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Nürnberg-Katzwang/Worzeldorf/Kornburg/Herpersdorf - August 2019

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PARTEIEN Frauen Union

PARTEIEN Frauen Union und CSU Worzeldorf Lebensmittel retten in Worzeldorf Worzeldorf - Unter dem Motto „Lebensmittel verwenden statt verschwenden“ fand die nächste sozial-ökologische Veranstaltung der Frauen Union und CSU Worzeldorf in der Katholischen Kirche Corpus Christi statt. Die Vorsitzende der Frauen Union Worzeldorf, Monika Simon-Deinlein, begrüßte dazu die Lebensmittelretterin Brigitte Adelmann sowie ihr engagiertes Team aus freiwilligen Helfern. Rund 60 kg genießbare Lebensmittel wirft jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr in den Müll. Häufig aus Angst vor krankmachenden Keimen, die ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum suggeriert. Dabei kann jeder selbst leicht herausfinden, ob etwas noch genießbar ist: „Anschauen, riechen und schmecken“, rät die Lebensmittelretterin Brigitte Adelmann, „früher brauchte man schließlich auch keine Aufschrift um zu wissen, was noch gut ist.“ Vor den rund 80 interessierten Zuhörern berichtete Adelmann von ihren Lebensmittelrettern, von denen jeder ehrenamtlich bis zu 40 Stunden pro Woche mit viel Engagement Nahrungsmittel vor der Vernichtung bewahrt, sortiert und unentgeltlich in sogenannten Verteiler-Stationen sammelt. Hier ist jedermann, unabhängig von seiner sozialen Lage, angehalten sich kostenlos die Lebensmittel mitzunehmen die er benötigt oder verwerten möchte. Das Projekt soll zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unserer Umwelt führen. Die Aktion „Lebensmittel retten“ will dabei jedoch keine Ergänzung der Sozialsysteme sein. Daher ist es auch keine Konkurrenz zu den Tafeln, sondern stellt hier allein die Nahrungsmittel in den Mittelpunkt. Teilnehmen kann jeder im Bewusstsein, dass für die Lebensmittel viele Rohstoffe, Energie und nicht zuletzt die viele Arbeit der Landwirte von Nöten sind. Während in anderen Ländern Menschen Hunger leiden, werden in Mitteleuropa häufig tonnenweise von weit her transportierte Lebensmittel ohne Beachtung aus teils unverständlichen Gründen weggeworfen und vernichtet. Sorgfältiger Umgang, sauberes Arbeiten, einwandfreie Ware und das Achten auf Einhaltung von Hygieneregel sind dabei oberste Maxime. Wie ein Mitglied der Lebensmittelretter darstellte, führt die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) oft zur Vernichtung von noch deutlich länger verwendbaren Lebensmitteln. Zur Veranschaulichung hatte die Gruppe um Brigitte Adelmann sowohl Tische mit „Trockenware“ – die trotz abgelaufenem MHD problemlos genießbar waren – sowie Waren aus Haushaltsauflösungen – bei denen zum Teil 26 Jahre alte, noch immer genießbare Packungen gefunden wurden – aufgebaut. „Schließlich kann mir keiner erzählen, dass Millionen von Jahre altes Salz nach wenigen Jahren ungenießbar sein soll“, so Adelmann. Daneben gab es Tische mit frischen Lebensmitteln, die vor der Vernichtung gerettet wurden – darunter ein Berg von 750 kg Bio-Karotten, sowie weiteren Kisten mit nicht normgerechten Gurken, Zucchini oder Salatköpfen. In der Pause wurden den Gästen gerettetes Fingerfood gereicht, sowie ein von Brigitte Adelmanns Lebensgefährten, Fred Weinstein, zubereitetes Fruchtsorbet mit Bananencreme serviert. In der regen Diskussion wurde unter anderem über die Verwendbarkeit verschiedener Nahrungsmittel sowie nach der Position der Politik zum Umgang mit Lebensmittel gefragt. Theo Deinlein verwies auf die Möglichkeit, Märkte zur kostenlosen Abgabe statt Vernichtung von Lebensmittel zu verpflichten. Vor allem der Handel und die Endverbraucher sind zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln aufgerufen, stellten auch die Lebensmittelretter dar. Im Anschluss durfte sich jeder Teilnehmer an den Lebensmitteln bedienen und Sie so vor der Vernichtung bewahren. Nach diesem Abend, an dem sich zahlreiche Besucher in die bereitgelegten Listen eingetragen haben, ist nun das Ziel der Aufbau einer Verteiler-Station in Kooperation mit der katholischen Gemeinde von Corpus Christi. Geplant ist zunächst ein Tag mit fester Öffnungszeit, an dem die geretteten Lebensmittel abgeholt werden können. Interessierte können sich gerne unter monikadeinlein@yahoo.com melden. Wir wünschen Ihnen eine schöne und erholsame Sommerzeit! Theo Deinlein ÖDP Kornburg RMD-Kanal jetzt noch attraktiver für Fahrräder 32 Es gibt Erfreuliches zu vermelden Der Begleitweg am Neuen Kanal kann bekanntlich mit Fahrrädern genutzt werden. In den letzten Wochen wurden zahlreiche für Radfahrer zumindest ärgerliche Stellen spürbar verbessert. Im Ergebnis ist der Kanal jetzt auf Nürnberger Gebiet durchgehend in einem hervorragenden Zustand. Auf Höhe der Brücke der Ortsverbindung von Katzwang nach Kornburg wurden die unangenehmen gemauerten Rinnen durch ebenerdigen Asphalt ersetzt. Bei der Unterführung an der Wiener Straße (Schleuse Eibach) wurde der Weg am Ausgang nach Norden angehoben und begradigt. Diese Stelle war wegen ihrer Unübersichtlichkeit und der hohen Geschwindigkeiten (von beiden Seiten geht es hier bergab) berüchtigt. Die Verbesserung ist sehr gelungen (siehe Bild) und es ist zu erwarten, dass die doch regelmäßig hier auftretenden Unfälle zurückgehen werden. Ab der Schleuse Eibach wurden mehrere Schotterecken bereinigt und wieder asphaltiert. Die geschotterten und mit Löchern übersäten Flecken sowohl auf Höhe der Mississippi Queen (auf der Nordostseite) als auch nördlich der Schleuse Nürnberg Hafen wurden repariert. Ebenso ist der vor allem auf der Ostseite löcherige Asphalt beiderseits der Schleuse Hafen ausgebessert. Bereits vor zwei Jahren wurde der bis dahin katastrophale Aischweg hinter dem Gebersdorfer Yachthafen in Ordnung gebracht. Auch wenn all die Maßnahmen nicht in erster Linie für den Radverkehr umgesetzt wurden, müssen wir den Verantwortlichen ein großes Lob aussprechen. Für Radfahrer aus den südwestlichen Nürnberger Stadtteilen ist der Kanal damit ein vorzüglicher Verkehrsweg. Mit dem Südwestpark und dem Hafen sind unzählige Arbeitsplätze hervorragend mit dem Rad zu erreichen. Tun Sie sich, Ihren Mitmenschen und der Natur etwas Gutes und steigen Sie um aufs Rad. > Foto: Privat

PARTEIEN > Leider wurde unsere Anregung von der letzten Bürgerversammlung nicht umgesetzt. Wir hatten um einen gut sichtbaren Hinweis an der Schleuse Nürnberg gebeten, mit dem Rad in Richtung Nordwesten auf keinen Fall den nordöstlichen Begleitweg zu benutzen. Hier steht zwar auf einem Schild im Kleingedruckten, dass man die nächsten 10 Kilometer den Weg nicht verlassen kann. Aber zum einen ist das Kleingedruckte kaum gut sichtbar und zum anderen führt der noch dazu schlechte Weg direkt entlang der Südwesttangente. Schlechter Untergrund und dröhnender Autoverkehr direkt neben der Strecke sind absolute Spaßbremsen fürs Radfahren. Da werden wir noch einmal nachfragen, denn immer wieder verirren sich Radfahrer auf diese Seite. Sind wir noch zu retten Klimanotstand und wir fliegen zum Spaß durch die Welt Das symbolische Ausrufen des Klimanotstands in Nürnberg soll dazu führen, dass mehr Menschen die bedrohliche Lage wahrnehmen, in die wir uns gebracht haben. Mit jedem weiteren Tag des Nichtstuns verschlechtern sich unsere Chancen, den Klimawandel in den Griff zu bekommen. Wenn jetzt am Flughafen Nürnberg ein neues Parkhaus für 3.600 Stellplätze gebaut wird, dann ist das ein katastrophales Zeichen. Die für das Klima ohne Frage schlimmste Art der Fortbewegung ist das Fliegen. Wer verantwortlich leben will, der wird alles versuchen, um auf das Fliegen zu verzichten. Von Staats wegen wird dagegen auch noch gefördert, dass man mit dem Privat-PKW zum Flugplatz fährt, anstatt die in Nürnberg sehr gute ÖPNV-Anbindung zu nehmen. Die Aussage des Heimatministers Füracker („Wenn mehr Parkplätze direkt am Flughafen bereitstehen, werden die Gäste künftig in Nürnberg noch einfacher und entspannter abheben können.“) zeigt, dass er sich in seiner Heimat noch nicht richtig umgeschaut hat, sonst würde er sehen was bei uns bereits alles kaputt geht. Klimapolitisch ist das ein Desaster, gelebte verantwortungsbewusste Politik sieht im Jahr 2019 anders aus. Wann wachen wir endlich auf? Hans Anschütz SPD Ortsverein Worzeldorf Stadt senkt Müllgebühren – Kreisel und Sonnwendfeier für Worzeldorf Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute schreibe ich Ihnen direkt aus unserem Nürnberger Rathaus. Ich nutze die Sitzungspause zwischen Verkehrsausschuss und Umweltausschuss. Und es hat sich einiges seit meinem letzten Bericht in Nürnberg und Worzeldorf getan. Nachdem die Stadtverwaltung schon die Abwassergebühren gesenkt hat, konnte nun im Umweltausschuss auch noch die frohe Botschaft verkündet werden, dass sich die Müllgebühren für uns Bürger verringern werden. In Zeiten, wo wir im Alltag eher über höhere Preise informiert werden, ist dies ein erfreuliches Ergebnis. Zu verdanken auch der Weitsicht der SPD-Stadträte im Jahr 1996, die sich im Gegensatz zur CSU gegen eine Privatisierung der städtischen Abfallwirtschaft gewendet hatten. Denn ein Privatunternehmen hätte den Gewinn eher an Aktionäre, als an uns Bürger zurückgegeben. Fahrradwege weiter ausbauen, neue Sporthalle im Westen Weitere spannende Informationen aus dem Stadtrat im Schnelldurchlauf für Sie: Der aktuelle Fahrradbericht hat uns wieder vor Augen geführt, dass der Ausbau unserer Radwege weiter vorangeht, die Mittel sich von 500.000 Euro auf 3 Millionen Euro im Jahr versechsfacht haben, es aber immer noch Lücken zu schließen gilt. Mein Vorschlag, eine Fahrrad-App für das Handy zu entwickeln, wo alle aktuellen Fahrradwege angezeigt werden, um Fahrradfahrer schnell und sicher durch die Stadt zu bringen, wurde im Verkehrsausschuss aufgenommen. Außerdem soll eine Nummerierung der Radwege eine bessere Orientierung verschaffen. Der Aufstieg der Basketballer hat leider gezeigt, dass für mittelgroße Sportveranstaltungen keine geeignete Halle zur Verfügung steht. Die Arena Nürnberger Versicherung ist durch Musik- und Kulturevents schon gut gefüllt, dann kommen noch die Spiele der Ice Tigers und der Handballer dazu. Mit dem Areal auf dem ehemaligen Bundeswehrstandort in der Wallensteinstraße ist ein Vorschlag auf dem Tisch gekommen, der viel Potenzial hat: Gute Anbindung an U-Bahn und Busse, keine unmittelbarer Wohnbereich direkt daneben und nicht in der Nähe von Stadion und Arena, um einen Verkehrskollaps zu verhindern, falls in allen drei Spielstätten Veranstaltungen stattfinden. Drücken wir mal die Daumen, dass es klappt. Gemeinsam für den Worzeldorfer Kreisel, Danke an die Fußballer des SC Worzeldorf Es gibt Themen, die kommen wie ein Bumerang immer wieder und dazu gehört der Worzeldorfer Verkehrskreisel. Hat uns schon vor rund 10 Jahre SPD Stadtrat Gerald Raschke mit unserer Forderung unterstützt, einen Kreisel an der Einmündung Worzeldorfer Hauptstraße / Schwanstetter Straße zu bauen, um den Verkehr besser fließen zu lassen. Damals war auch der Bürgerverein dafür, jetzt ist auch die CSU mit im Boot und hat ebenfalls einen Antrag dazu gestellt. Mit dieser Mehrheit sollte es nun kein Problem mehr sein, bei den nächsten Haushaltsberatungen auch die nötigen finanziellen Mittel dafür einzustellen. Ein Kreisel für Worzeldorf und spannendes Sonnwendfeuer Geburtstagskind Franz Übelhack und Stadtrat Dieter Goldmann Jetzt wird es Zeit Dankeschön zu sagen an alle Organisatoren und Helfer unserer Feste im Stadtteil. Stellvertretend geht dieses Mal der Dank an die Fußballer des SC Worzeldorf und der Freiwilligen Feuerwehr für ihr Fußballturnier mit Sonnwendfeuer. Leckeres Essen, spannende Spiele und eine schöne Abendfeier mit Tanzmusik hielten die Besucher in Atem. Das Beste zum Schluss: Das Sonnwendfeuer begeisterte Groß und Klein mit seinem hellen Schein und der großen Hitze: Liebe Helferinnen und Helfer, Ihr seid spitze! Zu guter Letzt noch ein besonderer Glückwunsch an unseren Protokollführer im SPD-Vorstand Franz Übelhack: Alles Gute zum 80. Geburtstag für unser Vorbild. Ob als Gewerkschafter oder Sozialdemokrat – Franz ist immer für andere Mitmenschen und Nachbarn da. Das ist wichtig für unsere Gesellschaft, denn nur so funktioniert ein Miteinander. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch im Namen der SPD Worzeldorf sonnige Sommertage. Dieter Goldmann 33

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