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Eibach - Januar 2019

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DAS MAGAZIN –

DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN Alu oder Holz – welches Material ist besser? Außer Aluminium und Kunststoff werden im Wintergartenbau auch Holz und gelegentlich Stahl verwendet oder miteinander kombiniert. Welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Varianten? • Aluminium-Wintergärten sind wegen des geringen Gewichtes, der Korrosionsbeständigkeit und gleichzeitigen Festigkeit des Materials sehr beliebt. „Pulverbeschichtete und einbrennlackierte Alu-Profile sind extrem pflegeleicht und haben eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer“, so Dr. Spenke. Und weiter: „Hier ist auch auf die Zertifizierung des Herstellers der tragenden Aluminiumkonstruktion nach DIN EN 1090 und das dazugehörige CE-Zeichen zu achten.“ • Ein Wintergarten aus Holz zeichnet sich durch eine warme, wohnliche Atmosphäre aus und bietet eine gute Wärmedämmung. Dies kann auch im Zusammenhang mit den Vorschriften der deutschen Energieeinsparverordnung von Bedeutung sein (siehe unten). Bei der Fertigung kommt meist kein Massivholz zum Einsatz, sondern verleimtes Brettschichtholz, idealerweise aus nachhaltiger Bewirtschaftung und -produktion. Es verfügt in puncto Stabilität, Rissbeständigkeit und Wärmedämmung über bessere Eigenschaften. Der Nachteil des Naturmaterials Holz ist seine Wetteranfälligkeit. Es muss außen vor Niederschlägen und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Hierzu werden im Handel spezielle Lasuren angeboten. Besonders mittlere und dunkle Stoffe sind für die Außenbehandlung geeignet. Wintergarten mit Wohlfühlatmosphäre Im Innenbereich eines Holz-Wintergartens sollten Sie darauf achten, dass keine zu große Luftfeuchtigkeit entsteht und es ausreichende Möglichkeiten zum Lüften gibt. Schützende Beschichtungen (z. B. Wachse) sind auch hier zu empfehlen. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich Wintergärten aus einer Holz-Aluminium- Kombination. Dabei handelt es sich im Prinzip um einen Holz-Wintergarten mit einer Aluminium-Aufsatzschale. Außen kommt das wetterfeste Leichtmetall zum Einsatz, während das Holz im Innenraum für Gemütlichkeit sorgt. So verbinden sich die Vorteile beider Materialien zu einem gelungenen Ganzen. Bei einem solchen Wintergarten sind die Preise laut Bundesverband etwas höher als bei reinen Holz- oder Aluminium-Konstruktionen: Sie können bei deutlich mehr als 2.500 Euro/Quadratmeter liegen. Gelegentlich werden in besonders großen Wintergärten auch Stahlunterkonstruktionen verwendet, um die Stabilität zu erhöhen. So wird aber nur in wirklich ausgedehnten Anbauten verfahren, etwa in der Gastronomie. Die niedrigsten Kosten fallen bei Wintergärten aus Kunststoff an. Sie zeichnen sich – ähnlich wie Aluminium – durch ihre Pflegeleichtigkeit und UV-Beständigkeit aus, verfügen aber bei weitem nicht über die Stabilität des Leichtmetalls. Fachleute empfehlen sie deshalb nur für kleinere Wintergärten. Holen Sie Vergleichsangebote ein Wenn Sie sich für einen Wintergartentyp entschieden haben, kann es an die Planung gehen. Da es sich bei den genannten Kosten lediglich um Orientierungswerte handelt, rät Verbandschef Dr. Spenke, zunächst zwei oder drei Vergleichsangebote von Fachbetrieben einzuholen und sich auch Referenzobjekte anzusehen. Außerdem sei es sinnvoll, bei der Entscheidung für ein Angebot nicht nur auf den Preis zu schauen. Ein kompetenter Anbieter aus der Region, der bei Problemen auch kurzfristig helfen kann, ist nach Ansicht des Experten manchmal mehr wert als ein etwas niedrigerer Preis. Ausdrücklich warnt der Verband vor „schwarzen Schafen“ in der Branche, die mit Postwurfsendungen scheinbar günstige, aber mitunter unseriöse Angebote www.eibacher-bodencenter.de 20 NÜRNBERGEIBACH | RÖTHENBACH | REICHELSDORF • JANUAR 2019

DAS MAGAZIN – MIETEN.KAUFEN.BAUEN machen. Sie können unter anderem mit dubiosen Kreditmodellen verbunden sein – etwa indem zur vollständigen Finanzierung des Anbaus Prämien angeboten werden, wenn man seinen künftigen Wintergarten für Besichtigungen zur Verfügung stellt oder in großem Umfang Informationsmaterial unter potentiellen Wintergarten-Kunden verteilt. Wer den Wintergarten als Teil eines Neubaus anlegt, kann sich bei Planungsund Genehmigungsfragen meist auf die Expertise seines Architekten verlassen. Beim Anbau an ein bestehendes Gebäude muss man sich dagegen selbst oder zusammen mit der ausführenden Firma um einige Formalitäten kümmern. Formalitäten beim Bauamt klären Wie bei jedem Bauvorhaben, stellt sich auch bei einem Wintergarten die Frage nach der Genehmigungspflicht. Ob diese besteht, regelt die Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslandes. In einigen Ländern ist dafür auch die Größe des geplanten Anbaus ausschlaggebend. Am besten erkundigen Sie sich beim Bauamt Ihrer Stadt, ob Sie einen Bauantrag einreichen müssen und welche Formalitäten es darüber hinaus zu erledigen gilt. Unter Umständen ist außerdem der Bebauungsplan der Gemeinde zu beachten. Darin ist zum Beispiel das zulässige Ausmaß der Bebauung in einem bestimmten Bereich geregelt. Die Lage des Wintergartens, seine Größe, der Abstand zur Grundstücksgrenze – allesamt Kriterien, die man möglicherweise bedenken muss. Ein weiterer Punkt ist die deutsche Energieeinsparverordnung (EnEV). Beheizte und ganzjährig genutzte Wintergärten müssen die EnEV-Vorgaben zur Wärmedämmung erfüllen, was beispielsweise bei der Verglasung von Bedeutung ist. Der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient der Fenster darf einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Andererseits können die großen Glasflächen auch helfen, Heizkosten zu sparen, indem die Energie der Sonneneinstrahlung genutzt wird. Bedenken Sie, dass dabei die Ausrichtung des Wintergartens je nach Himmelsrichtung unterschiedliche Effekte hat. Und auch die Frage der Reinigung großer Fensterflächen sollte bedacht werden. Wärmehaushalt: Berücksichtigen Sie die Kraft der Sonne Den größten Nutzen von der Sonneneinstrahlung hat naturgemäß ein nach Süden gehender Wintergarten. Er muss aber vor allem im Sommer durch Klimatisierung vor Überhitzung geschützt werden, zum Beispiel durch eine Klimaanlage, Jalousien und effektives Lüften. Ist der Anbau nach Westen ausgerichtet, kann man davon ausgehen, dass er die Sonnenwärme bis in die Abend- und Nachtstunden mitnimmt, während eine Ostlage im Sommer spätestens ab dem Mittag oft einen kühlen, weil schattigen Platz verspricht. Wintergärten, die in Nordrichtung angelegt sind, profitieren am wenigsten von solarer Aufheizung. Diese kann nur geringfügig die Heizungsanlage unterstützen, die Sie natürlich brauchen, wenn Sie sich auch in den kalten Jahreszeiten in Ihrem Wintergarten wohlfühlen wollen. Normalerweise kann die Wintergartenheizung an das Heizsystem des bestehenden Gebäudes angeschlossen werden. Heizkörper sollten dabei stets an den kältesten Stellen installiert werden, also im unteren Bereich der Glasflächen. Um die schöne Sicht nach draußen nicht zu beeinträchtigen, bieten sich niedrig gebaute Heizkörper an, die zum Teil sogar in den Boden eingelassen werden können. Nicht zu empfehlen ist dagegen eine Fußbodenheizung. Sie braucht zu lange zum Hoch- und Herunterfahren – somit kann man nicht schnell genug auf die sich verändernde Sonneneinstrahlung reagieren. ZAUBERHAFTE FENSTER & TÜREN Arbeiten in Haus und Garten • Parkettverlegung Parkettservice sämtliche Innen- & • Innen- & Außenarbeiten Außen-/Gartenarbeiten • Garten- / Landschaftspflege Maler- & Tapezierarbeiten • Streich- & Tapetenservice Rinnen- Blecharbeiten • Blechmontage Für prompte und einwandfreie • Fliesenarbeiten Erledigung bürgt: Für Sanierung und Neubau QUALITÄT Beratung, Herstellung, Montage und Kundendienst aus einer Hand. Alexander Firzlaff Bechhofer Castellstraße Str. 97 • 90451 90453 Nürnberg Tel.: 0911- 649 67 76 JANUAR 2019 • NÜRNBERGEIBACH | RÖTHENBACH | REICHELSDORF 21

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