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Reichswaldblatt August 2017

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Kärwa Feucht klang

Kärwa Feucht klang musikalisch aus Dem Ruf: „Auf geht’s zur Feuchter Kirchweih“ folgten auch in diesem Jahr wieder Tausende von Besuchern. Was im gut besuchten Festzelt mit dem Bieranstich durch Ersten Bürgermeister Konrad Rupprecht, Winfried Düll von der Brauerei Kitzmann, dem Festwirt Jacobsen, der ehemaligen Volksfestkönigin Andrea Konn und den Kärwaleuten Feucht am 21. Juli mit zwei Schlägen auf den Zapfhahn startete, endete am Mittwoch beim legendären Kehraus mit der Partyband „Saitenspinner“. Trotz nasskaltem Regenwetter zum Kärwaabschluss sangen im voll besetzten Zelt die feiernden Jugendlichen an vorderster Front „Kärwa ist nur einmal im Jahr“ und Alt und Jung tanzten nebeneinander auf den Bänken. Die aufgeheizte Stimmung schob das triste Wetter einfach beiseite. Zwischen Bieranstich und Kehraus lagen das traditionelle Baumholen der Kärwaleut Feucht, das Abholen der drei Bürgermeister am Rathaus mit dem Kärwabaum, der spektakuläre Kirchweihumzug durch die Ortsmitte mit mehr als 1.000 Akteuren und Hunderten von Besuchern, das Baumaustanzen der Kärwaleut und der Kirchweihfrühschoppen mit 350 geladenen Gästen aus Prominenz, Politik, Behörden und Wirtschaft. Hier wurde vom Zeidler- und Volkstrachtenverein wieder das Armbrustschießen organisiert, beim dem die Besucher ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen konnten. Die den ersten Platz machte in diesem Jahr der Erste Bürgermeister der Gemeinde Burgthann, Heinz Meyer. Stolz präsentierte er seine Siegerscheibe, die nun im Rathaus in Burgthann ihren Platz gefunden hat. Am 25. Juli war der Festplatz für Alt und Jung die Attraktion. Beim traditionellen Seniorennachtmittag im Festzelt waren der Einladung von Erstem Bürgermeister Konrad Rupprecht ca. 1.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger ab 65 Jahren gefolgt. Sie ließen sich die Bratwürste mit Kraut zu den Klängen des Blasorchesters Markt Feucht schmecken. Wegen des schlechten Wetters lockten die ermäßigten Preise am Familiennachmittag nur die größten Kirchweihfans unter den Kleinen an. Trotzdem nutzten etliche die Vergünstigungen bei Fahrgeschäften und Leckereien. Trotz Wetterkapriolen positive Bilanz Eine friedliche Kirchweih fand ihr Ende. Wer weiter feiern mochte, konnte dies auf der Moosbacher Kirchweih tun, die vom 28. bis 31. Juli im Feuchter Ortsteil stattfand. Bieranstich war am Freitag um 19.00 Uhr am Festplatz vor der evangelischen Kirche. An dieser gemütlichen Dorfkirchweih gab es an allen Tagen Musik, Schmankerl, tolle Aktionen der Kärwaleut Moosbach und gute Laune. Markt Feucht Zwei beherzte Lebensretter aus Moosbach Herzlichen Dank vor großer Kulisse am Kirchweihfrühschoppen in Feucht Zum Kirchweihfrühschoppen anlässlich der Feuchter Kirchweih hatte Bürgermeister Konrad Rupprecht zwei Lebensretter eingeladen, um ihnen vor großer Kulisse herzlichen Dank auszusprechen. Dominik und Niklas Rehwinkel aus Moosbach haben Ende Juni 2017 einem 14-jährigen aus Moosbach das Leben gerettet. Mit Rat und Tat – RUND UMS BAD © FRIESSL.DE • Neu- & Umbau • äußerste Sauberkeit • barrierefrei bis Wellness • 3D-Planung • verbindlicher Terminplan • Koordinierung aus einer Hand • kostentransparent Der junge Mann stand am Bahnhof in Moosbach und wartete auf die S-Bahn, als ihm plötzlich schwindelig wurde. Er brach zusammen und stürzte hinab ins Gleisbett. Obwohl viele Umstehende das Geschehen wahrnahmen, haben nur Dominik & Niklas schnell reagiert und den Verunfallten gerade noch rechtzeitig vor der einfahrenden S-Bahn auf den Bahnsteig gezogen. Bei diesem Rettungsversuch hat sich das Brüderpaar selbst in höchste Lebensgefahr gebracht, das war ihnen durchaus bewusst – trotzdem haben sie beherzt geholfen. 16 Bäderausstellung und unverbindliche Beratung: Firma G. Hoffmann ∙ Edisonstraße 77 ∙ 90431 Nürnberg Terminierung des Ausstellungsbesuchs über Fa. Mengele Bürgermeister Konrad Rupprecht überreichte den beiden sympathischen Lebensrettern jeweils ein Geschenk, über das sie sich unter anhaltendem begeisterten Applaus freuten. ls FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. • AUGUST 2017

Die Zukunft eines Feuchter Betriebes sichern „Ohne Erweiterung werden wir den gewachsenen Kundenansprüchen auf Dauer nicht mehr genügen können“, so Klaus Bothmann, Chef der Feuchter Baustoffe-Bothmann GmbH beim Besuch der Feuchter CSU. Zumindest mittelfristig sei zur Standortsicherung eine zukunftsorientierte Erweiterung erforderlich, damit die Baustofffachhandlung und der Hagebaumarkt mit Gartencenter in der Konkurrenz mit großen Märkten und dem Internet bestehen können. Daher hatte Klaus Bothmann bei der anstehenden Überarbeitung des Flächennutzungsplans darum gebeten, sich im Anschluss an die bereits bestehenden Gebäude Richtung Autobahn A9 erweitern zu können. Er wolle eine „realistische Perspektive“, um den 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – davon 90 % in Vollzeit – die Arbeitsplätze sichern und neue schaffen zu können. 40 Meter Abstand der Bebauung zur Autobahn blieben weiterhin erhalten, und im betreffenden Gebiet liegt weitgehend die alten Feuchter Autobahnauffahrt auf die A9. Der Feuchter Baustoffhändler ist seit vielen Jahren erfolgreich am Ort tätig und einer der rund 360 Gesellschafter der Handelsgesellschaft für Baustoffhändler (Hagebau). Dieser Zusammenschluss bietet mittelständischen Unternehmen die Chance, großen Konzernen Paroli bieten zu können und ist über Deutschland hinaus auch in Österreich, der Schweiz, den BeNeLux-Staaten und Spanien tätig. Örtliches Angebot stärken Die Sicherung der Produktvielfalt und steigende Kundenerwartungen machten eine Erweiterung mittelfristig erforderlich, und auch das Internet-Geschäft werde immer mehr zu Konkurrenz, so Klaus Bothmann. Bei ihm könne man allerdings auch über das Internet bestellen. Erwartet werde dann aber ein umfangreiches und detailliertes Angebot, das kurzfristig verfügbar und damit vor Ort vorhanden sei. „Aus Sicht des Umweltschutzes ist es jedenfalls sinnvoller, wenn die bestellte Ware vor Ort in Feucht abgeholt und damit viele Einzellieferungen durch Internethändler vermieden werden können“, bekräftigte CSU-Vorsitzender Alexander Hommel die Ausweitung dieses Angebotes. Seit 1998 besteht nun die Baustofffachhandlung mit Bau- und Gartenmarkt an der Schwarzenbrucker Straße, und angesichts mittlerweile enger Raumverhältnisse möchte Klaus Bothmann Planungssicherheit, um das Angebot vor Ort für die Feuchter Bevölkerung erhalten und optimieren zu können. Grundsätzlich sicherten ihm Bürgermeister Konrad Rupprecht, die 2. Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen und die CSU-Fraktion ihre Unterstützung zu, im Rahmen der Aktualisierung des Flächennutzungsplans die Sonderbaufläche „Bau- und Gartenmarkt“ Richtung Autobahn ausdehnen zu können. Dass dabei entsprechende Untersuchungen bzw. Maßnahmen im Hinblick auf Lärm-, Emissions- und Naturschutz erforderlich sind, ist dabei allen Beteiligten bewusst. Ein Waldstreifen entlang der Autobahn bliebe dabei erhalten, und eine stark durchgrünte Ausführung der Baufläche wäre empfehlenswert. Angesichts der Sicherung und Erweiterung von Arbeitsplätzen bzw. des Angebotes für die Feuchter Bevölkerung ist das Vorhaben aus Sicht der CSU jedenfalls unterstützenswert. Herbert Bauer Ein guter Brauch: Wo repariert wird kauft man auch! AUGUST 2017 • FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. 17

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