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Reichswaldblatt August 2017

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12 Neuer Anlaufpunkt

12 Neuer Anlaufpunkt für Kreative in der Pfinzingstraße Die in Feucht frisch eröffnete „Mischkultur“ deklariert sich selbst als Werbeagentur, Kreativwerkstatt und Co-Working-Space in einem. Erster Bürgermeister Konrad Rupprecht wollte sich ein Bild von diesem spannenden Konzept machen und schaute bei der Eröffnungsfeier Anfang Juli persönlich vorbei. In seinem Grußwort wünschte er den Gründerinnen des jungen Unternehmens – Diana Schindelmann und Carolin Steinmann –, dass sich die Mischkultur als Anlaufstelle für alle Kreativen aber auch für Nicht- Kreative etablieren kann. Er spüre „frischen Wind in Feucht“ und denke, dass hiervon ein großer künstlerischer und kultureller Foto: Agentur Mischkultur: Jan-Phillip Becker Beitrag für den Landkreis und die Metropolregion ausgehen wird. Philipp Ankowski, Wirtschaftsförderer des Marktes Feucht, freut es, dass sich dieses interessante Vorhaben im Herzen Feuchts verwirklichen ließ und geht von einem positiven Effekt für das Ortszentrum aus: „In Zeiten, in denen es der klassische Einzelhandel oftmals nicht leicht hat, ist es umso wichtiger, dass wir im Ort neue und kreative Konzepte realisieren, die nachhaltig eine Bereicherung für Feucht darstellen.“ Neben der klassischen Arbeit als Werbeagentur, die sich eher an Geschäftskunden richtet, kann die angeschlossene Kreativwerkstatt mit Siebdruckutensilien von Jedermann und -frau genutzt werden. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt: Taschen, Shirts oder Poster können beim Siebdruck mit dem Lieblingsmotiv farbenfroh gestaltet werden. In Workshops, die sich BUCHVORSTELLUNG Wenn die Bienen verschwinden Jedes Jahr kommen tausende neuer Bücher heraus. Gelegentlich ist dazwischen eines, das bedeutend erscheint und passend für die Zeit, in der wir leben. So ein Buch ist der Roman „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde. Die norwegische Autorin sah den Film „Das Verschwinden der Bienen“, wollte mehr wissen, machte sich an die Recherche und hat sich danach drei Fragen gestellt. Warum sterben Bienen? Um das herauszufinden, musste sie mit der Vergangenheit beginnen. Wo setzt die moderne Imkerei ein? Also ist ihre erste Geschichte über William, der Mitte des 19. Jahrhunderts in England einen neuartigen Bienenkorb erfindet. Dann fragte sie sich, wie sich ein Imker fühlt, wenn er seine Bienenvölker verliert. So erzählt sie von George, der 2007 in den USA lebt, wo zu jener Zeit der Kollaps der Bienenkolonien beginnt. Die dritte Frage: Wie wird die Welt aussehen, wenn es keine bestäubenden Insekten mehr gibt? Vieles von dem, was wir essen, hängt von der Bestäubung ab und ohne sie sind wir verloren. Die dritte Geschichte erzählt von Tao, die 2098 in China als Bestäuberin arbeitet. Maja Lunde verwebt die drei Szenarien kunstvoll miteinander und es entsteht eine Geschichte der Menschen, die mit Bienen leben und der Bedeutung dieser Insekten. Diana Schindelmann und Konrad Rupprecht (Quelle: Eva Knott) auch mit Themen abseits des Siebdrucks beschäftigen, können interessierte Bürgerinnen und Bürger ihr kreatives Repertoire erweitern. Der Co-Working-Space – ein Konzept, das man bisher eher aus Großstädten wie Nürnberg oder Berlin kannte – bietet für Selbstständige, wie zum Beispiel Fotografen, Blogger oder Designer, Platz und Gelegenheit, im Beisein Gleichgesinnter an Projekten zu arbeiten. Stunden- oder tageweise kann hier ein Arbeitsplatz gemietet werden. Statt alleine am eigenen Schreibtisch zu tüfteln, können durch das räumlich gemeinsame Arbeiten an inhaltlich getrennten Projekten oftmals neue wechselseitige Impulse entstehen, die sich positiv auf das Ergebnis auswirken. Es ist der erste Co-Working-Space im ganzen Landkreis Nürnberger Land, und es wird spannend sein zu sehen, wie sich dieses Konzept abseits der urbanen Zentren entwickelt. Vogellehrpfad dank Ortsmarketing-Beirat „Feuchter engagieren sich“ ist das Motto des Ortsmarketing- Beirats. In den letzten Monaten waren einige Bürgerinnen und Bürger mit so viel Elan bei der Sache, dass sie nun einen beachtlichen Erfolg für ihren Heimatort erzielt haben: im Bauausschuss der Gemeinde wurde ihre Idee, einen Vogellehrpfad entlang des Gauchsbachs zu errichten, einstimmig angenommen. Nun kann die Gemeindeverwaltung zusammen mit den engagierten Bürgerinnen und Bürgern den ersten Bauabschnitt im Detail ausarbeiten. Ein Vogellehrpfad informiert die Spaziergänger über die Vielfalt der hiesigen Vogelarten und schafft gleichzeitig auch neuen Lebensraum für die Vögel. Acht Stationen soll es in Feucht geben. Sie können als Informationstafeln mit zum Teil beweglichen Elementen und Vogelstimmen aufgebaut oder auch als interaktive Stationen mit Nistkästen und Plätzen zum Verweilen gestaltet werden. Der nun beschlossene erste Abschnitt geht von der Wiese an der Altdorfer Straße entlang dem Crottendorfer Weg durchs Gauchsbachtal über den Kreisverkehr an der Industriestraße und den Kirchweihplatz bis zum Sparkassenplatz. Der angedachte zweite Abschnitt führt vom Sparkassenplatz den Gauchsbach entlang bis zur Kläranlage und der dritte würde von dort über die Krugsweiher gehen. Wer mitmachen möchte, kann sich jederzeit der Themengruppe „Vogellehrpfad“ anschließen. Infos findet man im Internet: www.feucht.de unter der Rubrik Ortsmarketing; oder bei der geschäftsleitenden Beamtin des Marktes Feucht: Marion Buchta, Tel. 09128 / 91 67-90, E-Mail: marion.buchta@feucht.de. Hauptstraße 20 • Tel. (0 91 28) 92 05 32 • 90537 Feucht Öffnungszeiten: Montag-Freitag: 9 bis 18 Uhr, Samstag: 9 bis 13 Uhr FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. • AUGUST 2017

Blitzalarm an der Grundschule Feucht Aus einer ganz neuen Perspektive können die Kinder der Grundschule Feucht ab jetzt ihre Welt entdecken. Dank einer großzügigen Spende des Elternbeirats ist die Schule nun im Besitz von 14 neuen Digitalkameras. Bei der Auswahl der Kameras beriet John-Oliver Hesse vom örtlichen Fotogeschäft tatkräftig wie kompetent. Die Kinder erhalten nun so die Möglichkeit, interessante Motive in ihrer Umgebung aus eigenen Blickwinkeln zu fotografieren und die bewusste Wahrnehmung ihrer Umwelt zu erweitern. Diese Erwartungen stellt der bayerische LehrplanPlus für die Grundschule. Eine Realisierung Letzterer rückt mit den neuen Errungenschaften in greifbare Nähe. Eine Einführung in die Grundfunktionen der Kamera, und wie man wirkungsvolle Bilder erzielen kann, bietet Foto Hesse an. Die Grundschule dankt allen Unterstützern und wünscht den Kindern viel Spaß beim Fotografieren, spannende Motive und tolle Einblicke in die Welt des Fotografierens. Bahnlärm: Gremien stimmen der gesonderten Stellungnahme zu Der Lärm von vorbeifahrenden Zügen betrifft Feucht in hohem Maße. Einstimmig haben nun sowohl Marktgemeinderat als auch Bauausschuss und Umweltbeirat in ihren Juli-Sitzungen zugestimmt, dass zum Lärmaktionsplan der Bahn eine gesonderte Stellungnahme abgegeben wird. Die Verwaltung hatte hierzu einen Vorschlag erarbeitet. Unter anderem heißt es in der Stellungnahme: „Der Markt Feucht gehört zu den Lärmbrennpunkten in Bayern, was zu einer erheblichen Einschränkung der Wohnqualität der Einwohner von Feucht und letztlich zu einer starken Einschränkung des Selbstverwaltungsrechtes des Marktes Feucht führt.“ So schränkt der Bahnlärm viele Vorhaben des Marktes Feuchtes ein, zum Beispiel bei der Wohnbebauung. Seit 2015 ist das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) für die Erstellung eines bundesweiten Lärmaktionsplanes für Haupteisenbahnstrecken des Bundes zuständig. Vor zwei Jahren wurde die Öffentlichkeit befragt, wie stark Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen vom Lärm betroffen sind. Auf Grundlage der jeweiligen Lärmbelastung erstellte das EBA die sog. Lärmaktionsplanung. Nun gibt es aktuelle Ergebnisse und die Öffentlichkeit wird wieder nach ihrer Meinung gefragt. In der 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung 2017 kann ab sofort der aktuelle Fragebogen im Internet unter www.laermaktionsplanungschiene.de abgerufen oder auch postalisch direkt bei der Redaktion Lärmaktionsplanung Postfach 601230 in 14412 Potsdam angefordert werden. Auf der Internetseite ist auch eine online-Beteiligung möglich. Die 1. Phase läuft noch bis zum 25. August 2017. Bis dahin müssen alle Fragebögen bei der EBA eingegangen sein. Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zu geben, sich zu beteiligen, kann der Fragebogen auch im Bürgerbüro des Marktes Feucht abgeholt und bis zum 21. August wieder dort abgegeben werden. Die Verwaltung wird dann die Fragebögen gesammelt an die EBA weitergeben. Haben Sie Fragen zur vorliegenden Lärmaktionsplanung, wenden Sie sich bitte per E-Mail an lap@eba.bund.de oder über o.g. Postanschrift direkt an die EBA. Hintergründe und Inhalte der Öffentlichkeitsbeteiligung: Unter Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt das Eisenbahn-Bundesamt alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes, d.h. an Schienenwegen mit mehr als 30.000 Zügen pro Jahr. Ziel der Lärmaktionsplanung ist die Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen. Die aktuellen Lärmkarten hierzu sind ebenfalls auf o.g. Internetseite einsehbar. Sommerschließung JuZ Das Jugendzentrum Feucht und der Jugendraum Moosbach sind vom 19. August bis einschließlich 11. September geschlossen. Das JuZ-Team wünscht schöne Ferien und ist ab dem 12. September wieder zu den üblichen Öffnungszeiten da! Feucht, Pfinzingstraße 2, Tel: 0 91 28 / 72 85 31 Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9.00 - 18.00 Uhr durchgehend AUGUST 2017 • FEUCHT | MOOSBACH | SCHWARZENBRUCK | GSTEINACH | OCHENBRUCK | WINKELHAID | PENZENHOFEN | ALTDORF | BURGTHANN | RÖTHENBACH ST. WOLFG. 13

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