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Reichswaldblatt August 2017

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CSU vor Ort in der

CSU vor Ort in der Hauptstraße Gemeinsam mit dem Behindertenbeauftragten Dietmar Knorr und Erstem Bürgermeister Konrad Rupprecht sowie Zweiter Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen nahm die CSU-Fraktion die Hauptstraße erneut unter dem Aspekt „Behindertengerechtigkeit“ in Augenschein. Dabei war es hilfreich, dass durch Fabian Münzer konkret vor Ort Vorschläge aus der Sicht sehbehinderter bzw. blinder Menschen eingebracht werden konnten. Gerade an der Bushaltestelle zeigte sich dabei eine grundlegende Problematik der Barrierefreiheit: Wären hier für Blinde Absätze bzw. Abstufungen im Hinblick auf eine bessere Orientierung hilfreich, sind gerade diese aus Sicht eines Rollstuhlfahrers hinderlich. Bei der Neugestaltung im Zuge der Nutzung von Niederflurbussen sollte das alles berücksichtigt werden, waren sich alle einig. Konsens bestand auch darin, die bei der Umgestaltung der Regensburger Straße und am Kreisverkehr in der Altdorfer Straße vorbildlich umgesetzte behindertengerechte Gestaltung auch in der Hauptstraße und am Kreisverkehr am Raiffeisenplatz zu verwirklichen und die Ampelanlage an der Nordtangente zu optimieren. Dabei sollten auch die Orientierungsstreifen für Blinde in den Gehwegen anders als bislang in der Hauptstraße gestaltet werden. Ein zusätzlich geplanter Zebrastreifen zwischen Sparkassen- und Pfinzingplatz und eine Querungshilfe in der Nürnberger Straße sollten auf jeden Fall realisiert werden. Blinde und Sehbehinderte sprechen von Stolperfallen am Raiffeisenplatz. Hier wäre eine Überprüfung wünschenswert. Warum die Ampelanlage am Marktplatz immer noch nicht behindertengerecht umgestaltet ist, wollte Dietmar Knorr von Bürgermeister Rupprecht wissen. Das Staatliche Bauamt sei dort zuständig und habe wohl die Notwendigkeit erkannt, es müssten von ihm aber auch die notwendigen Gelder im Haushalt bereitgestellt werden. Das sei bislang leider nicht geschehen. Anlässlich des anstehenden Umbaus der Nürnberger Straße wird es aus Sicht der CSU höchste Zeit, dass das Staatliche Bauamt neben der Kreuzung an der Nordtangente auch den Ampelanlagenumbau am Marktplatz und an der Friedrich-Ebert-Straße vorantreibt. Eine Behinderung kann jeden von uns treffen, ob angeboren, durch Unfall, Krankheit oder im Alter. So nimmt mit zunehmenden Lebensalter die Zahl der Sehbehinderten zu, und auch deshalb müssen im Sinne des Ziele „Bayern barrierefrei 2025“ weitere Anstrengungen unternommen werden. „Der Markt Feucht leistet in dieser Hinsicht schon sehr viel“, so Fabian Münzer, der auch die vorbildliche Räumung der Gehwege der Marktgemeinde lobte. Leider folgen nicht alle privaten Grundstücksbesitzer diesem Vorbild, so dass auch hier Erschwernisse für behinderte Menschen aufgebaut würden. Und auch im Rathaus gibt es noch Optimierungsmöglichkeiten z.B. für Hörgeschädigte oder durch das Anbringen von Handläufen, an denen in Blindenschrift Orientierungshinweise ebenso angebracht werden sollten wie vor den einzelnen Zimmern der Beschäftigten. Insgesamt erhielten die CSU‘ler eine Fülle an Anregungen, die z.T. in die Arbeit im Marktgemeinderat bereits eingeflossen sind bzw. deren konkrete Umsetzung im Auge behalten werden soll. Alexander Hommel Neugestaltung Nürnberger Straße Nach der Umstufung der Nürnberger Straße in eine kommunale Straße und nach Abschluss des Ausbaus der Regensburger Straße kann nun die Neugestaltung der Nürnberger Straße zwischen Kreisverkehr Raiffeisenplatz und der Einmündung in die Nordtangente in Angriff genommen werden. 18 10% Bei Vorlage dieser Anzeige auf Ihren Schuleinkauf, gültig bis 30.09.2017 008784 Noris ® Club Farbstifte 12 Farben, Sechskantform, gratis: + 1 Mars ® plastic Radierer + 1 Noris ® Bleistift, HB, statt 3,49 Tintenroller Frixion, radierbar 937146… Ball 0,4 mm 937383… Point 0,3 mm Sortierte Farben, statt 3,15 Turnbeutel Diesen Turnbeutel im Wert von € 3,99 gibt es ab einem Schulartikel-Einkauf* von € 40,- gratis dazu. *ausgenommen Lotto-Toto, Tabak, Zeitschriften, Telefonkarten und Bücher, Zugabeartikel nur solange Vorrat reicht. Heine am Markt Marktplatz 6 | 90537 Feucht | Fon 09128/4822 | Fax 09128/15569 Der Marktgemeinderat hat sich nun für Variante 5 (siehe Plan) entschieden. Es soll dann getrennte Geh- und Radwege geben, und zwar auf jeder Seite bzw. in jeder Richtung einen Radweg. Mit 14 (davon 9 CSU und Bürgermeister Rupprecht) zu 11 Stimmen wurden Längsparkplätze zwischen Palmstraße und Raiffeisenplatz beschlossen. Auf Längsparkplätze im Bereich von Excella wurde einstimmig verzichtet. Heftig diskutiert wurde die neu zu schaffende Querungshilfe in Höhe der Zimmerei Gebhard. Entweder hier eine Querungshilfe oder gar keine, so die Feststellung der Planer und von Bauamtsleiter Andreas Brandmann. Eine entsprechende Lösung weiter innerorts - etwa in Verlängerung der Palmstraße bzw. direkt daneben - scheide aus Gründen dort bestehender Ein- und Ausfahrten, Einmündungen oder Parkplätze leider aus. Man hofft aber, dass die neue Querungshilfe auch deshalb gut angenommen wird, da in ihrer Fortsetzung ein neuer, weiterer Zugang zu Norma geschaffen werden soll. Dies ist begrüßenswert, haben wir doch am neuen Edeka-Standort erfahren, wie problematisch eine gleichzeitige Nutzung von Auto- und Fußgängerverkehr im Zufahrtsbereich ist. Ähnlich gelagert ist ja bekanntlich derzeit auch die Norma-Zuwegung. Geklärt werden muss mit zuständigen Behörden noch, ob die Palmstraße nach Fertigstellung der Maßnahmen in der Nürnberger Straße für Radfahrer im Gegenverkehr geöffnet werden kann. Der gesamte Umbau soll im nächsten Jahr erfolgen. Herbert Bauer Feuchter Näh- und Änderungsservice, Stickarbeiten (FEUCHT-MOOSBACH) Telefon (0 91 28) 7 24 11 42 Hose kürzen ab 8,– € Buchstaben sticken ab 1,- € Öffnungszeiten: Mo - Mi 9 - 18 Uhr. Termine nach Vereinbarung FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. • AUGUST 2017

SPD Feucht Neugestaltung des Spielplatzes in Moosbach Es gibt mehrere gemeindliche Spielplätze in Feucht, aber nur einer davon befindet sich in Moosbach. Aus diesem Grund hat sich die SPD Fraktion dafür eingesetzt, dass dieser Spielplatz im Erlengrund moderner, ansprechender und kreativer gestaltet wird. Die Moosbacher Familien haben keine Möglichkeit, fußläufig auf einen anderen Spielplatz auszuweichen, deshalb sollten die Spielgeräte mit besonderer Sorgfalt ausgewählt und für Kinder verschiedener Altersgruppen ein ansprechender Raum gestaltet werden. Konkret wurde bei einer Ortsbegehung mit der Verwaltung angeregt, einen der beiden doppelt vorhandenen Klettertürme durch eine Alternative zu ersetzen. Der kleine Sandkasten sollte deutlich vergrößert werden und die Möglichkeit geprüft werden, festinstallierte Bagger oder ähnliche Sandspielgeräte anzubringen. Unseres Erachtens müssen Teile des Platzes und vor allem der Sandkasten beschattet werden, damit auch bei sommerlichen Temperaturen alle Geräte genutzt werden können. Weiter wurden eine Vergrößerung des Spielplatzes und eine Einbeziehung des Baches vorgeschlagen, beispielsweise mit einer Brücke. Nach der Sommerpause sollen dem Marktgemeinderat von Fachleuten der Feuchter Gartenbau- und Bauabteilung konkrete Realisierungsmöglichkeiten für eine Umgestaltung des Moosbacher Spielplatzes vorgestellt werden. Die SPD Fraktion freut sich, dass das zuständige Gremium einstimmig unserem Antrag zugestimmt hat und dass erforderliche finanzielle Mittel in den Haushaltsplanungen berücksichtigt werden. Ines Stelzer SPD für Neubau der Werke auf dem Sailer-Areal Nutzung des Sailer-Areals, Erweiterung von Rathaus und Werke, sowie Erweiterung und Konzeption der Museen in einer Gesamtbetrachtung Ausgangssituation und Ziele Gekauft hat der Markt Feucht die beiden Grundstücke mit dem Ziel, gemeinsam mit dem Eigentümer des Norma-Grundstücks die Norma im Ortszentrum zu behalten. Das ist nicht gelungen. Man hat versäumt, den Eigentümer des Norma-Grundstücks mit ins Boot zu nehmen. Nach seiner Verweigerung stellt sich weiter die Frage, was aus den beiden Grundstücken wird. Gleichzeitig klagen die Werke über zu wenig Platz in ihrem Bürogebäude Altdorfer Straße / Unterer Zeidlerweg und über das Fehlen eines barrierefreien Zugangs. Auch das Rathaus macht seit einiger Zeit Platzbedarf geltend. Platzbedarf reklamieren ebenso das Hermann-Oberth-Raumfahrtmuseum und das Zeidelmuseum. Die damit gestellten Fragen müssen nach Ansicht der SPD-Fraktion im Zusammenhang betrachtet werden. Das hat jetzt auch der Bürgermeister erkannt. Kein Neubau für die Bücherei Die CSU hat beantragt, eine neue Bücherei auf dem Sailer-Areal zu errichten, obwohl die Bücherei in den letzten Jahren modernisiert wurde und den Anforderungen an eine Bibliothek einer Gemeinde unserer Größe entspricht. Hintergrund für den CSU-Antrag ist die Überlegung, die heutige Bücherei dem Zeidelmuseum zu überlassen. Dabei wurde wohl vergessen, dass der Markt Feucht bereits das Haus Pfinzingstraße 4 rechts neben dem Museum zu diesem Zweck erworben hat. Eine zweifache Erweiterung des Zeidelmuseums unterstützen wir nicht und damit wäre offen, wie die heutige Bücherei genutzt werden könnte. Einen Büchereineubau im Sailer-Areal lehnen wir somit ab. Sailer-Areal für die Gemeindewerke Dagegen halten wir das Sailer-Areal für hervorragend geeignet, den Bedarf der Werke nach zusätzlichen Büroräumen und insbesondere nach einem Botho Straße 8 A 0911 / 4315019 0 0178 / 7101434 0911 / 4505639 90461 Nürnberg info@abbruch-ilic.de josip.ilic@t-online.de www.abbruch-ilic.de Planskizze des Städteplaners Meyer-Eming für den Markt Feucht Kundenzentrum zu decken. Und nach unserem Vorschlag entsteht bei einem Neubau für die Gemeindewerke kein leeres Gebäude, über dessen Nutzung wir uns Gedanken machen müssen. Vielmehr können die Räume ohne großen Änderungsbedarf für das Rathauspersonal geradezu nahtlos genutzt werden, denn alles, was die Gemeindeverwaltung benötigt an technischer Ausrüstung braucht, ist im jetzigen Gebäude der Werke vorhanden. Wir sparen Geld Dieser Vorschlag hat wesentliche Vorteile für den Markt Feucht in der Gesamtbetrachtung des kommunalen Haushalts und der Werke. Es fallen im Wesentlichen nur Kosten für diesen Neubau an und nicht wie beim Antrag der CSU für zwei Neubauten, für die Bücherei und für die „Erweiterung Rathaus und fgw“. Das ist ein Gesichtspunkt, den der Marktgemeinderat nicht vernachlässigen sollte. Eine große Machbarkeitsstudie, für die 50.000 € ausgegeben werden sollen, ist in diesem Fall für diesen Komplex nicht erforderlich. Dass ein Neubaus auch für ein Bürogebäude der Gemeindewerke auf dem Sailer-Areal möglich ist, ergibt sich aus den Überlegungen des Städteplaners Mayer-Eming, der seit vielen Jahren für den Markt arbeitet. Für eine Kostenschätzung ist eine solche Studie nicht nötig. Dafür gibt es andere bewährte Methoden. Neuordnung/Erweiterung der Museen Wie das Zeidelmuseum das Liebel-Haus nutzen kann und wie das Konzept des Oberth-Museums für seine Erweiterung umgesetzt und mit welchen Förderungen finanziert werden kann, soll geklärt werden. Lothar Trapp AUGUST 2017 • FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. 19

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