehmen gründet und stark macht. Zeigt Wege zur persönlichen Meisterschaft. Das Buch widmet sich Machern und Meistern, die mutig mit Aufbruch, Chancen und Veränderung umgehen. Es versammelt ihre wichtigsten Erkenntnisse und Einsichten, die sie auf ihrem Weg gewonnen haben und verbindet sie zu einem Big Picture. Aus ihrer persönlichen Perspektive wird gezeigt, was sie zum Handeln bringt, und wo sie ihre moralischen Grundlagen dafür finden, wie sie Komplexität meistern und mit ihren Unternehmungen Relevanz stiften, als Mentoren Talente fördern und befähigen, ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Verantwortung ist für sie die Schwerkraft, die sie auf dem Boden bleiben lässt, und die Realität und Konsequenzen spürbar macht. Die Beiträge zeigen, dass sich die Besten auf ihrem Gebiet - Unternehmer, Manager, Investoren, Ingenieure, Sportler, Geisteswissenschaftler und Künstler - nicht durch überragende Intelligenz, sondern durch Klarheit, Kompetenz, Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen und „Machen“ auszeichnen. Der Band entstand unter dem Vorsatz, die Perspektive möglichst breit zu ziehen, biographische Ansätze, Ideen und Thesen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenzubringen. Dabei geht es nicht um eine Ansammlung von Fakten, sondern um eine Reihe von Lebenserzählungen und Handlungsmotiven von Menschen, von denen wir lernen können. Mit Beiträgen von: Felicitas Birkner, Wolfgang Grupp, Karin Helle, Horst Herberg, Alexandra Hildebrandt, Manja Hies, Tatjana Kiel, Wolfgang Köbler, Dagmar Fritz- Kramer, Olaf Krebs, Matthias Krieger, Tobias Loitsch, Fredmund Malik, Reiner Meutsch, Tina Müller, Jonathan Sierck, Nicole Simon, Alexander Stoeckel, Thi Loan Strasser, Marion Weissenberger-Eibl, Philipp von der Wippel, Tobias Wrzesinski. Die Herausgeber sind: Die Publizistin, Nachhaltigkeitsexpertin und Wirtschaftspsychologin, Dr. Alexandra Hildebrandt aus Burgthann und Werner Neumüller aus Nürnberg, Geschäftsführer der GmbHs der Neumüller Unternehmensgruppe. springer.com 1. Aufl. 2018, XV, 314 S. 69 Abb., 60 Abb. in Farbe. Printed book Hardcover [1]49,99 € (D) | 51,39 € (A) | CHF 51,50 eBook [2]39,99 € (D) | 39,99 € (A) | CHF 41,00 Available from your library or springer.com/shop Besuch bei den neunten Burgthanner Dialogen unter dem Motto: Visionäre von heute – Gestalter von morgen Am 19. Oktober begrüßte Bürgermeister Heinz Meyer den Ehrengast Arne Friedrich, den ehemaligen deutschen Fußballnationalspieler. Thema:„Gesundheit, Bildung, Integration – die Arne-Friedrich- Stiftung“ www.arne-friedrichstiftung.de Aya Jaff, Gründerin und Geschäftsführerin der GmbH CoDesign Factory Thema: „Alles – außer gewöhnlich: Was Unternehmen mit hohem Digitalisierungswert anders machen“www.codesignfactory.com Gordon Weuste, Gründer „Built & Grow e.V.“ Thema: „Engagement für eine bessere Welt“www.buildtgrow.org v.l.: Tim Polifke, Arne Friedrich und Olaf Krebs Die Moderation übernahm Dr. Alexandra Hildebrandt. Unter den Gästen waren u. a. die Autoren des Buches „Visionäre von heute – Gestalter von morgen“ aus dem Nürnberger Land. Unter der Überschrift „Der Meistertitel im Friseurhandwerk“ und „Übung macht den Meister“tragen auch Olaf Krebs, Inhaber des Friseurunternehmens Intercoiffure Haare Olaf Krebs aus Feucht mit seiner Lebensgefährtin und Friseurunternehmerin Julia Göring mit Beiträgen zu diesem spannenden und inspirierenden Buch bei. Ebenso wie Tim Polifke, Friseurmeister mit Auszeichnung und Masterstylist bei Intercoiffure Haare Olaf Krebs. Olaf Krebs betont in seinem Beitrag wie wichtig es ist die große Herausforderung anzunehmen und alles dafür zu tun, dass dem Handwerk die Friseurmeister nicht ausgehen. Hier mahnt er die ständig zurückgehende Zahl der Auszubildenden an und macht hierfür auch die schlechte Presse aus früheren Jahren als Niedriglohnbranche mit verantwortlich. Der Meisterabschluss mit der betriebswirtschaftlichen Komponente ist als Vorbereitung auf die Selbstständigkeit alleine noch nicht ausreichend. Das größte Gewicht hat die fachliche Ausbildung. Tim Polifke führt aus, was für junge Menschen der Meistertitel heute bedeutet. Wichtig sei eine nachhaltige Kommunikation welche unterschiedlichen beruflichen Wege sich nach der Lehre und dem Meistertitel eröffnen. Er nennt die Kernkompetenzen die für eine Selbstständigkeit im Friseurberuf wichtig sind. Um eine nachhaltige „Meisterschaft“ zu erreichen ist eine ständige Weiterbildung erforderlich. Die Bedeutung des Meistertitels ist für Tim Polifke wieder einen Schritt weiter zu sein, mehr gelernt und weitere Perspektiven für seine Gruppenfoto aller Springer-Autoren, die u.a. an diesem Buch mitgewirkt haben. (Copyright: Nicole Simon) Zukunft erreicht zu haben. Als Erfüllung in seinem Beruf sieht er das Streben seine Kunden glücklich zu machen mit dem was man tut. Sich ständig neu zu erfinden, kreativ zu sein und aktiv am Kunden zu arbeiten. Einen Bericht über die Veranstaltung finden Sie auf dem Blog von Dr. Alexandra Hildebrandt: www.huffingtonpost.de/entry/ weckruf-der-visionare-und-gestalter NOVEMBER 2018 • FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. 23

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