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Reichswaldblatt August 2017

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Partei für Franken OV

Partei für Franken OV Feucht Nitratbelastetes Trinkwasser Lösung Direktvermarktung Die industrielle Landwirtschaft belastet die Umwelt mittlerweile so stark, dass der Einfluss auf unser Leben deutlich spürbar ist. Einen Ausweg könnte laut den Feuchter Franken die Direktvermarktung der Bauern bieten. Dass die industrielle Produktion von Lebensmitteln und insbesondere die Massentierhaltung die Natur vor eine riesige Herausforderung stellt, sollte zumindest auf dieser Seite des großen Teichs mittlerweile allen klar sein. Oft sind die Veränderungen und Belastungen aber schwer spürbar, weil sie langsam schleichend kommen. Deutlich spürbarer sind aber oft Veränderungen auf dem Konto. So steigen die Gebühren bei der Trinkwasserversorgung in Teilen Deutschlands gerade deutlich an. Grund hierfür – so die Versorger: Der Einsatz neuer Filteranlagen. Diese seien notwendig geworden, um der stetig steigenden Nitratbelastung des Grundwassers Herr zu werden. Aus Konsequenz der Massentierhaltung werden Felder seit Jahren mit Gülle überdüngt. Die EU fördert diese Massentierhaltung - ist aber nicht allein schuld an der Misere: Schon vor Jahren wollte sie die Förderung zurückfahren, das Vorhaben scheiterte aber an Deutschland - allen voran an Bayern. Der Ortsverein Feucht der Partei für Franken kann sich eine langfristige Lösung des Problems vorstellen, so Frau Bianka Turinsky: „Die Bauern sollten wieder mehr Selbst- und Direktvermarktung betreiben. Eine Reduktion der Produktion auf ein gesundes Maß und der Vertrieb in der Region könnten ein Ansatz sein. Deshalb wünschen sich die Franken auch die Ausweitung des erfolgreichen Bauernmarktes in Feucht auf Tage, an denen auch Berufstätige dort Einkaufen gehen können.“ Umgestaltung Nein zu einer Verwaltungsstraße Feucht muss attraktiv bleiben In der Monatsversammlung des Ortsverbandes Feucht der Franken, stellen sich die Franken eindeutig gegen Ideen der zwei großen Parteien die Hauptstraße in eine Verwaltungsstraße umzugestalten. Zwei Gebäude stehen in der Diskussion zum Abriss, das sind das Saileranwesen und das Metz-Haus. Ersetzt werden sollen diese Gebäude durch Neubauten. Nach deren Ideen soll hier die Erweiterung des Rathauses entstehen. Auch sollen die Verwaltung der Gemeindewerke und die Bücherei in einen Neubau an die Hauptstraße umziehen. Die Franken stellen sich eindeutig gegen die Umgestaltung der Hauptstraße. Die Franken glauben nicht, dass durch Ansiedlung von Verwaltung die Hauptstraße attraktiver wird. Wir fordern weiter die bestehenden Gebäudefronten zu erhalten und so umzubauen, dass im Erdgeschoss größere Ladenfläche entstehen. In den oberen Stockwerken sind Begegnungsstätten für Kunst und Kultur denkbar. Aber auch ein Kaffee mit Kinderbereich ist möglich. Hier sind die Möglichkeiten viel größer als nur einfach die Lücken mit Verwaltung zu füllen. Überwachung Unter dem Deckmantel der Terrorgefahr Kommt die totale Überwachung scheibchenweise? Die Feuchter Franken sehen eine schrittweise Einschränkung der Persönlichkeitsrechte und die Bedrohung durch den Terror als willkommenen Vorwand. Die jüngsten Anschläge in Europa zeigen: Natürlich ist die Bedrohung durch den Terror real und eines der bestimmenden Themen unserer Zeit. Doch es muss klar sein: Diese Terrorgefahr darf dem Staat keinen Freischein für eine gravierende Einschränkung der Persönlichkeitsrechte geben. Laut Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist das Persönlichkeitsrecht und damit das Recht auf Privatsphäre und Meinungsfreiheit eines der höchsten Güter. Doch diese Rechte werden schon seit Jahren scheibchenweise eingeschränkt und aufgeweicht. Nun also nach Lauschangriff und Vorratsdatenbank die nächste Scheibe: Das neue Überwachungsgesetz zum Ausspionieren von Messenger-Diensten. Das geht den Franken eindeutig zu weit, auch da hier die Grenzen verschwimmen: Wer bestimmt, wer zu den „Guten“ und wer zu den „Bösen“ zählt? Private „Meinungsäußerungen müssen Privatsache bleiben können!“, so Roland Pudalik. Christian Nikol SV Moosbach Traditionelle Sonnwendfeier bei strahlendem Sonnenschein Anlässlich der traditionellen Sonnwendfeier fand der 2. Moosbacher Sonnwendcup der E- und F-Fußballjunioren statt. Die Mädels und Jungs trotzten der großen Hitze und zeigten den mitgereisten Fans spannende Fußballspiele. Auch wenn nicht jeder Ball ins Tor ging und nicht jeder Pass ankam, hatten alle Kicker und Zuschauer dennoch viel Spaß. Zwischendurch konnten sich die Kids bei den Wasserspielen der Freiwilligen Feuerwehr Moosbach abkühlen oder an der Losbude tolle Preise ergattern. Wie jedes Jahr fand das Schnupper-Bogenschießen regen Anklang. Die Bogenschießabteilung wurde heuer 40 Jahre alt. Dies nahm Abteilungsleiter Christian Merkel zum Anlass, um Geschenke und Dankesworte an die Gründungsmitglieder sowie langjährige Helfer zu richten. Im Anschluss fand die Siegerehrung des Glücksschießens statt und der „offizielle Teil“ war beendet. Aufgrund der akuten Waldbrandgefahr wurde das Entzünden des Sonnwendfeuers kurzfristig abgesagt. In Anbetracht der Gefahren war diese Entscheidung für alle nachvollziehbar und tat der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch. Angesichts der lauen Sommernacht war es nicht verwunderlich, dass der eine oder andere auch noch weit nach Einbruch der Dunkelheit auf seiner Bierbank ausharrte. Vielen Dank an den Partyservice Bogner, die Mitglieder des MIT, die Sparkasse Nürnberg, die FFW Moosbach und die fleißigen Helfer des SV Moosbach, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen wäre. Frei nach dem Motto „Viele Hände - schnelles Ende“ war das Aufräumen am darauffolgenden Sonntag ebenso reibungslos und schnell abgelaufen wie der Aufbau zuvor. Text: Daniela Schmidt, Foto: Eike Rabius 22 CosH COMPUTERSYSTEME CosH Computer e.K. Hauptstraße 10 90537 Feucht https://cosh.shop Öffnungszeiten: Mo. + Fr. 8:00 - 18:00 Di. - Do. 11:00 - 18:00 Tel: 09128 / 9237-35 Fax: 09128 / 9237-82 eMail: info@cosh.ag FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. • AUGUST 2017

Klettermarathon des DAV Feucht 2017 Am 15.07. 2017 war es soweit: Der 1. Klettermarathon des DAV Feucht fand im DAV-Kletterzentrum Feucht, der Wilfried Brunner-Halle, statt. Gegen 9.30 Uhr trafen die Organisatoren und Helfer ein und beendeten die letzten Vorbereitungen rechtzeitig, bevor kurz vor 10.00 Uhr die Teilnehmer erschienen. Es hatten sich acht Kletterpaare in verschiedenen Altersklassen gemeldet. Die jüngsten Wettkämpfer waren 12 Jahre alt und hatten erst kurz zuvor den Vorstieg-Kletterschein erworben, d.h. auch sie hängten ihr Seil auf dem Weg nach oben selbst in die Expressen ein. Die meisten Teilnehmer kamen von der eigenen Sektion, zwei Kletterinnen hatten sich aus Landshut sehr früh auf den Weg ins Frankenland gemacht. Jeder Starter wurde mit einem T-Shirt ausgerüstet, das freiwillig beim Wettkampf getragen werden konnte. Bei einer kurzen Einweisung mit Erklärung der Turnierregeln wurde vor allem an die Fairness appelliert, da jeder Kletterer seine Punkte selbst notieren musste. Je nach Schwierigkeitsgrad gab es pro gekletterter Route unterschiedliche Punkte. Dennoch sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Von 10.30 bis 15.00 Uhr kletterten die Paare immer abwechselnd - unter den Augen einiger Zuschauer - was die Muskeln hergaben. Durch die ungewöhnliche Länge des Kletterzeitraums war besonders Taktik gefragt. Auch das Kennen der Routen, d.h. das Trainieren in der Feuchter Kletterhalle war beim Punktesammeln von Vorteil. Versüßt wurde der Wettkampf von überwiegend selbstgebackenen Leckereien der drei Vorstände. Fritz Kuntze verkürzte die Zeit, die die Helfer für die Auswertung benötigten mit Pizza, die großen Anklang fand. Gegen 15.30 Uhr standen dann die Sieger fest. Geehrt wurden alle drei Erstplatzierten der jeweiligen Altersklasse vom ersten Vorstand Wolfgang Stolzenberg, jeder Sportler bekam einen kleinen Preis, denn alle Leistungen waren außergewöhnlich. Wer war zuvor schon einmal über 10, geschweige über 20 oder sogar 35 Routen an einem Tag in der Halle geklettert? Auch wenn einige das nächste Mal eine andere Taktik zum Punktesammeln wählen – es gewannen nicht die Kletterer mit der Tageshöchstroute 8+: Es war rundum eine schöne und faire Veranstaltung. Alle Gesichter strahlten und Veranstalter und Kletterer gingen zufrieden und satt nach Hause. Der nächste Klettermarathon des DAV Feucht wird im nächsten Jahr etwas früher, während der Hallensaison, stattfinden. Hier die Sieger Jugendliche bis 15 Jahre, w Jugendliche bis 15 Jahre, m 1. Platz Meike Junge Leonhard Neumeyer 2. Platz Helene und Hermine Fritzsche Lukas Breitenmoser Altersklasse I, w Altersklasse I, m 1. Platz Daniela Sturm Ralf Schmidt und Andreas Schreppendahl Altersklasse II, w Altersklasse II, m 1. Platz Monika Blümm Hans Tabath Text: Monika Blümm Fotos: Wolfgang Stolzenberg Russische Schüler zu Gast im Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum, Feucht Medieninformation Feucht, 19.7.2017 – Höchst interessierte und gleichzeitig sehr kundige Besucher hatte das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum am Dienstag zu Gast: Schüler vom Gymnasium Höchstadt a.d. Aisch und ihre russischen Partnerschüler von der Kosmos-Schule Nr. 18 in Krasnogorsk. Dem jetzigen Besuch der russischen Schüler in Deutschland war im Rahmen des Mittelstufen-Wahlfachkurses „Technisches ExperiMINTieren: Entwicklung der Raumfahrt“ über Ostern ein Besuch der Höchstadter Schüler in Krasnogorsk, Kaluga und Moskau vorausgegangen. Raumfahrt und Raumfahrtgeschichte sind in der Schule Nr. 18 allgegenwärtig. So hat zum Beispiel auch ein altes Plakat zur Feier des 100. Geburtstages von Hermann Oberth in Feucht über das Raumfahrtmuseum in Kaluga seinen Weg an die Schule in Krasnogorsk gefunden, wo von der Geschichtslehrerin Viktoria Shalunkova auch eine kleine schulinterne raumfahrtgeschichtliche Sammlung zu Unterrichtszwecken gepflegt wird. Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum – Pfinzingstraße 12-14 – 90537 Feucht Tel. 09128 3502 – Fax 09128 14920 – info@oberth-museum.org - www.oberth-museum.org Russische Schüler zu Gast im Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum, Feucht Feucht, 19.7.2017 – Höchst interessierte und gleichzeitig sehr kundige Besucher hatte das Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum am Dienstag zu Gast: Schüler vom Gymnasium Höchstadt a.d. Aisch und ihre russischen Partnerschüler von der Kosmos-Schule Nr. 18 in Krasnogorsk. Dem jetzigen Besuch der russischen Schüler in Deutschland war im Rahmen des Mittelstufen-Wahlfachkurses "Technisches ExperiMINTieren: Entwicklung der Raumfahrt“ über Ostern ein Besuch der Höchstadter Schüler in Krasnogorsk, Kaluga und Moskau vorausgegangen. Raumfahrt und Raumfahrtgeschichte sind in der Schule Nr. 18 allgegenwärtig. So hat zum Beispiel auch ein altes Plakat zur Feier des 100. Geburtstages von Hermann Oberth in Feucht über das Raumfahrtmuseum in Kaluga seinen Weg an die Schule in Krasnogorsk gefunden, wo von der Geschichtslehrerin Viktoria Shalunkova auch eine kleine schulinterne raumfahrtgeschichtliche Sammlung zu Unterrichtszwecken gepflegt wird. Im Bild (v. r.): Museumsdirektor Karlheinz Rohrwild, der Organisator des Austauschprogramms Klaus Strienz und die Geschichtslehrerin Viktoria Shalunkova mit der Schülergruppe aus Krasnogorsk und Höchstadt a.d. Aisch vor dem Glasbau des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums. Dort wurde vorher unter anderem das 1:1-Modell des ersten Satelliten „Sputnik 1“ bestaunt. (v. r.): Museumsdirektor Karlheinz Rohrwild, der Organisator des Austauschprogramms Klaus Strienz Das Modell kam einst als Geschenk der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften und die Geschichtslehrerin an Prof. Oberth nach Feucht. Viktoria Shalunkova mit der Schülergruppe aus Krasnogorsk und Höchstadt a.d. Aisch vor dem Glasbau des Hermann- 1409 Zeichen Oberth-Raumfahrt-Museums. Dort wurde vorher unter anderem das 1:1-Modell des ersten Satelliten „Sputnik 1“ bestaunt. Das Modell kam einst als Geschenk der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften an Prof. Oberth nach Feucht. Medienkontakt: Michael Zuber 23 Telefon 09128 9251611 AUGUST 2017 • FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG.

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