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Nürnberg-Katzwang/Worzeldorf/Kornburg/Herpersdorf - JUNI 2021

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PARTEIEN SPD Ortsverein

PARTEIEN SPD Ortsverein Worzeldorf SPD Stadtrat Dieter Goldmann berichtet SPD Nürnberg für mehr Klimaschutz, Solarstrom und gegen Juralink-Trasse Liebe Bürgerinnen und Bürger, Solidarität mit unseren Nachbarn in Katzwang, Kornburg und Reichelsdorf: Statt neuer Juraleitung mit größeren Belastungen in Wohngebieten fordern wir den Ausbau der erneuerbaren Energien. TenneT muss unbedingt umdenken und bei der Juraleitung die Ausbaupläne deutlich verändern. Denn Wohngebiete sind keine Trassenwege. Umdenken jetzt – rund 400 Bürger und SPD auf Demo in Kornburg Deshalb demonstrierten am 8. Mai 2021 über 400 Menschen in Kornburg gegen diesen Trassenverlauf und für den Ausbau von Wind- bzw. Solarstrom. Zusammen mit meinem SPD Stadtratskollegen Harald Dix und Vertretern von Vereinen und Parteien haben wir gemeinsam Flagge gezeigt gegen diese Stromtrasse zur Weiterleitung von Atom- und Kohlestrom. Konkret geht es dabei um eine Hochspannungstrasse, die vom Umspannwerk Raitersaich bis in den Landkreis Landshut zum Atomkraftwerk Isar II führen soll. Geplant ist, die bereits bestehende Leitung im Zuge des geplanten Neubaus durch eine 380-KV-Höchstspannungsleitung zu ersetzen. Diese soll auch durch die Orte Katzwang, Kleinschwarzenlohe und Kornburg führen. An alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demo aus Kornburg, Katzwang, Worzeldorf, Moorenbrunn, Schwabach und aus dem ganzen Landkreis Roth ein großes Dankeschön. Wir kämpfen weiter: für uns, die richtige Energiewende und die nächsten Generationen. Stadtrat Dieter Goldmann zusammen mit 400 Bürger auf der Demo gegen die neue Juraleitung Auch N-ERGIE sieht Stromtrasse kritisch „Energiewende und wirksamer Klimaschutz findet vor Ort und damit weit überwiegend dezentral statt: Photovoltaik‐, Biomasse‐, Windkraftanlagen, Wärmepumpen, Batteriespeicher sowie Ladepunkte für Elektromobilität sind – mit Ausnahme der Offshore-Windkraftanlagen und weniger Windkraftanlagen an Land – an den Stromverteilnetzen angeschlossen und großflächig verteilt. Der Zubau von erneuerbaren Energien ist deutlich zu beschleunigen“ so Rainer Kleedörfer, N-ERGIE, Leiter Unternehmensentwicklung. „Der beabsichtigte Stromübertragungsnetzausbau mit seinen aktuell geschätzten Kosten von 95 Mrd. Euro (plus rd. 5 Mrd. Euro für Blindleistungskompensation) dient vorrangig dem innereuropäischen Stromtransport/Stromhandel. Er trägt kaum zur Versorgungssicherheit in Deutschland bei: Laut BNetzA ist der Netzausbau für Leistungsdefizite, also für eine sogenannte Dunkelflaute nicht erforderlich.” SPD Antrag erfolgreich: Auch städtische Tochtergesellschaften fördern Solarstrom Wie die Energiewende richtig funktioniert, zeigte mein Antrag im Umweltausschuss im Mai. Ich hatte die Verwaltung aufgefordert, die Aktivitäten zur Förderung von Photovoltaikanlagen, also Sonnenstrom, aufzuzeigen und Ausbaupotenziale darzustellen. Ich will hier nicht ins Detail gehen, aber ein kurzes Fazit ziehen: Ob Flughafen, Messe, Hafen oder N-ERGIE – Solarstrom wird schon unterstützt, aber wir haben noch Verbesserungspotenzial. Meine Aufgabe als Energiepolitischer Sprecher: Akteure, Verwaltung und Experten stärker an einen Tisch bringen und noch mehr Bürger-Solaranlagen fördern. Über neue Erfolge halte ich Sie auf dem Laufenden. Das Stadtratstelegramm – der aktuelle Infoservice Nachfolgend für unsere Bürgerinnen und Bürger wieder mein Stadtratstelegramm mit wichtigen Infos aus den Ausschüssen und Stadtratssitzungen: • Sicherheitsbericht Polizeipräsidium Mittelfranken für die Stadt Nürnberg 2020: Und wie in den vergangenen Jahren ist Nürnberg schneidet Nürnberg wieder als eine der sichersten deutschen Großstädte ab. Ein Wermutstropfen ist das Thema Drogen, hier besteht weiter verstärkter Handlungsbedarf • Übersicht zwei Jahre kommunaler Außen-/Sicherheitsdienst: Bessere Einhaltung der Regeln im kommunalen Raum gerade in sensiblen Orten erreicht • Bericht aktuelle Corona Situation in Nürnberg: Umwelt- und Gesundheitsreferentin Britta Walthelm analysierte Fehler im Gesundheitsamt und stellt Verbesserungen vor, um solche Zählfehler der Covid-19 Daten in Zukunft zu verhindern. Der Stadtrat nimmt Ihre Entschuldigung entgegen • Sachstand Masterplan Freiraum: Übersicht der vielen Maßnahmen zur Förderung von mehr Grün in den Nürnberger Stadtteilen. Fazit: Vieles erreicht und noch vieles zu tun In diesem Sinne: Nach dem kühlen und nassen Mai hoffen wir auf einen sommerlichen Juni. Genießen Sie die Sonnentage und bleiben Sie gesund. 28 JUNI 2021 Ihr Dieter Goldmann, Stadtrat der Stadt Nürnberg Vorsitzender der SPD Worzeldorf

PARTEIEN SPD Kornburg – Ortsverband “Ein Leben ohne Hunde ist möglich, aber sinnlos!” (frei nach Loriot) Hunde begleiten mich seit Kindesbeinen an und so gehören sie für mich zum Leben dazu. Die Fellnasen wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus, sie tun dem Körper und der Seele gut. Viele Menschen haben sich in Zeiten der Einschränkungen, ausgelöst durch die Pandemie, einen Hund zugelegt. Unsere wunderbare grüne Landschaft rund um Kornburg bietet ideale Möglichkeiten für ausgedehnte Gassirunden. Wir, von der SPD Kornburg sind in letzter Zeit vermehrt auf Hundehaufen angesprochen worden, die auf Gehwegen sowie auf Grün-und landwirtschaftlich genutzten Flächen hinterlassen werden. Im Übrigen wurde uns auch berichtet, dass bedauerlicherweise freilaufende Hunde Wildtiere stören, die dadurch in ihrem Lebensraum, in teilweise gefährliche Stressreaktionen geraten (dazu in der nächsten Ausgabe mehr). Wir wünschen uns ein friedliches und gutes Zusammenleben in Kornburg, und so dachten wir zunächst an Hundestationen mit Kotbeuteln und Abfalleimern an den beliebten Gassirunden. Die Satzung der Stadt Nürnberg schreibt jedoch vor, dass diese nur auf städtischen Grünflächen aufgestellt werden dürfen. Von solchen Hundestationen haben wir in Kornburg leider nur zwei, die regelmäßig dankenswerterweise von engagierten Bürger*innen ehrenamtlich geleert werden. Die SPD Kornburg möchten hier auch einen Beitrag zur Problemlösung leisten und stellt kostenlose Hundekotbeutel für alle Hundehalter*innen zur Verfügung. Diese können Sie nach Bedarf im Eingangsbereich des ehemaligen Kornburger Rathauses (Bürgertreff/Apotheke) zu den üblichen Öffnungszeiten abholen. Wir würden uns sehr freuen, wenn man gegenseitig aufeinander Rücksicht nimmt und auf Gehwegen und landwirtschaftlich genutzten Flächen die Hundekotbeutel fleißig zum Einsatzkommen. Sabine Knuhr ÖDP Kornburg AHA-Regeln in der Politik Abstand, Hygiene und Anstand sollten auch in der Politik gelten. Leider sehen das viele anders und so ist die größte Bayerische Partei zu einem Hotspot der Lobbyskandale geworden. Auch in Nürnberg herrschen aus demokratischer Sicht bedenkliche Gepflogenheiten. Die gewählten Repräsentanten eines Volkes sind in der Demokratie dafür zuständig, zwischen den verschiedenen Interessen einen sinnvollen Ausgleich zu schaffen. Die Wirtschaft muss zu vernünftigen Bedingungen planen und produzieren können, Bildung und Gesundheit sollen möglichst vielen Menschen ein selbstbestimmtes und sorgenfreies Leben ermöglichen, eine unabhängige Justiz muss für Recht und im Idealfall auch für Gerechtigkeit sorgen, die natürlichen Lebensgrundlagen sollen für nachfolgende Generationen erhalten bleiben usw. Die Abgeordneten sind so etwas wie Schiedsrichter in diesem Spiel, wo immer wieder die Interessen der einen Seite gegen die Interessen einer anderen Seite stehen. Dafür ist es wichtig, dass die Schiedsrichter unabhängig sind. Leider hat sich inzwischen etabliert, dass gerade große Firmen und Unternehmen mit Geschenken an die Parteien und Abgeordnete dieses System des Interessensausgleichs empfindlich stören. In Nürnberg hat jetzt die Firma eines großen Immobilienunternehmers nach 2018 auch im Jahr 2019 wieder 45.000 Euro an die CSU gespendet. Im Sinne des politischen Anstandes würden wir uns wünschen, dass diese Geldgeschenke an die in Bayern an der Macht sitzende Partei endlich eingestellt werden. Sollen jetzt alle anderen in diesem wirtschaftlichen Umfeld tätigen Unternehmen ebenfalls Geld an die CSU spenden, damit sie bei lukrativen Projekten zum Zuge kommen? Oder will man uns ernsthaft erzählen, dass ein Großspender im Zweifelsfalle nicht bevorzugt wird, wenn er jedes Jahr solche Summen an die Partei spendet? Geplanter Ausbau der Juraleitung Ein ähnlicher Verdacht steht bei dem Neubau und Ausbau der Juraleitung im Raum. Die großen Stromkonzerne waren jahrelang großzügige Sponsoren von Parteitagen und Lieferanten von Parteispenden und Aufsichtsratsposten. Die jetzige Planung der Hochspannungstrassen ist ein Schlag gegen dezentrale und regionale Stromversorgung. Sie ist darauf ausgerichtet große Strommengen quer durch Europa zu verschieben. Die enormen Kosten für die Verteilung tragen die Verbraucher. Die Gewinne gehen an die Konzerne. Man könnte an die Notwendigkeit des Trassenausbaus eher glauben, wenn nicht diese jahrzehntelange Verquickung von Geld und Macht blankes Misstrauen auslösen würde. Noch gibt es keine nachvollziehbare Begründung für den Ausbau, wohl aber detaillierte Pläne für die Trassenführung unter Vernachlässigung der gesundheitlich notwendigen Abstände zur Wohnbebauung. Was wir tun können Wir bitten alle Menschen in Katzwang und Kornburg sich für die Planung zu interessieren und bei Betroffenheit gegen die geplante Trasse die eigenen Bedenken geltend zu machen. Weitere Informationen dazu und mögliche Formulierungen für einen Einspruch finden Sie auch auf der Webseite der ÖDP Kornburg: oedp-nuernberg.de/ortsverbaende/kornburg ÖDP beseitigt Müll rund um Kornburg (Aktion vor Ort) Die ÖDP Kornburg hat am letzten Samstag im April rund um Kornburg den Müll eingesammelt. Leider sind doch wieder ein Dutzend Säcke voll Unrat zusammengekommen. Darunter war auch eine Elektro-Kettensäge, die jemand tatsächlich in der freien Natur entsorgt hat. Wir bedanken uns bei den fleißigen Helfern sowie dem Verwaltungsamt Süd und dem Bauhof für die schnelle und kostenlose Entsorgung des eingesammelten Mülls. ÖDP Exkursion zur Schleuse 64 Wir werden auch dieses Jahr wieder unsere traditionelle Exkursion rund um Kornburg durchführen. Wenn es die Corona-Bedingungen zulassen, dann werden wir am Freitag, den 25. Juni das Gelände an der Schleuse 64 am Alten Kanal besuchen. Die Hausherrin Birgit Hofmann wird uns durch das Anwesen des Schleusenhauses am Glasersberg führen. Die vielseitigen Besonderheiten des Geländes sind ein Künstlergarten mit Kräutern und viel Natur, Obstbäumen und Bienen, eine Töpferei, ein Atelier und ein Klangraum. An diesem Ort umgeben von Kunst, Kultur und Natur wird Entschleunigung direkt am Rande von Kornburg spürbar. Wir treffen uns mit den Fahrrädern am Freitag den 25. Juni um 18.00 Uhr vor dem Parkplatz des TSV Kornburg. Hans Anschütz JUNI 2021 29

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