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Nürnberg-Katzwang/Worzeldorf/Kornburg - November 2019

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AUS DEN STADTTEILEN

AUS DEN STADTTEILEN Stadtrat Harald Dix berichtet aus dem Nürnberger Rathaus Die SPD-Stadtratsfraktion sieht kein „Weiter so“ bei E-Rollern in Nürnberg und fordert Stadt und Verleiher dazu auf, E-Roller besser mit vorhandenen Bussen und Bahnen zu vernetzen. Anbieter und die Bundespolitik haben versprochen, dass die E-Roller Menschen dazu bewegen werden, vom Auto umzusteigen. Davon ist in Nürnberg derzeit nichts zu spüren. Bislang werden die Roller offensichtlich vor allem zum Spaß genutzt. Sie ersetzen, wenn überhaupt, lediglich kurze Fußwege. Wir finden E-Roller grundsätzlich keine schlechte Idee: Von daheim mit Bus und Bahn bis zur Haltestelle, mit dem E-Roller die letzte Meile bis zum Arbeitsplatz. Zusammen mit Bussen und Bahnen können die Roller einen sinnvollen Beitrag zur Verkehrswende in Nürnberg leisten und nicht nur unsere Geh- und Radwege blockieren. In einem Antrag fordern wir gemeinsam mit unserem Oberbürgermeister- Kandidaten Thorsten Brehm die Stadt deshalb dazu auf, sich mit den Anbietern an einen Tisch zu setzen und ein sinnvolles Konzept zu erarbeiten. Wir brauchen Roller vor allem an den Haltestellen entlang unseres U-, Straßen- und S-Bahnnetzes und nicht nur in der Innenstadt. Gleichzeitig drängen wir in unserem Antrag darauf, mit Entschlossenheit gegen E-Rollerrowdys vorzugehen. Wir verlangen, dass die Anbieter ihre Kunden besser über ihre Pflichten aufklären und Fahrsicherheitshinweise geben, um rücksichtslosem Verhalten einen Riegel vorzuschieben. Wir sind der Meinung, es müssen in jedem Fall ordnungsrechtliche Schritte folgen, wenn unter anderem weiterhin einfach kreuz und quer auf Fuß- und Radwegen geparkt wird. Seit Juli 2019 verkehren zirka 500 E-Roller des schwedischen E-Roller-Anbieters VOI auf Nürnbergs Straßen. In den nächsten Tagen kommen voraussichtlich die Fahrzeuge der Verleiher Lime und Tier dazu. Zuletzt waren die E-Roller-Anbieter in die Kritik geraten, da sie das Einsammeln und Aufladen der Fahrzeuge über Nacht durch Beschäftigte durchführen lassen, die weit unter Mindestlohn bezahlt werden. Auch dazu fordert die Rathaus-SPD eine Stellungnahme der Anbieter. Fußgängersicherheit in Kornburg Immer wieder wird beanstandet, dass es an der Engstelle an der Apotheke in der Kornburger Hauptstraße 29 immer wieder zu gefährlichen Verkehrsmanövern kommt. LKWs und Busse nutzen den Gehweg, um gleichzeitig um die Kurve zu fahren. Auf den letzten Bürgerversammlungen wurde wiederholt das Problem angesprochen. Das Verkehrsplanungsamt hatte zwar neue Verkehrsschilder – dem Gegenverkehr Vorrang gewähren – aufgestellt. Die LKW-Fahrer halten sich aber meist nicht daran, es kommt an der Engstelle weiterhin zur verbotenen Nutzung des Gehwegs. Bei einem kürzlich ereigneten Unfall wurde sogar die Mauer des Denkmals beschädigt, glücklicherweise ohne Personenschaden. Ich habe deshalb über die SPD-Stadtratsfraktion zur Behandlung im zuständigen Verkehrsausschuss einen Antrag gestellt, dass die Verwaltung prüft, ob im Bereich der Kurve an der Apotheke auf dem Gehweg Pfosten ggf. mit Kette zum Schutz der Fußgänger angebracht werden können. Bushaltestelle Kornburg Mitte Seit Jahren wird bemängelt, dass es an der Haltestelle kein Wartehäuschen gibt. Ebenso wurde die Sauberkeit angemahnt, vor allem die vielen abgebrannten Zigaretten, die im Bereich der Bushaltestelle liegen. Jetzt wurde auf Vorschlag und Initiative eines Kornburger Bürgers ein neues Wartehäuschen aufgestellt. Die schnelle Umsetzung durch die VAG und die Stadtreklame zeigt, dass sich etwas bewegt, wenn Bürger Missstände ansprechen und Verbesserungen aktiv einfordern. Deshalb, melden sie ihre Themen den zuständigen Ämtern der Stadt oder wenden sie sich an die Stadträte. Im Übrigen wurde auf Vorschlag von mir ein zweiter Mülleimer aufgestellt. Mit der regelmäßigen Entleerung soll nun auch von SÖR der Gehweg an der Bushaltestelle im Bedarfsfall gereinigt werden. Harald Dix, Ehreamtliches Mitglied des Nürnberger Stadtrates, SPD-Fraktion Umbau der Max-Beckmann-Schule Die Max-Beckmann-Grundschule in Worzeldorf besteht derzeit aus 16 Klassen und sieben Mittagsbetreuungsgruppen. Aufgrund der aktuellen Schülerzahlprognosen besteht Bedarf an diversen Erweiterungsflächen für weitere Klassen- und Fachräume sowie Mittagsbetreuungsflächen. Hieraus ergibt sich zum einen ein Erweiterungsbaubedarf von ca. 570 m² Bruttogeschossfläche. Im bestehenden Schulgebäude müssen außerdem wegen des baulichen Zustandes die Fenster erneuert, Böden ausgetauscht und das Turnhallendach saniert werden. Weiterhin besteht in diversen Teilbereichen des in Bauabschnitten gewachsenen Bestandsgebäudes teils erheblicher Sanierungsbedarf. Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen ist der eingeschossige Zwischenbau abzureißen und an dessen Stelle ein vergrößerter zweigeschossiger Neubau zu errichten. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 7,806 Mio. € inkl. Bauverwaltungskosten. Die Rahmenterminplanung sieht den Baubeginn für die Sanierungs- und Umbauarbeiten im zweiten Quartal 2020 vor, den Abriss des Zwischenbaus im vierten Quartal 2020. Mit dem Rohbaubeginn des Erweiterungs- und Ersatzneubaus ist im ersten Quartal 2021 zu rechnen. Die Inbetriebnahme des Erweiterungs- und Ersatzneubaus sowie die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für das erste Quartal 2023 vorgesehen. Haus für Kinder in Kornburg In Kornburg werden umfangreiche Wohnungsbaumaßnahmen erwartet. Derzeit steht noch nicht fest, wann die Baugebiete erschlossen und bebaut werden. In allen geplanten Baugebieten könnten 345 Wohneinheiten in Form von Einfamilienhäusern und weitere Wohneinheiten in Form von Mehrfamilienhäusern entstehen. Nach derzeitigen Hochrechnungen ergibt sich daraus der Bedarf für zwei Krippen-, zwei (bis drei) Kindergarten- und zwei (bis drei) Hortgruppen. Aufgrund der damit verbundenen Zunahme der Schulkinder könnte der jetzt bestehende Hort mit 90 Plätzen in der Martin-Luther-King-Schule nicht mehr im Schulhaus bleiben, so dass ein Ersatz- und Erweiterungsbau Am Bruckweg erforderlich sein könnte (ab September 2019 wurde der Hort auf 100 Plätze aufgestockt). 14 NOVEMBER 2019 Begründet durch die langfristige Realisierungsperspektive des Hortbaus wird für die Planung bereits der ab 2025 geltende Rechtsanspruch zugrunde gelegt (= 90 %-Versorgungsquote im Sprengel). Aktuell bestehen an dem Standort sieben Klassen mit 136 Schüler/-innen. Für das Schuljahr 2026/27 werden 11 Klassen mit 210 Schüler/-innen erwartet. Daraus ergibt sich ein Bedarf von bis zu acht Hortgruppen bzw. 200 Plätzen. Insgesamt wird derzeit ein Haus für Kinder geplant mit 2 Krippen-, 3 Kindergarten- und 8 Hortgruppen. Weitere Neuigkeiten aktuell unter www.kornburg.de Harald Dix

AUS DEN STADTTEILEN Aktuelles aus dem Rathaus – Stadtrat Andreas Krieglstein informiert Seit Wochen wird im Nürnberger Süden, in Schwabach und in den südlich angrenzenden Landkreisen sehr kontrovers über die Pläne der Firma Tennet zum Ausbau der Stromtrasse Juraleitung P53 diskutiert. Gerne informiere ich Sie über den aktuellen Stand: CSU lehnt Aufrüstung der Bestandstrasse ab Die Stromtrasse P53 soll bekanntlich für die Anforderungen der Energiewende ertüchtigt werden. Bei einer Aufrüstung der Bestandstrasse wären aber die Stadtteile Katzwang und Kornburg auf Nürnberger Seite sowie Wolkersdorf und Limbach auf Schwabacher Seite stark betroffen, die Regelungen für Mindestabstände werden massiv unterschritten. Deshalb haben sich bereits im Juli 2019 die CSU-Oberbürgermeisterkandidaten in Nürnberg und Schwabach Marcus König und Dr. Michael Fraas unisono gegen die aktuellen Trassen-Vorplanungen des Netzbetreibers Tennett ausgesprochen. Gegenüber der Presse erklärte Marcus König: „Bereits die bestehende 220kV-Trasse durchquert das Rednitztal und durchschneidet den Nürnberger Stadtteil Katzwang.“ Und Dr. Michael Fraas fügte hinzu: „In Schwabach sind die Menschen in Wolkersdorf von der bestehenden 220kV-Trasse bereits stark betroffen.“ König und Dr. Fraas plädieren daher für eine komplette Umgehung der dichten Siedlungsgebiete in den Bereichen Katzwang, Kornburg, Wolkersdorf und Limbach sowie eine Verschonung des Rednitztals: „Die möglichen Trassenführungen müssen völlig neu gedacht werden. Belastungen für die Menschen und Eingriffe in die Natur müssen auf ein Minimum reduziert werden.“ Bürgerinformationsveranstaltung in Katzwang In einer Bürgerinformationsveranstaltung zur Stromtrasse P53 am Donnerstag, 26.09.2019 im Schützenhaus Katzwang haben mehr als 130 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit genutzt, um ihre Meinung zu äußern und ihre Erwartungen zu formulieren. Auf dem Podium saßen, neben den OB-Kandidaten Marcus König aus Nürnberg und Dr. Michael Fraas für Schwabach, für die Bürgerinitiativen Marcus Reuter, Gregor Rahmel und Martina Staufer sowie der Kornburger CSU-Vorsitzende Ingmar Schellhas. In diesem Rahmen wurden den OB Kandidaten Marcus König und Dr. Michael Fraas von Seiten der BI-Allianz P53 eine Sammlung mit über 4200 Unterschriften gegen die Aufrüstung der P53-Bestandstrasse überreicht. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten bei einer Neu-Trassierung die Einhaltung der Mindestabstände von 400m zur nächstgelegenen Wohnbebauung und keine zusätzlichen Belastungen. Auch eine mögliche Erdverkabelung durch das Rednitztal wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere Landwirten, abgelehnt. CSU Antrag vom 14. Oktober 2019 Die CSU-Stadtratsfraktion stellte daraufhin einen Antrag zur Behandlung im Stadtrat: Die Verwaltung berichtet über den Planungsstand und die an TenneT TSO übermittelten Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Trassenvarianten. Der Stadtrat beschließt, einer Neutrassierung nur zuzustimmen, sofern die Mindestabstände eingehalten werden. Dies gilt auch für den Fall, dass eine Erdverkabelung erfolgt. Übergabe der 4.200 Unterschriften: Ingmar Schellhas - Ortsvorsitzender Kornburg, Dr. Michael Fraas - OB-Kandidat Schwabach, Marcus König - OB-Kandidat Nürnberg, Andreas Krieglstein - Stadtrat Suchen nach bestmöglicher Lösung Die CSU lehnt zusätzliche Belastungen der Menschen vor Ort ab. Deshalb gilt es alternative Trassenlösungen zu finden. Auf Initiative des CSU Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Michael Frieser fi ndet am Mittwoch, 30. Oktober 2019 ein Gespräch mit Mandatsträgern und Vertretern der Firma Tennet statt. Wir werden dabei im Sinne der Bürgerinitiative und auf Basis unseres Antrags an den Nürnberger Stadtrat die Interessen der Menschen im Nürnberger Süden und Schwabach vertreten. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CSU Kornburg - Ingmar Schellhas werde ich Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten. Falls Sie Fragen, Hinweise und Anregungen haben, können Sie sich jederzeit an mich wenden: stadtrat@andreas-krieglstein.de Andreas Krieglstein, Stadtrat Reservierung unter 09170 1052 01.12.2019 ab 10:30 bis 14:00 Uhr ADVENTS-BRUNCH AM 1.ADVENT Schlemmen Sie entspannt vom Frühstück ins Mittagessen mit weihnachtlich interpretierten Gerichten zum Preis von 25,90 € pro Person inkl. Frühstückssäften, Kaffee u. Tee. am Marktplatz 7 - 90596 Schwanstetten kontakt@hotel-der-schwan.de - www.hotel-der-schwan.de Besuchen Sie uns in einer unserer Filialen und probieren Sie unser handwerkliches Weihnachtsgebäck! 90530 Wendelstein Querstraße 8 Telefon: 09129 / 9873 90530 Großschwarzenlohe Rother Straße 1B im Kaufland 90537 Feucht Schwarzenbrucker Straße 1 im Hagebaumarkt Telefon: 09128 / 9118471 90537 Feucht Hauptstraße 6 Telefon: 09128 / 9122870 Sonntags geöffnet www.logalmadador.de NOVEMBER 2019 15

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